• SEPA am Ende

    From Kai Richter@2:240/77 to Alle on Sun Apr 10 01:14:02 2022
    Hallo,

    ich wollte Hardware online kaufen und war kurz davor in der Hardware.ger zu schreiben, aber die Hardware kann ja nix dafür.

    Nachdem ich den Warenkorb fertig hatte sollte ich meine Bezahlweise wählen. Zur Auswahl standen 3 Methoden einer einzelnen Bank, PayPal, giropay, giropay/paydirekt und jetzt kommt es, keine Vorkasse Überweisung mit SEPA.

    Bei der einzelnen Bank bin ich kein Kunde, PayPal will ich nicht, giropay unterstützt meine Bank nicht, paydirekt erfordert ncoh eine Registrierung ergo will ich nicht, und das einzige was ich könnte, einfach nur direkt Geld überweisen, wir mir verweigert, wohl weil ich ein Produkt aus einer Werbeaktion im Warenkorb habe.

    Da krieg ich echt Puls, so diskriminiert habe ich mich noch nie gefühlt. Wenn eine SEPA Überweisung abgelehnt wird, das ist fast als würde man Bargeld ablehnen.

    Tschuess

    Kai

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    * Origin: Fly high, touch the sky (2:240/77)
  • From Joerg Walther@2:240/2188.13 to Kai Richter on Sun Apr 10 19:02:00 2022
    Kai Richter schrieb am 10.04.22:


    Bei der einzelnen Bank bin ich kein Kunde, PayPal will ich nicht,

    Tscha, mittlerweile hat sich PayPal halt wirklich durchgesetzt. Ich
    benutze das seit ber 20 Jahren und hatte noch nie ein einziges Problem
    mit denen. Aber es ist schon klar, riesiger Konzern, Marktmacht...
    Aber es ist auch klar, warum alle das machen und warum das andere deshalb verschwindet: Man richtet OneKlick oder wie das heiát ein und bezahlt dann auch so, manchmal muss man einzelne Buchungen noch via SMS-Code
    verifizieren, das war's...



    - jw -

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    * Origin: (2:240/2188.13)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sun Apr 10 18:17:27 2022
    Hello Kai!

    10 Apr 22 01:14, Kai Richter wrote to Alle:

    Bei der einzelnen Bank bin ich kein Kunde, PayPal will ich nicht,

    PayPal mit oder ohne Konto (oder würdest Du beides "aus Prinzip" ablehnen)?

    giropay unterstützt meine Bank nicht,

    Sowas gibt's?

    Da krieg ich echt Puls, so diskriminiert habe ich mich noch nie
    gefühlt. Wenn eine SEPA Überweisung abgelehnt wird, das ist fast als würde man Bargeld ablehnen.

    Tja, ohne Arme keine Kekse... ein Shop, der nur so komische Optionen anbietet, wäre bei mir aber im Zweifelsfall auch eh 'raus. Die wollen halt "andere" Kunden. Kein Grund, sich den Blutdruck zu versauen.


    Regards,
    Gerrit

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    * Origin: Tall orders to fulfil (2:240/12)
  • From Joachim Probst@2:240/6309 to Kai Richter on Mon Apr 11 16:36:44 2022
    Moin Kai,

    10 Apr 22 01:14, you wrote to Alle:

    Nachdem ich den Warenkorb fertig hatte sollte ich meine Bezahlweise wählen. Zur Auswahl standen 3 Methoden einer einzelnen Bank, PayPal, giropay, giropay/paydirekt und jetzt kommt es, keine Vorkasse
    Überweisung mit SEPA.

    Darf man Fragen, wo das war? SEPA wird international halt nicht unterstützt (leider), aber das auch keine Kreditkarte oder Vorkasse (wobei ich die auch nicht nutze) angeboten wird, ist schon echt selten.

    Der Laden möchte wohl kein Geschäft machen, so selten kann die Ware gar nicht sein, das es keinen alternativen Händler mit besseren Bezahlmöglichkeiten gibt.

    Tschuess
    Kai

    LG, Joachim


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    * Origin: ----> FidoPI (2:240/6309)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joerg Walther on Mon Apr 11 07:29:10 2022
    Am 10 Apr 22 19:02:00 schrob Joerg Walther an Kai Richter zum Thema
    <Re: SEPA am Ende>

    Aber es ist auch klar, warum alle das machen und warum das andere
    deshalb verschwindet: Man richtet OneKlick oder wie das heisst ein und bezahlt dann auch so, manchmal muss man einzelne Buchungen noch via SMS-Code verifizieren, das war's...

    Und dann muss man doch auf das Paypal-Konto Geld ueberweisen oder denen die Lastschrift erlauben. D.h. man fuegt einen Zwischenschritt ein, der extra kostet. Und dann hat man neben dem echten Konto auch noch das Paypal-Konto, bei dem man die Richtigkeit der Buchungen pruefen muss.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joachim Probst on Mon Apr 11 21:29:12 2022
    Tag auch Joachim!

    Am 11 Apr 22, Joachim Probst schrieb an Kai Richter:

    Bezahlweise wählen. Zur Auswahl standen 3 Methoden einer

    Darf man Fragen, wo das war?

    mindfactory

    SEPA wird international halt nicht unterstützt (leider)

    International würde ich das auch nicht erwarten.
    Die sind jedoch seit 2000 eine AG in DE.

    aber das auch keine Kreditkarte oder Vorkasse (wobei ich die auch
    nicht nutze) angeboten wird, ist schon echt selten.

    Diese Bedingungen sind, wie bereits angemerkt, nur an bestimmte Produkte gebunden.

    Der Laden möchte wohl kein Geschäft machen,

    Dachte ich auch, aber das ist wohl ein Irrtum, die Frage ist, mit wem machen die Geschäfte. Inzwischen habe ich rausbekommen, dass das neue giropay, also giropay/paydirekt, auf der Portalseite eine Übersicht der Zahlung mit voller Auflistung des Warenkorbes bietet. Im Klartext, anstatt die Endsumme für die Bezahlung zu übermitteln, wird dort meine Einkaufsliste verkauft.

    so selten kann die Ware gar nicht sein, das es keinen alternativen
    Händler mit besseren Bezahlmöglichkeiten gibt.

    Das habe ich noch nicht geprüft. So dringend war die Bestellung nicht, diese Woche hab ich dafür vermutlich auch keine Ruhe mehr.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Wasserstoff - und die Oelmultis gehen pleite (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Mon Apr 11 22:05:32 2022
    Tach auch Gerhard!

    Am 11 Apr 22, Gerhard Strangar schrieb an Joerg Walther:

    Und dann muss man doch auf das Paypal-Konto Geld ueberweisen oder
    denen die Lastschrift erlauben. D.h. man fuegt einen Zwischenschritt
    ein, der extra kostet. Und dann hat man neben dem echten Konto auch
    noch das Paypal-Konto, bei dem man die Richtigkeit der Buchungen
    pruefen muss.

    Genau, Du bringst es auf den Punkt. Ich habe eine weitere Baustelle, aka Account, für den selbst ohne Probleme Verwaltungsaufwand anfällt.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Es kommt immer auf die Umstaende an. (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Tue Apr 12 09:47:02 2022
    Hello Kai!

    11 Apr 22 22:05, Kai Richter wrote to Gerhard Strangar:


    Genau, Du bringst es auf den Punkt. Ich habe eine weitere Baustelle,
    aka Account, für den selbst ohne Probleme Verwaltungsaufwand anfällt.

    Nö, nicht unbedingt. Paypal bietet auch Zahlungen ohne Anlegen eines PayPal-Kontos. Das muß der Verkäufer nur "gebucht" haben.


    Regards,
    Gerrit

    ... 9:47AM up 20 days, 14:53, 8 users, load averages: 0.43, 0.35, 0.28

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    * Origin: So come and try to tell me (2:240/12)
  • From Joerg Walther@2:240/2188.13 to Gerhard Strangar on Tue Apr 12 12:06:00 2022
    (Gerhard Strangar@2:240/2188.575) wrote:


    Und dann muss man doch auf das Paypal-Konto Geld ueberweisen oder denen die Lastschrift erlauben. D.h. man fuegt einen Zwischenschritt ein, der extra kostet. Und dann hat man neben dem echten Konto auch noch das Paypal-Konto, bei dem man die Richtigkeit der Buchungen pruefen muss.


    Das kostet berhaupt nix. Ich lasse PayPal einzeln von meinem Bankkonto abbuchen, bei meiner Bank sind unbeschr„nkt viele Buchungen kostenlos. In
    das PayPal-Konto gehe ich quasi nie hinein, weil das mit einem Tag Verz”gerung auf dem Bankkonto abgezogen wird. In 20 Jahren gab es keinen einzigen Fehler.

    - jw -

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    * Origin: (2:240/2188.13)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joerg Walther on Wed Apr 13 07:55:44 2022
    Am 12 Apr 22 12:06:00 schrob Joerg Walther an Gerhard Strangar zum Thema
    <Re: SEPA am Ende>

    [Paypal]
    Das kostet ueberhaupt nix.

    Die arbeiten doch nicht gratis! Es wird dem Empfaenger abgezogen, der sich das ueber hoehere Preise natuerlich wieder zurueckholt.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Thu Apr 14 10:54:56 2022
    Hello Gerhard!

    13 Apr 22 07:55, Gerhard Strangar wrote to Joerg Walther:

    Das kostet ueberhaupt nix.

    Die arbeiten doch nicht gratis! Es wird dem Empfaenger abgezogen,

    Es kostet den Kunden nichts, außer wenn es als Kosten der Zahlungsmethode ausgewiesen ist.

    der sich das ueber hoehere Preise natuerlich wieder zurueckholt.

    Das ist Deine Vermutung. Wenn die Kosten nicht separat ausgewiesen sind, kannst Du das wohl kaum belegen, denn jedes Zahlverfahren kostet am Ende irgendwen irgendwas. Wie der Händler das intern rechnet, ist seine Sache.


    Regards,
    Gerrit

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    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joachim Probst on Thu Apr 14 10:45:20 2022
    Hallo Joachim!

    Am 11 Apr 22, Kai Richter schrieb an Joachim Probst:

    aber das auch keine Kreditkarte oder Vorkasse (wobei ich die auch
    nicht nutze) angeboten wird, ist schon echt selten.

    Diese Bedingungen sind, wie bereits angemerkt, nur an bestimmte
    Produkte gebunden.

    Das besagte Produkt ist inzwischen nicht mehr in der Aktionsphase enthalten.

    Der Preis ist damit von rund 260 auf 280 Euro gestiegen.

    Tschuess

    Kai

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    * Origin: Vorsicht! XXL - Sonntagsleser (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Walther on Thu Apr 14 10:50:10 2022
    Tach Joerg!

    Am 13 Apr 22, Gerhard Strangar schrieb an Joerg Walther:

    [Paypal]
    Das kostet ueberhaupt nix.

    Die arbeiten doch nicht gratis! Es wird dem Empfaenger abgezogen, der
    sich das ueber hoehere Preise natuerlich wieder zurueckholt.

    Und das zahlen letztlich alle Kunden, selbst wenn sie keine dieser am Kaufprozess beteiligten Drittanbieter nutzen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Vorsicht! XXL - Sonntagsleser (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Thu Apr 14 21:47:58 2022
    Hello Kai!

    14 Apr 22 10:50, Kai Richter wrote to Joerg Walther:

    Und das zahlen letztlich alle Kunden, selbst wenn sie keine dieser am Kaufprozess beteiligten Drittanbieter nutzen.

    So wie alle Kunden anteilig Strom, Miete und Personalkosten mitzahlen (sowie alle anderen Zahlungsverfahren), obwohl ihr konkret bestelltes Produkt vielleicht nur wenig davon benötigt. Wie unfair!
    Sorry, aber das ist Sache des Verkäufers. Der trägt das unternehmerische Risiko und kann selber entscheiden, was er zu welchen Konditionen anbietet. Wenn Dir das nicht paßt, kannst Du ja woanders shoppen.


    Regards,
    Gerrit

    ... 9:47PM up 23 days, 2:53, 8 users, load averages: 0.23, 0.29, 0.26

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Thu Apr 14 19:40:46 2022
    Moin Gerrit!

    Am 14 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Gerhard Strangar:

    Die arbeiten doch nicht gratis! Es wird dem Empfaenger abgezogen,

    Es kostet den Kunden nichts, außer wenn es als Kosten der
    Zahlungsmethode ausgewiesen ist.

    Da frage ich mich woher dann die Gewinne in den Bilanzen kommen, denn der Gewinn wird ja auch nicht auf der Kundenrechnung ausgewiesen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Ride the sky ! (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Fri Apr 15 18:09:22 2022
    Hey Gerrit!

    Am 14 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Und das zahlen letztlich alle Kunden, selbst wenn sie keine
    dieser am Kaufprozess beteiligten Drittanbieter nutzen.

    So wie alle Kunden anteilig Strom, Miete und Personalkosten mitzahlen (sowie alle anderen Zahlungsverfahren), obwohl ihr konkret bestelltes Produkt vielleicht nur wenig davon benötigt. Wie unfair! Sorry, aber
    das ist Sache des Verkäufers.

    Das war eine Feststellung. Meine Beschwerde ist, dass eine "normale" SEPA Zahlung, die wohl Bestandteil eines jeden deutschen Bankkontos ist, vom Kauf ausgeschlossen ist.

    Der trägt das unternehmerische Risiko und kann selber entscheiden,
    was er zu welchen Konditionen anbietet. Wenn Dir das nicht paßt,
    kannst Du ja woanders shoppen.

    So ist es. Oder besser, ich muss, weil ich die anderen Zahlungsarten nicht habe.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Man glaubt nur zu wissen. (2:240/77)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerhard Strangar on Fri Apr 15 19:33:00 2022
    Gerhard Strangar schrub...


    Hallo Gerhard,
    Am 12 Apr 22 12:06:00 schrob Joerg Walther an Gerhard Strangar zum
    Thema <Re: SEPA am Ende>

    [Paypal]
    Das kostet ueberhaupt nix.

    Die arbeiten doch nicht gratis! Es wird dem Empfaenger abgezogen,
    der sich das ueber hoehere Preise natuerlich wieder zurueckholt.

    Das Zahlungen in die Produkte eingepreist werden ist keine bahnbrechende NEuigkeit. Das ist sowohl bei Barzahlung, wie auch bei jeden anderen Zahlungsweise so. Oder denkt hier jemand Barzahlung w„re kostenlos?



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Fri Apr 15 19:34:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 11 Apr 22, Kai Richter schrieb an Joachim Probst:

    aber das auch keine Kreditkarte oder Vorkasse (wobei ich die auch
    nicht nutze) angeboten wird, ist schon echt selten.

    Diese Bedingungen sind, wie bereits angemerkt, nur an bestimmte
    Produkte gebunden.

    Das besagte Produkt ist inzwischen nicht mehr in der Aktionsphase enthalten.

    Der Preis ist damit von rund 260 auf 280 Euro gestiegen.

    Wow, wegen 20 Euro so einen Aufriss?



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sat Apr 16 00:20:01 2022
    Hello Kai!

    14 Apr 22 19:40, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Es kostet den Kunden nichts, außer wenn es als Kosten der
    Zahlungsmethode ausgewiesen ist.

    Da frage ich mich woher dann die Gewinne in den Bilanzen kommen, denn
    der Gewinn wird ja auch nicht auf der Kundenrechnung ausgewiesen.

    So wie auch die anderen Nebenkosten existieren und irgendwer daran verdient (Strom, Heizung, Reinigung, Miete, Lagerhaltung, Personal...). Wo ist der Unterschied?


    Regards,
    Gerrit

    ... 12:20AM up 24 days, 5:26, 8 users, load averages: 0.52, 0.46, 0.39

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: America asleep, since Mulberry's too long (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sat Apr 16 00:22:00 2022
    Hello Kai!

    15 Apr 22 18:09, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:


    Und das zahlen letztlich alle Kunden, selbst wenn sie keine
    dieser am Kaufprozess beteiligten Drittanbieter nutzen.

    So wie alle Kunden anteilig Strom, Miete und Personalkosten mitzahlen
    (sowie alle anderen Zahlungsverfahren), obwohl ihr konkret bestelltes
    Produkt vielleicht nur wenig davon benötigt. Wie unfair! Sorry, aber
    das ist Sache des Verkäufers.

    Das war eine Feststellung.

    Und zwar eine vollkommen banale.

    Meine Beschwerde ist, dass eine "normale"
    SEPA Zahlung, die wohl Bestandteil eines jeden deutschen Bankkontos
    ist, vom Kauf ausgeschlossen ist.

    Das darf der Anbieter entscheiden, und bei dem mußt Du Dich ggf. beschweren. Auch SEPA-Einzugsermächtigungen kosten nicht unerheblich, die Dienstleister lassen sich das gut bezahlen. Vielleicht müßtest Du Dich eher darüber beschweren?
    Die Zuordnung von Vorab-Überweisungen erfordert mehr Einsatz von eigenem Personal. Ich halte es nicht für unmöglich, daß die angebotenen Zahlungsmethoden schlicht die sind, die sich für den Anbieter auch unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der Kunden am besten rechnen.

    Der trägt das unternehmerische Risiko und kann selber entscheiden,
    was er zu welchen Konditionen anbietet. Wenn Dir das nicht paßt,
    kannst Du ja woanders shoppen.

    So ist es. Oder besser, ich muss, weil ich die anderen Zahlungsarten nicht habe.

    Oder eben so.


    Regards,
    Gerrit

    ... 12:22AM up 24 days, 5:28, 8 users, load averages: 0.35, 0.40, 0.37

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A true lie to believe (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Sat Apr 16 17:16:12 2022
    Tag Joerg!

    Am 15 Apr 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    aber das auch keine Kreditkarte oder Vorkasse (wobei ich die
    auch nicht nutze) angeboten wird, ist schon echt selten.

    Der Preis ist damit von rund 260 auf 280 Euro gestiegen.

    Wow, wegen 20 Euro so einen Aufriss?

    Mir ging es um gar nicht kaufen können, die Höhe des Preises nicht der Auslöser. Der Preisunterschied jetzt ist eher ein Indiz dafür was die Übermittlung eines Kundenwarenkorbes wert ist.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Schriftverkehr kann man auch ohne Pille riskieren. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Sat Apr 16 19:01:10 2022
    Tag auch Gerrit!

    Am 16 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Es kostet den Kunden nichts, außer wenn es als Kosten der
    Zahlungsmethode ausgewiesen ist.

    Da frage ich mich woher dann die Gewinne in den Bilanzen kommen,
    denn der Gewinn wird ja auch nicht auf der Kundenrechnung
    ausgewiesen.

    So wie auch die anderen Nebenkosten existieren und irgendwer daran verdient (Strom, Heizung, Reinigung, Miete, Lagerhaltung,
    Personal...). Wo ist der Unterschied?

    Eines ist Transparent, das andere eine Lüge.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Letzte Nacht in Schweden... (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Sat Apr 16 19:50:02 2022
    Tach auch Gerrit!

    Am 16 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Und das zahlen letztlich alle Kunden, selbst wenn sie keine
    dieser am Kaufprozess beteiligten Drittanbieter nutzen.

    So wie alle Kunden anteilig Strom, Miete und Personalkosten
    Das war eine Feststellung.
    Und zwar eine vollkommen banale.

    Deine Meinung. Wenn ich wie alle Kunden auch für andere Zahlungsmethoden aller mitzahle, warum werde ich dann mit meiner Zahlungsmethode ausgeschlossen?

    Meine Beschwerde ist, dass eine "normale"
    SEPA Zahlung, die wohl Bestandteil eines jeden deutschen
    Bankkontos ist, vom Kauf ausgeschlossen ist.

    Das darf der Anbieter entscheiden, und bei dem mußt Du Dich ggf. beschweren. Auch SEPA-Einzugsermächtigungen kosten nicht unerheblich,
    die Dienstleister lassen sich das gut bezahlen. Vielleicht müßtest Du
    Dich eher darüber beschweren?

    Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht nicht um den zu zahlenden Preis, es geht um den Ausschluss meiner Zahlungsmethode bei bestimmten Produkten. Ich sehe es auch als Handelsfreiheit an, wenn ein Händler bestimmte Zahlungsmethoden nicht anbietet. Genauso wie ich mich nicht zwingen lassen will Methode Y zu benutzen, so will ich auch nicht den Händler zwingen meine Methode anzubieten. Der Punkt ist, der Händler bietet sonst üblicherweise meine Zahlmethode an, nur bei diesem Produkt schliesst er mich von der sonst möglichen Bezahlung aus.

    Die Zuordnung von Vorab-Überweisungen
    erfordert mehr Einsatz von eigenem Personal.

    Du willst mir jetzt nicht weiss machen, dass die noch auf Steintafeln die Buchungen einmeisseln, oder? Kundennummer, Summe und/oder Bestellnummern lassen Überweisungen heute ja wohl einfach automatisch verarbeiten.

    Ich halte es nicht für unmöglich, daß die angebotenen
    Zahlungsmethoden schlicht die sind, die sich für den Anbieter auch
    unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der Kunden am besten
    rechnen.

    Nochmal zum mitschreiben, der Händler bietet generell SEPA an, aber bei diesem Produkt verweigerte er die Nutzung.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Everthing possible but what do we really need? (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sun Apr 17 10:02:04 2022
    Hello Kai!

    16 Apr 22 19:01, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Es kostet den Kunden nichts, außer wenn es als Kosten der
    Zahlungsmethode ausgewiesen ist.

    Da frage ich mich woher dann die Gewinne in den Bilanzen kommen,
    denn der Gewinn wird ja auch nicht auf der Kundenrechnung
    ausgewiesen.

    So wie auch die anderen Nebenkosten existieren und irgendwer daran
    verdient (Strom, Heizung, Reinigung, Miete, Lagerhaltung,
    Personal...). Wo ist der Unterschied?

    Eines ist Transparent, das andere eine Lüge.

    Weder noch. Die Nebenkostenstruktur legt Dir kein Händler offen. Daß Zahlungsannahme und -verarbeitung nichts kosten würde, ist sicher falsch.


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:02AM up 25 days, 15:08, 8 users, load averages: 0.21, 0.35, 0.38

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A love pays love for lying (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sun Apr 17 10:03:33 2022
    Hello Kai!

    16 Apr 22 19:50, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Deine Meinung. Wenn ich wie alle Kunden auch für andere
    Zahlungsmethoden aller mitzahle, warum werde ich dann mit meiner Zahlungsmethode ausgeschlossen?

    Vielleicht ist "Deine" Zahlungsmethode besonders teuer, und der Händler möchte damit nicht seine anderen Kunden, die das gar nicht nutzen, belasten?

    Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht nicht um den zu
    zahlenden Preis, es geht um den Ausschluss meiner Zahlungsmethode bei bestimmten Produkten. Ich sehe es auch als Handelsfreiheit an, wenn
    ein Händler bestimmte Zahlungsmethoden nicht anbietet. Genauso wie
    ich mich nicht zwingen lassen will Methode Y zu benutzen, so will ich auch nicht den Händler zwingen meine Methode anzubieten. Der Punkt
    ist, der Händler bietet sonst üblicherweise meine Zahlmethode an, nur
    bei diesem Produkt schliesst er mich von der sonst möglichen
    Bezahlung aus.

    Frag doch nach, warum das so ist. Ich könnte mir vorstellen, daß es sich um bestimmte Aktionsware handelt, die nur deswegen so günstig angeboten werden kann, weil dafür eben nur die günstigsten Zahlungsmethoden zum Einsatz kommen.

    Du willst mir jetzt nicht weiss machen, dass die noch auf Steintafeln
    die Buchungen einmeisseln, oder? Kundennummer, Summe und/oder Bestellnummern lassen Überweisungen heute ja wohl einfach automatisch verarbeiten.

    Und wie oft funktioniert das nicht automatisch? Wie oft gibt es Rückfragen, die der Support bearbeiten muß? Wie oft kommt es zu Zahlungsverzug oder -ausfall?

    Ich halte es nicht für unmöglich, daß die angebotenen
    Zahlungsmethoden schlicht die sind, die sich für den Anbieter auch
    unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der Kunden am besten
    rechnen.

    Nochmal zum mitschreiben, der Händler bietet generell SEPA an, aber
    bei diesem Produkt verweigerte er die Nutzung.

    Wie schon geschrieben: dann wird für dieses Produkt offenbar anders gerechnet. Warum auch immer.


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:03AM up 25 days, 15:09, 8 users, load averages: 0.38, 0.36, 0.38

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are a nation (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Sat Apr 16 09:15:27 2022
    Am 16 Apr 22 00:22:00 schrob Gerrit Kuehn an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Die Zuordnung von Vorab-Ueberweisungen
    erfordert mehr Einsatz von eigenem Personal.

    Inwiefern? Die Zuordnung macht doch eine Software. Solange keiner bezahlt hat, muss das Personal gar nichts tun, nicht einmal Zeug in einen Karton werfen.
    Und auch bei anderen Zahlungsmoeglichkeiten muss man doch pruefen, ob ein Zahlungseingang erfolgt ist. Und eine Ueberweisung kann man nicht rueckgaengig machen, das spart Arbeit im Forderungsmanagement.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Sun Apr 17 19:15:02 2022
    Hello Gerhard!

    16 Apr 22 09:15, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:

    Inwiefern? Die Zuordnung macht doch eine Software. Solange keiner
    bezahlt hat, muss das Personal gar nichts tun, nicht einmal Zeug in
    einen Karton werfen.

    Hängt wie bereits geschrieben von der Anzahl der Überweisungen ab, die nicht korrekt ausgeführt werden. Dann gibt es Kontakte zum Support, manuelles Suchen und Reparieren etc.

    Und auch bei anderen Zahlungsmoeglichkeiten muss man doch pruefen, ob
    ein Zahlungseingang erfolgt ist.

    Nicht, wenn man das über einen anderen Dienstleister wie PayPal oder GiroPay abwickelt. Dann bekommt man das Geld automatisch mit dem richtigen Verweis auf den Vorgang.

    Und eine Ueberweisung kann man nicht
    rueckgaengig machen, das spart Arbeit im Forderungsmanagement.

    Wenn über PayPal, giropay, Kreditkarte o.ä. gezahlt wird, ist das auch so. Ich denke, Vorab-Überweisungen sind mit Abstand das aufwendigste Verfahren für den Verkäufer.


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:15PM up 26 days, 21 mins, 8 users, load averages: 0.42, 0.33, 0.33

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: All carefully conceived (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Sun Apr 17 20:55:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 16 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Und das zahlen letztlich alle Kunden, selbst wenn sie keine
    dieser am Kaufprozess beteiligten Drittanbieter nutzen.

    So wie alle Kunden anteilig Strom, Miete und Personalkosten
    Das war eine Feststellung.
    Und zwar eine vollkommen banale.

    Deine Meinung. Wenn ich wie alle Kunden auch fr andere
    Zahlungsmethoden aller mitzahle, warum werde ich dann mit meiner Zahlungsmethode ausgeschlossen?

    Wenn du ausgeschlossen wirst, zahlst du nicht mit.

    Meine Beschwerde ist, dass eine "normale"
    SEPA Zahlung, die wohl Bestandteil eines jeden deutschen
    Bankkontos ist, vom Kauf ausgeschlossen ist.

    Das darf der Anbieter entscheiden, und bei dem muát Du Dich ggf.
    beschweren. Auch SEPA-Einzugserm„chtigungen kosten nicht
    unerheblich, die Dienstleister lassen sich das gut bezahlen.
    Vielleicht mátest Du Dich eher darber beschweren?

    Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht nicht um den zu
    zahlenden Preis, es geht um den Ausschluss meiner Zahlungsmethode
    bei bestimmten Produkten.

    Wenn sich andere Zahlungsmethoden fr den H„ndler nicht rechnen, steht
    es ihm frei das so zu machen. Auch der Lebenmittelh„ndler k”nnte darauf bestehen nur Bargeld anzunehmen. Ein B„cker (mit einigen Filialen) hierzustadt, hat bis vor 2,3,4 Wochen nur Bargeld oder eine Karte auf
    der Man Geld einzahlen muáte als Zahlungsmittel genommen. Steht ihm frei
    das zu tun, und er hatte bis vor Corona auch keinerlei PRobleme damit.

    Ich sehe es auch als Handelsfreiheit an, wenn ein H„ndler bestimmte Zahlungsmethoden nicht anbietet. Genauso wie ich mich nicht zwingen
    lassen will Methode Y zu benutzen, so will ich auch nicht den
    H„ndler zwingen meine Methode anzubieten. Der Punkt ist, der H„ndler
    bietet sonst blicherweise meine Zahlmethode an, nur bei diesem
    Produkt schliesst er mich von der sonst m”glichen Bezahlung aus.

    Auch das steht ihm frei. Er kalkuliert seine Preise, und damit auch die Kosten die durch die Zahlung entstehen.

    [...]
    Ich halte es nicht fr unm”glich, daá die angebotenen
    Zahlungsmethoden schlicht die sind, die sich fr den Anbieter auch
    unter Bercksichtigung der M”glichkeiten der Kunden am besten
    rechnen.

    Nochmal zum mitschreiben, der H„ndler bietet generell SEPA an, aber
    bei diesem Produkt verweigerte er die Nutzung.

    Es kann nicht sein, das die Marge bei diesem Produkt so niedrig ist das
    sich bestimmte Zahlungsweisen nicht rechnen. Ich weiá nicht was der
    H„ndler fr die angebotenen Zahlungsweisen bezahlt, aber er wird nicht
    aus reiner Bosheit deine Zahlungsmethode ablehnen. Sowas machen H„ndler n„mlich nicht, die wollen Geld verdienen.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Sun Apr 17 15:35:56 2022
    Tach Gerrit!

    Am 17 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Es kostet den Kunden nichts, außer wenn es als Kosten der
    Zahlungsmethode ausgewiesen ist.

    Eines ist Transparent, das andere eine Lüge.

    Weder noch. Die Nebenkostenstruktur legt Dir kein Händler offen.
    Daß Zahlungsannahme und -verarbeitung nichts kosten würde, ist sicher falsch.

    Ich bin irrtiert, letzteres ist doch meine, gegen Deine oben gemachte, Aussage.

    Da letztlich die Kunden eh "alles" zahlen, ist die Aussage es kostet den Kunden nichts ist bei erfolgreichen Unternehmen in jedem Fall unwahr.

    Unternehmen, in denen die Kunden nicht alles zahlen, sind je nach Vermögen des Unternehmens früher oder später Pleite.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Kuckuck! (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Sun Apr 17 15:49:04 2022
    Tach auch Gerrit!

    Am 17 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Deine Meinung. Wenn ich wie alle Kunden auch für andere
    Zahlungsmethoden aller mitzahle, warum werde ich dann mit meiner
    Zahlungsmethode ausgeschlossen?

    Vielleicht ist "Deine" Zahlungsmethode besonders teuer, und der
    Händler möchte damit nicht seine anderen Kunden, die das gar nicht
    nutzen, belasten?

    Oder vielleicht haben die anderen Zahlungsanbieter auf B2B Ebene Subventionen an den Händler gezahlt um gezielt die ungeliebte Konkurrenz der SEPA Überweisung zu diskreditieren?

    üblicherweise meine Zahlmethode an, nur bei diesem Produkt
    schliesst er mich von der sonst möglichen Bezahlung aus.

    Frag doch nach, warum das so ist. Ich könnte mir vorstellen,

    dass ich da keine ehrliche Antwort bekomme.

    Und wie oft funktioniert das nicht automatisch?

    Die Frage ist sinnlos ohne Vergleich aller Methoden.
    Und natürlich habe ich keine Zahlen für den Vergleich. ;-)

    dann wird für dieses Produkt offenbar anders gerechnet. Warum auch
    immer.

    Genau, die Wahrheit wird uns verborgen bleiben. Das Ergebnis bleibt, ich fühle mich auf Grund meiner Zahlungsmethode diskreminiert und ausgeschlossen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: ... oft aber auch nicht immer. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Sun Apr 17 20:41:02 2022
    Servus Gerhard!

    Am 16 Apr 22, Gerhard Strangar schrieb an Gerrit Kuehn:

    Ueberweisung kann man nicht rueckgaengig machen, das spart Arbeit im Forderungsmanagement.

    Auch eine geplatzte Kreditkarte wird Richtung Händler bezahlt, oder? Diese Garantie ist der Grund warum Händler überhaupt die KK anbieten, denn sonst wäre Geld und Ware weg.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Das Leben, das Universum, und der Rest... (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Mon Apr 18 12:12:28 2022
    Hello Kai!

    17 Apr 22 15:35, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:


    Ich bin irrtiert,

    Ich auch. Ich verstehe mittlerweile nicht mehr, was Du überhaupt sagen willst.


    Regards,
    Gerrit

    ... 12:12PM up 26 days, 17:18, 8 users, load averages: 0.36, 0.43, 0.39

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Mon Apr 18 12:13:42 2022
    Hello Kai!

    17 Apr 22 15:49, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Vielleicht ist "Deine" Zahlungsmethode besonders teuer, und der
    Händler möchte damit nicht seine anderen Kunden, die das gar nicht
    nutzen, belasten?

    Oder vielleicht haben die anderen Zahlungsanbieter auf B2B Ebene Subventionen an den Händler gezahlt um gezielt die ungeliebte
    Konkurrenz der SEPA Überweisung zu diskreditieren?

    Wer weiß? Du kannst im Moment weder das eine noch das andere belegen.

    Frag doch nach, warum das so ist. Ich könnte mir vorstellen,

    dass ich da keine ehrliche Antwort bekomme.

    Ohne Frage hast Du gar keine Antwort. Ist das besser?

    ich fühle mich auf Grund meiner Zahlungsmethode diskreminiert und ausgeschlossen.

    Dann ist das halt so. Du kannst ja woanders kaufen, wo Du Dich besser aufgehoben fühlst. Sollte man als Kunde immer tun, das ist einer der besten Hebel, die man hat.


    Regards,
    Gerrit

    ... 12:13PM up 26 days, 17:19, 8 users, load averages: 0.33, 0.42, 0.39

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A true lie to believe (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Mon Apr 18 12:16:52 2022
    Hello Kai!

    17 Apr 22 20:41, Kai Richter wrote to Gerhard Strangar:


    Ueberweisung kann man nicht rueckgaengig machen, das spart Arbeit im
    Forderungsmanagement.

    Auch eine geplatzte Kreditkarte wird Richtung Händler bezahlt, oder?

    Auch giropay/paydirekt, klarna/paypal usw. kommen üblicherweise mit solchen Absicherungen. Damit kann der Händler das Risikomanagement, das Mahnverfahren usw. bequem komplett auslagern und muß sich nicht mehr selber kümmern. Warum sollte er seine "schlanke Buchhaltung" dann noch damit belästigen, die aus seiner Sicht verzichtbaren Vorkasse-Bezahlungen abzuwickeln oder geplatzte Lastschriftverfahren nachzuverfolgen?
    Wenn Du das als Kunde vorziehst, mußt Du halt zu einem Händler, der das anbietet. Du stellst Dich ja auch nicht in einen Gemüseladen und beschwerst Dich, daß es dort keine Bücher zu kaufen gibt, oder?

    Diese Garantie ist der Grund warum Händler überhaupt die KK anbieten, denn sonst wäre Geld und Ware weg.

    Genau. Ich denke, der Händler will möglichst wenig eigenes Risiko haben und möglichst wenig mit dem Management von Zahlungen, Mahnungen usw. zu tun haben. Das kauft er über die anderen Zahlungsdienstleister ein.


    Regards,
    Gerrit

    ... 12:16PM up 26 days, 17:22, 8 users, load averages: 0.36, 0.45, 0.41

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: America asleep, since Mulberry's too long (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Mon Apr 18 19:57:52 2022
    Tach auch Gerrit!

    Am 18 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    nachzuverfolgen? Wenn Du das als Kunde vorziehst, mußt Du halt zu
    einem Händler, der das anbietet. Du stellst Dich ja auch nicht in
    einen Gemüseladen und beschwerst Dich, daß es dort keine Bücher zu
    kaufen gibt, oder?

    Nein, nur wenn ich nicht mit gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel bezahlen kann.

    Hast Du Pretty Woman gesehen, wie sie mit "ich habe Geld" aus dem Designer Laden geworfen wird?
    So in etwa komme ich mir gerade vor, nur das ich dabei nicht so gut aussehe. ;-)
    Aber Schaltgetriebe kann ich auch...

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Friepen und fratteln? (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Mon Apr 18 20:43:49 2022
    Hello Kai!

    18 Apr 22 19:57, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Nein, nur wenn ich nicht mit gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel bezahlen kann.

    "gesetzlich anerkannt" sind Banknoten und Münzen, beides im Versandhandel eher unüblich.

    Hast Du Pretty Woman gesehen,

    Nein.


    Regards,
    Gerrit

    ... 8:43PM up 27 days, 1:49, 8 users, load averages: 0.67, 0.44, 0.40

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Tue Apr 19 10:26:28 2022
    Hey Gerrit!

    Am 18 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Nein, nur wenn ich nicht mit gesetzlich anerkannten
    Zahlungsmittel bezahlen kann.

    "gesetzlich anerkannt" sind Banknoten und Münzen,

    Und trotzdem bezahle ich meine Steuerschuld per Überweisung an das Finanzamt.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: 5 Euro fuer Wikipedia: Sende WIKI an 81190 (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Tue Apr 19 10:58:33 2022
    Hello Kai!

    19 Apr 22 10:26, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    "gesetzlich anerkannt" sind Banknoten und Münzen,

    Und trotzdem bezahle ich meine Steuerschuld per Überweisung an das Finanzamt.

    Du wolltest "gesetzlich anerkannt".
    Das Finanzamt das halt so an. Vielleicht muß es das sogar anbieten, weil es eine öffentliche Einrichtung ist und ohnehin nicht als Born der Innovation bekannt. Ein Händler spielt in einer ganz anderen Liga.


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:58AM up 27 days, 16:04, 8 users, load averages: 0.40, 0.40, 0.36

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A true lie to believe (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Tue Apr 19 17:41:12 2022
    Am 17 Apr 22 19:15:02 schrob Gerrit Kuehn an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Und auch bei anderen Zahlungsmoeglichkeiten muss man doch pruefen,
    ob ein Zahlungseingang erfolgt ist.
    Nicht, wenn man das ueber einen anderen Dienstleister wie PayPal oder GiroPay abwickelt. Dann bekommt man das Geld automatisch mit dem
    richtigen Verweis auf den Vorgang.

    Und der macht das gratis?

    Und eine Ueberweisung kann man nicht
    rueckgaengig machen, das spart Arbeit im Forderungsmanagement.
    Wenn ueber PayPal, giropay, Kreditkarte o.ae. gezahlt wird, ist das auch so. Ich denke, Vorab-Ueberweisungen sind mit Abstand das aufwendigste Verfahren fuer den Verkaeufer.

    Paypal kann man unter bestimmten Bedingungen rueckgaengig machen, Kreditkartenbelastung wenn keine zusaetzliche Authentifizierung erfolgt ist.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Tue Apr 19 18:32:52 2022
    Am 18 Apr 22 19:57:52 schrob Kai Richter an Gerrit Kuehn zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Nein, nur wenn ich nicht mit gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel bezahlen kann.

    Das einzige gesetzliche Zahlungsmittel ist Bargeld.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Tue Apr 19 18:55:10 2022
    Hello Gerhard!

    19 Apr 22 17:41, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:


    Nicht, wenn man das ueber einen anderen Dienstleister wie PayPal oder
    GiroPay abwickelt. Dann bekommt man das Geld automatisch mit dem
    richtigen Verweis auf den Vorgang.

    Und der macht das gratis?

    Nein, hat das jemand behauptet? Die Bank führt das Konto auch nicht gratis und Lastschrift-Einzug ist erst recht nicht gratis. Also: was willst Du mit der Frage nahelegen?

    Paypal kann man unter bestimmten Bedingungen rueckgaengig machen, Kreditkartenbelastung wenn keine zusaetzliche Authentifizierung
    erfolgt ist.

    "unter bestimmten Bedingungen"? Das geht nicht einseitig wie bei Lastschrift-Einzügen, sondern nur über den Paypal-Käuferschutz mit einem ziemlich langwierigen Prozeß, bei dem sowohl der Verkäufer als auch PayPal an Bord sind. Am Ende entscheidet PayPal über eine Erstattung.

    Bei Kreditkarten ist der zweite Faktor bei Online-Käufen abseits der Bagatell-Grenze (30,-) seit 2021 EU-weit verpflichtend (Stichwort "3D-Secure").


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:55PM up 28 days, 1 min, 8 users, load averages: 0.85, 0.57, 0.44

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Is serving every man (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Mon Apr 18 23:10:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 17 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Deine Meinung. Wenn ich wie alle Kunden auch fr andere
    Zahlungsmethoden aller mitzahle, warum werde ich dann mit meiner
    Zahlungsmethode ausgeschlossen?

    Vielleicht ist "Deine" Zahlungsmethode besonders teuer, und der
    H„ndler m”chte damit nicht seine anderen Kunden, die das gar nicht
    nutzen, belasten?

    Oder vielleicht haben die anderen Zahlungsanbieter auf B2B Ebene Subventionen an den H„ndler gezahlt um gezielt die ungeliebte
    Konkurrenz der SEPA šberweisung zu diskreditieren?

    ISt denn schon wieder Aluhutzeit?



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Mon Apr 18 23:15:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,
    Tach auch Gerrit!

    Am 18 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    nachzuverfolgen? Wenn Du das als Kunde vorziehst, muát Du halt zu
    einem H„ndler, der das anbietet. Du stellst Dich ja auch nicht in
    einen Gemseladen und beschwerst Dich, daá es dort keine Bcher zu
    kaufen gibt, oder?

    Nein, nur wenn ich nicht mit gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel
    bezahlen kann.

    Hast Du Pretty Woman gesehen, wie sie mit "ich habe Geld" aus dem
    Designer Laden geworfen wird? So in etwa komme ich mir gerade vor,
    nur das ich dabei nicht so gut aussehe. ;-)Aber Schaltgetriebe kann
    ich auch...

    Du kommst dir also vor wie eine Nutte die aussieht als ob sie gerade nen Kunden abgefertigt hat, und die man nicht in einem Laden haben will der
    eher die sehr gehobene Kundschaft bedient? NAja dann.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Wed Apr 20 07:29:40 2022
    Am 19 Apr 22 18:55:10 schrob Gerrit Kuehn an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Nicht, wenn man das ueber einen anderen Dienstleister wie PayPal
    oder GiroPay abwickelt. Dann bekommt man das Geld automatisch mit
    dem richtigen Verweis auf den Vorgang.
    Und der macht das gratis?
    Nein, hat das jemand behauptet? Die Bank fuehrt das Konto auch nicht gratis und Lastschrift-Einzug ist erst recht nicht gratis.

    Das Bankkonto brauche ich (und der Empfaenger) bei allen bargeldlosen Zahlungen, aber Ueberweisung ist das einzige, bei dem nicht noch zusaetzliche Kosten anfallen. Wenn das Abgleichen der Zahlungseingaenge Aufwand verursacht, obwohl man das per Software macht, dann sind weitere Zwischenschritte auch nicht billiger. Du kannst auch genausogut die Ueberweisungsabgleiche outsourcen, bzw. die Forderung verkaufen.

    Also: was willst Du mit der Frage nahelegen?

    Ich wollte darauf hinaus, dass es durch das Einfuegen zweiterer Zwischenschritte und Zwischenstationen weder billiger wird noch sonst irgendwie besser.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Wed Apr 20 16:50:06 2022
    Hello Gerhard!

    20 Apr 22 07:29, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:


    Das Bankkonto brauche ich (und der Empfaenger) bei allen bargeldlosen Zahlungen, aber Ueberweisung ist das einzige, bei dem nicht noch zusaetzliche Kosten anfallen.

    Wo lebst Du denn? Das hängt an beiden Enden natürlich vom Kontomodell, dem Überweisungstyp und der Bank ab.

    Wenn das Abgleichen der
    Zahlungseingaenge Aufwand verursacht, obwohl man das per Software
    macht, dann sind weitere Zwischenschritte auch nicht billiger. Du
    kannst auch genausogut die Ueberweisungsabgleiche outsourcen, bzw.
    die Forderung verkaufen.

    Vielleicht ist das so, vielleicht auch nicht. Ob ein Händler etwas outsourcen will, kann er selber entscheiden. Was willst Du sagen?

    Ich wollte darauf hinaus, dass es durch das Einfuegen zweiterer Zwischenschritte und Zwischenstationen weder billiger wird noch sonst irgendwie besser.

    Was für Zwischenschritte? Es ging um cradle-to-cradle Kosten, die Du aber für Händler X nicht so einfach per Ferndiagnose ermitteln kannst, zumal die sich ggf. auch noch gegenseitig beinflussen. 'Rumschwadronieren ist natürlich immer einfach.


    Regards,
    Gerrit

    ... 4:50PM up 28 days, 21:56, 8 users, load averages: 0.56, 0.51, 0.44

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: So come and try to tell me (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerhard Strangar on Thu Apr 21 22:07:00 2022
    Gerhard Strangar schrub...


    Hallo Gerhard,
    Am 17 Apr 22 19:15:02 schrob Gerrit Kuehn an Gerhard Strangar zum
    Thema <SEPA am Ende>

    Und auch bei anderen Zahlungsmoeglichkeiten muss man doch
    pruefen, ob ein Zahlungseingang erfolgt ist.
    Nicht, wenn man das ueber einen anderen Dienstleister wie PayPal
    oder GiroPay abwickelt. Dann bekommt man das Geld automatisch mit
    dem richtigen Verweis auf den Vorgang.

    Und der macht das gratis?

    Gratis ist nicht notwendig. Billiger als eine eigene Buchhaltung reicht v”llig. Viele groáe Firmen haben die IT outgesourced, wegen der Kosten.
    Ich weiá ,z.B. das frher das Kchenpersonal hier im VW Werk nach
    Metalltarif bezahlt wurde, und damit „hnliches Geld bekam wie die
    Arbeiter am Band. Irgendwann war das VW zu teuer und sie haben die
    Kantine outgesourced. Jetzt bekommt zumindest das neu angestellte
    Personal nur noch den branchenblichen Tarif.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Thu Apr 21 09:54:20 2022
    Hallo Gerhard!

    Am 19 Apr 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    Nein, nur wenn ich nicht mit gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel
    bezahlen kann.

    Das einzige gesetzliche Zahlungsmittel ist Bargeld.

    Hat sich da gerade was geändert?

    Wenn ich eine Suchmaschine bemühe, dann finde ich Sachen wie:
    "Was nicht geht: Eine Einzahlung direkt bei der Kasse der Finanzamts gegen Quittung. Solche Zahlungen darf das Finanzamt nicht annehmen."

    Meine letzte Fundstelle war dann der Absprung zum BFH: VIII B 19/18. Weitersuchen sprengt aber gerade meinen Zeitrahmen...

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Gnz kuz gshribn. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Thu Apr 21 10:38:16 2022
    Hallo Joerg!

    Am 18 Apr 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Vielleicht ist "Deine" Zahlungsmethode besonders teuer, und der
    Händler möchte damit nicht seine anderen Kunden, die das gar
    nicht nutzen, belasten?

    Oder vielleicht haben die anderen Zahlungsanbieter auf B2B Ebene
    Subventionen an den Händler gezahlt um gezielt die ungeliebte
    Konkurrenz der SEPA Überweisung zu diskreditieren?

    ISt denn schon wieder Aluhutzeit?

    Das man bereit ist für valide Kundendaten zu bezahlen darf man wohl seit google analytics als erwiesen ansehen, oder?

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Maki Goto - Kuchizuke No Sono Ato (2:240/77)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Fri Apr 22 07:52:13 2022
    Am 21 Apr 22 09:54:20 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Das einzige gesetzliche Zahlungsmittel ist Bargeld.
    Hat sich da gerade was geaendert?

    Nein.

    Wenn ich eine Suchmaschine bemuehe, dann finde ich Sachen wie:
    "Was nicht geht: Eine Einzahlung direkt bei der Kasse der Finanzamts
    gegen Quittung. Solche Zahlungen darf das Finanzamt nicht annehmen."

    "Das FA kann Steuerzahler, die ihre Steuern unbedingt bar zahlen moechten, an ein von ihm ermaechtigtes Kreditinstitut verweisen, bei dem das Amt auch ein Bankkonto unterhaelt." (FG Hessen 17.4.18, 11 K 1497/16)

    Heisst: Bareinzahlung auf ein Fremdkonto erfuellt die gesetzlichen Anforderungen von Barzahlung



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Fri Apr 22 23:52:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 18 Apr 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Vielleicht ist "Deine" Zahlungsmethode besonders teuer, und der
    H„ndler m”chte damit nicht seine anderen Kunden, die das gar
    nicht nutzen, belasten?

    Oder vielleicht haben die anderen Zahlungsanbieter auf B2B Ebene
    Subventionen an den H„ndler gezahlt um gezielt die ungeliebte
    Konkurrenz der SEPA šberweisung zu diskreditieren?

    Ist denn schon wieder Aluhutzeit?

    Das man bereit ist fr valide Kundendaten zu bezahlen darf man wohl
    seit google analytics als erwiesen ansehen, oder?

    Und was soll das mit deiner These zu tun haben?



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Anna Christina Nass@2:240/5824.1 to Gerrit Kuehn on Tue Apr 19 09:10:00 2022
    Am 17.04.22 schrieb Gerrit Kuehn@2:240/12 in EBBAUSER.GER:

    Hallo Gerrit,

    Und eine Ueberweisung kann man nicht
    rueckgaengig machen, das spart Arbeit im Forderungsmanagement.

    Wenn ber PayPal, giropay, Kreditkarte o.„. gezahlt wird, ist das
    auch so. Ich denke, Vorab-šberweisungen sind mit Abstand das
    aufwendigste Verfahren fr den Verk„ufer.

    Vor allem auch, weil sich bislang noch kein System verbreitet hat,
    welches einheitlich z.B. in Form einer URL wie "sepa://<betrag>@<IBAN>.<BIC>/<Verwendungszweck/"
    die Daten von einer Bestellseite in eine Homebanking-Anwendung oder
    zum Online-Banking der eigenen Bank bertr„gt.
    G„be es sowas, w„re eine šberweisung „hnlich einfach zu erledigen wie
    ein PayPal-Aufruf.
    So muá aber bei jeder šberweisung geschaut werden, daá 'IBAN der Schreckliche' paát (gut, da dieser eine Prfziffer enth„lt, kann
    zumindest die Banking-Anwendung schon mal schauen, ob da ein Fehler
    drin ist) und vor allem, ob die Angaben im Verwendungszweck fehlerfrei drinstehen.
    Denn wenn da was nicht paát (Rechnungsnummer? Kundennummer? Datum?
    Paát das alles zusammen?), muá manuell nachgearbeitet werden.

    Ich hatte bei meinem letzten Arbeitsplatz Kontakt mit dem Studierendensekretariat einer groáen Uni. Und dort muáte auch jedes
    Semester der Semesterbeitrag an die Uni berwiesen werden.
    Das war jedes Mal ein Spaá... Vor allem, wenn z.B. die Groáeltern den
    Beitrag fr die Enkelin berwiesen haben, aber das halt nirgends in
    der šberweisung vermerkt wurde etc.pp...

    Viele Gráe
    Anna

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Imzadi Box Point (2:240/5824.1)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Sat Apr 23 18:00:44 2022
    Hallo Gerhard!

    Am 22 Apr 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    Nein, nur wenn ich nicht mit gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel
    bezahlen kann.

    Das einzige gesetzliche Zahlungsmittel ist Bargeld.

    "Das FA kann Steuerzahler, die ihre Steuern unbedingt bar zahlen
    moechten, an ein von ihm ermaechtigtes Kreditinstitut verweisen, bei
    dem das Amt auch ein Bankkonto unterhaelt." (FG Hessen 17.4.18, 11 K 1497/16)

    Heisst: Bareinzahlung auf ein Fremdkonto erfuellt die gesetzlichen Anforderungen von Barzahlung

    Damit löst sich Dein Argument in Luft auf. Wenn überwiesenes Geld die Anforderungen von Bargeld erfüllt, dann wird auch eine Überweisung zu einem gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Das war jetzt wirklich kurz geschrieben. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Mon Apr 25 04:45:42 2022
    Grüß Dich, Joerg!

    Am 22 Apr 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Vielleicht ist "Deine" Zahlungsmethode besonders teuer, und der
    Händler möchte damit nicht seine anderen Kunden, die das gar
    nicht nutzen, belasten?

    Oder vielleicht haben die anderen Zahlungsanbieter auf B2B Ebene
    Subventionen an den Händler gezahlt um gezielt die ungeliebte
    Konkurrenz der SEPA Überweisung zu diskreditieren?

    Ist denn schon wieder Aluhutzeit?

    Das man bereit ist für valide Kundendaten zu bezahlen darf man
    wohl seit google analytics als erwiesen ansehen, oder?

    Und was soll das mit deiner These zu tun haben?

    Der Zahlungsanbieter bezahlt den Händler, wenn dieser Kunden liefert welche die Dienste des Zahlungsanbieters benutzen. Mit dieser Bezahlung subventioniert der Händler die Produktpreise und schon kann der Händler die Konkurrenz unterbieten.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Man glaubt nur zu wissen. (2:240/77)
  • From Dieter Schauf@2:2452/280 to Kai Richter on Mon Apr 25 12:35:30 2022
    Hallo Kai,

    ¯ Am Samstag, den 23. April 2022 schrieb Kai Richter
    ¯ an Gerhard Strangar zum Thema "SEPA am Ende" folgendes:

    "Das FA kann Steuerzahler, die ihre Steuern unbedingt bar zahlen
    moechten, an ein von ihm ermaechtigtes Kreditinstitut verweisen, bei
    dem das Amt auch ein Bankkonto unterhaelt." (FG Hessen 17.4.18, 11 K
    1497/16)

    Heisst: Bareinzahlung auf ein Fremdkonto erfuellt die gesetzlichen
    Anforderungen von Barzahlung

    Damit l”st sich Dein Argument in Luft auf. Wenn berwiesenes Geld die Anforderungen von Bargeld erfllt, dann wird auch eine šberweisung zu einem gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel.

    Mit Verlaub Kai, aber das ist Quatsch.

    Gesetz ber die Deutsche Bundesbank

    õ 14 Notenausgabe

    (1) Die Deutsche Bundesbank hat unbeschadet des Artikels 128 Absatz 1 des Vertrages ber die Arbeitsweise der Europ„ischen Union das ausschlieáliche Recht, Banknoten im Geltungsbereich dieses Gesetzes auszugeben. Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschr„nkte gesetzliche Zahlungsmittel.
    Gruss, Dieter

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    --- GoldED+/W32-MSVC
    * Origin: ATARI! Wir machen Spitzentoaster preiswert!!! (2:2452/280)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Mon Apr 25 06:08:40 2022
    Am 23 Apr 22 18:00:44 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    "Das FA kann Steuerzahler, die ihre Steuern unbedingt bar zahlen
    moechten, an ein von ihm ermaechtigtes Kreditinstitut verweisen, bei
    dem das Amt auch ein Bankkonto unterhaelt." (FG Hessen 17.4.18, 11 K
    1497/16)
    Heisst: Bareinzahlung auf ein Fremdkonto erfuellt die gesetzlichen
    Anforderungen von Barzahlung
    Wenn ueberwiesenes Geld die Anforderungen von Bargeld erfuellt,

    Bei einer Einzahlung auf das Zielkonto wird nichts ueberwiesen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bareinzahlung
    "Die Bareinzahlung ist ein Zahlungsvorgang, bei dem ein Zahler dem Zahlungsempfaenger oder einem Kreditinstitut Bargeld uebergibt. Mit der Uebergabe des Geldbetrags findet eine Uebereignung des Geldbetrags auf den Zahlungsempfaenger statt. Durch die Bareinzahlung wird Bargeld zu Buchgeld transformiert."

    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberweisung_%28Zahlungsverkehr%29
    "Die Ueberweisung (englisch wire transfer) ist im bargeldlosen Zahlungsverkehr ein Zahlungsinstrument, bei dem der zahlungspflichtige Schuldner mittels Weisung an sein kontofuehrendes Kreditinstitut Buchgeld zu Lasten seines Girokontos an das Institut des Zahlungsempfaengers (Glaeubiger) uebertragen laesst."




    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Dieter Schauf on Tue Apr 26 13:38:08 2022
    Tag Dieter!

    Am 25 Apr 22, Dieter Schauf schrieb an Kai Richter:

    "Das FA kann Steuerzahler, die ihre Steuern unbedingt bar zahlen
    moechten, an ein von ihm ermaechtigtes Kreditinstitut verweisen,
    bei dem das Amt auch ein Bankkonto unterhaelt." (FG Hessen
    17.4.18, 11 K 1497/16)

    Heisst: Bareinzahlung auf ein Fremdkonto erfuellt die
    gesetzlichen Anforderungen von Barzahlung

    Damit löst sich Dein Argument in Luft auf. Wenn überwiesenes Geld
    die Anforderungen von Bargeld erfüllt, dann wird auch eine
    Überweisung zu einem gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel.

    Mit Verlaub Kai, aber das ist Quatsch.

    Du hast Du das Gesetz und das Urteil in derselben Mail stehen, das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel hat eine Annahmebeschränkung bei einer staatlichen Steuerbehörde.

    Damit wird einer der beiden Fakten in jedem Fall falsch. Entweder Bargeld ist unbeschränktes Zahlungmittel, dann muss das Finanzamt auch Bargeld annehmen - oder eine SEPA Überweisung in Euro wird von Finanzamt wie ein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel gewertet, dann erfüllt es für mich den Status gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel.

    Gesetz über die Deutsche Bundesbank

    (1) Die Deutsche Bundesbank hat unbeschadet des Artikels 128 Absatz 1
    des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union das ausschließliche Recht, Banknoten im Geltungsbereich dieses Gesetzes auszugeben. Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.

    Da geht es um die Ausgabe von Bargeld. Das ist in unserem Kontext bereits erledigt. Ich habe das Geld ja bereits auf einer Bank eingezahlt. Das eingezahlte Geld auf dem Konto soll jetzt nicht mehr gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel sein?

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Im Quadrat sind 3 + 4 doch 5? (2:240/77)
  • From Dieter Schauf@2:2452/280 to Kai Richter on Tue Apr 26 18:29:56 2022
    Hallo Kai,

    ¯ Am Dienstag, den 26. April 2022 schrieb Kai Richter
    ¯ an Dieter Schauf zum Thema "SEPA am Ende" folgendes:


    Damit l”st sich Dein Argument in Luft auf. Wenn berwiesenes Geld
    die Anforderungen von Bargeld erfllt, dann wird auch eine
    šberweisung zu einem gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel.

    Mit Verlaub Kai, aber das ist Quatsch.

    Du hast Du das Gesetz und das Urteil in derselben Mail stehen, das einzige unbeschr„nkte gesetzliche Zahlungsmittel hat eine Annahmebeschr„nkung bei einer staatlichen Steuerbeh”rde.

    Hab ich das ? Ich habe nur einen Auszug aus dem Gesetz ber die Deutsche Bundesbank aufgefhrt.

    Vielleicht solltest Du Dir noch õ 224 AO insbesondere Nr. 4 ansehen. Dort wird aufgefhrt, wie Du Dein gesetzliches Zahlungsmittel - also Bargeld - an's Finanzamt loswerden kannst.

    Damit wird einer der beiden Fakten in jedem Fall falsch. Entweder
    Bargeld ist unbeschr„nktes Zahlungmittel, dann muss das Finanzamt auch Bargeld annehmen - oder eine SEPA šberweisung in Euro wird von
    Finanzamt wie ein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel gewertet, dann erfllt es fr mich den Status gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel.

    Klar, genauso wie Lastschrift, Scheck, EC-Karte, Kreditkarte usw. Sorry Kai, das sind alles genau wie eine šberweisung Transportvehikel. Oder, wenn Du Bargeld per Post verschickst, wird dann der Brief gesetzliches Zahlungsmittel ?

    Gesetz ber die Deutsche Bundesbank

    (1) Die Deutsche Bundesbank hat unbeschadet des Artikels 128 Absatz 1
    des Vertrages ber die Arbeitsweise der Europ„ischen Union das
    ausschlieáliche Recht, Banknoten im Geltungsbereich dieses Gesetzes
    auszugeben. Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschr„nkte
    gesetzliche Zahlungsmittel.

    Da geht es um die Ausgabe von Bargeld. Das ist in unserem Kontext bereits erledigt. Ich habe das Geld ja bereits auf einer Bank eingezahlt. Das eingezahlte Geld auf dem Konto soll jetzt nicht mehr gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel sein?

    Nein ist es nicht. Du hast lediglich einen Anspruch, auf Auszahlung. Geht die Bank pleite, bleibt Dir nur der Anspruch, aber das Geld ist futsch. Erst wenn Du Dir das Geld wieder auszahlen l„sst, hast Du ein gesetzliches Zahlungsmittel in der Hand.

    Du solltest unterscheiden zwischen gesetzlichem Zahlungsmittel und dem Zahlungssystem. Letzteres erspart Dir die pers”nliche šbergabe von Zahlungsmittel.

    Ich verstehe ehrlich gesagt den ganzen Aufriss nicht. Der H„ndler kann w„hlen, wie er sich seine Ware bezahlen lassen will. Wenn Du seine Vorgaben nicht bedienen kannst, dann hast Du und vielleicht auch der H„ndler Pesch gehabt.

    Gruss, Dieter

    ... Win10/32 uptime 5 days, 04 hrs, 10 min (Schrat/W32)
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    * Origin: Lieber heimlich schlau als unheimlich bloed (2:2452/280)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Dieter Schauf on Tue Apr 26 22:49:24 2022
    Hallo Dieter!

    Am 26 Apr 22, Dieter Schauf schrieb an Kai Richter:

    Damit löst sich Dein Argument in Luft auf. Wenn überwiesenes
    Geld die Anforderungen von Bargeld erfüllt, dann wird auch eine
    Überweisung zu einem gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel.

    Mit Verlaub Kai, aber das ist Quatsch.

    Du hast Du das Gesetz und das Urteil in derselben Mail stehen,
    das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel hat eine
    Annahmebeschränkung bei einer staatlichen Steuerbehörde.

    Hab ich das ?

    Ja, hast Du.

    Damit wird einer der beiden Fakten in jedem Fall falsch. Entweder
    Bargeld ist unbeschränktes Zahlungmittel, dann muss das Finanzamt
    auch Bargeld annehmen - oder eine SEPA Überweisung in Euro wird
    von Finanzamt wie ein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel
    gewertet, dann erfüllt es für mich den Status gesetzlich
    anerkanntes Zahlungsmittel.

    Klar, genauso wie Lastschrift, Scheck, EC-Karte, Kreditkarte usw.
    Sorry Kai, das sind alles genau wie eine Überweisung Transportvehikel. Oder, wenn Du Bargeld per Post verschickst, wird dann der Brief gesetzliches Zahlungsmittel ?

    Nein. Genau das ist doch mein Argument. Was schicke ich denn mit SEPA, Monopolygeld? Ich schicke mit SEPA ein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel. SEPA als Methode wird von dem Händler grundsätzlich und seit Jahren unterstützt. Der Trend geht hin zu bargeldlosem Zahlungsverkehr. SEPA Überweisungen bzw. Lastschriften werden bei und von Behörden angewendet und sind damit in einer bargeldlosen Welt praktisch der Ersatz des Bargeldes.

    Da geht es um die Ausgabe von Bargeld. Das ist in unserem Kontext
    bereits erledigt. Ich habe das Geld ja bereits auf einer Bank
    eingezahlt. Das eingezahlte Geld auf dem Konto soll jetzt nicht
    mehr gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel sein?

    Nein ist es nicht. Du hast lediglich einen Anspruch, auf Auszahlung.
    Geht die Bank pleite, bleibt Dir nur der Anspruch, aber das Geld ist futsch.

    Das Geld war nie da. Ist es nicht so, dass mehr Giralgeld auf Konten digital liegt als reales Bargeld existiert?

    Erst wenn Du Dir das Geld wieder auszahlen lässt, hast Du ein
    gesetzliches Zahlungsmittel in der Hand.

    Du solltest unterscheiden zwischen gesetzlichem Zahlungsmittel und
    dem Zahlungssystem. Letzteres erspart Dir die persönliche Übergabe
    von Zahlungsmittel.

    Dann sollte ich also korrekterweise schreiben "Der Händler verweigert die Nutzung eines durch gesetzliche Inititutionen anerkanntes Zahlungssystemes"?

    Ich verstehe ehrlich gesagt den ganzen Aufriss nicht. Der Händler
    kann wählen, wie er sich seine Ware bezahlen lassen will. Wenn Du
    seine Vorgaben nicht bedienen kannst, dann hast Du und vielleicht
    auch der Händler Pesch gehabt.

    Und Du natürlich auch, genau wie jeder andere Mitleser, denn Euch entgehen die Steuereinnahmen aus diesem Handel.

    Man kann das ganze natürlich mit Pech gehabt vom Tisch wischen. Wenn aber niemand Missstände aufzeigt, dann wird sich nie etwas ändern. Natürlich stehen die Chancen schlecht das sich wegen mir da was ändert. Aber wenn es reicht andere zu motivieren sich bei gleicher Behandlung zumindest beim Händler zu beschweren, dann kann der Händler besser seine Umsatzeinbußen bewerten die sonst nicht sichtbar wären.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Alas 'tis true, I have gone here and there (2:240/77)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Tue Apr 26 18:50:44 2022
    Am 26 Apr 22 13:38:08 schrob Kai Richter an Dieter Schauf zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Du hast Du das Gesetz und das Urteil in derselben Mail stehen, das
    einzige unbeschraenkte gesetzliche Zahlungsmittel hat eine Annahmebeschraenkung bei einer staatlichen Steuerbehoerde.

    Lies doch noch einmal, was das Gericht entschieden hat. Man hat das Recht bar zu bezahlen, man hat aber nicht den Anspruch darauf, das im Verwaltungsgebaeude des Finanzamtes zu tun. Das Finanzamt darf Dritte (konkret eine Bank) beauftragen, das Geld anzunehmen.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Wed Apr 27 06:33:13 2022
    Am 26 Apr 22 22:49:24 schrob Kai Richter an Dieter Schauf zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Nein. Genau das ist doch mein Argument. Was schicke ich denn mit SEPA, Monopolygeld? Ich schicke mit SEPA ein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel.

    Gesetzlich anerkannt sind (d.h. eine Annahmepflicht haben) Scheine und Muenzen -und die schickst Du per Ueberweisung eben nicht. Deswegen ist niemand verpflichtet, Zahlungen per Ueberweisung zu akzeptieren.




    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Wed Apr 27 19:24:22 2022
    Moin Gerhard!

    Am 26 Apr 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    einzige unbeschraenkte gesetzliche Zahlungsmittel hat eine
    Annahmebeschraenkung bei einer staatlichen Steuerbehoerde.

    Lies doch noch einmal, was das Gericht entschieden hat. Man hat das
    Recht bar zu bezahlen, man hat aber nicht den Anspruch darauf, das im Verwaltungsgebaeude des Finanzamtes zu tun. Das Finanzamt darf Dritte (konkret eine Bank) beauftragen, das Geld anzunehmen.

    Ich hatte auch nicht vor direkt beim Händler mit Bargeld zu bezahlen. Ich wollte dritte beauftragen, die bisher und auch jetzt wieder durch den Händler unterstützt werden.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Windows 10: Wir bereiten alles fuer Sie vor. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Wed Apr 27 19:42:04 2022
    Servus Gerhard!

    Am 27 Apr 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    Nein. Genau das ist doch mein Argument. Was schicke ich denn mit
    SEPA, Monopolygeld? Ich schicke mit SEPA ein gesetzlich
    anerkanntes Zahlungsmittel.

    Gesetzlich anerkannt sind (d.h. eine Annahmepflicht haben) Scheine und Muenzen -und die schickst Du per Ueberweisung eben nicht.

    Warum nicht, kann man überwiesenes Geld nicht mehr in Bargeld umtauschen?

    Deswegen ist niemand verpflichtet, Zahlungen per Ueberweisung zu akzeptieren.

    Da haben wir für bargeldlosen Zahlungsverkehr aber noch einen weiten rechtlichen Weg vor uns.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Kommt darauf an. (2:240/77)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Tue Apr 26 22:40:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 25 Apr 22, Dieter Schauf schrieb an Kai Richter:

    "Das FA kann Steuerzahler, die ihre Steuern unbedingt bar zahlen
    moechten, an ein von ihm ermaechtigtes Kreditinstitut verweisen,
    bei dem das Amt auch ein Bankkonto unterhaelt." (FG Hessen
    17.4.18, 11 K 1497/16)

    Heisst: Bareinzahlung auf ein Fremdkonto erfuellt die
    gesetzlichen Anforderungen von Barzahlung

    Damit l”st sich Dein Argument in Luft auf. Wenn berwiesenes Geld
    die Anforderungen von Bargeld erfllt, dann wird auch eine
    šberweisung zu einem gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel.

    Mit Verlaub Kai, aber das ist Quatsch.

    Du hast Du das Gesetz und das Urteil in derselben Mail stehen, das
    einzige unbeschr„nkte gesetzliche Zahlungsmittel hat eine Annahmebeschr„nkung bei einer staatlichen Steuerbeh”rde.

    Damit wird einer der beiden Fakten in jedem Fall falsch. Entweder
    Bargeld ist unbeschr„nktes Zahlungmittel, dann muss das Finanzamt
    auch Bargeld annehmen - oder eine SEPA šberweisung in Euro wird von Finanzamt wie ein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel gewertet,
    dann erfllt es fr mich den Status gesetzlich anerkanntes
    Zahlungsmittel.

    Du hast da glaub ich was miáverstanden. Es wird nichts berwiesen. Du
    gehst zu der Bank wo das FA ein Konto hat, und zahlst dort das Bargeld
    auf das Konto des FA ein. So als ob du 2000 Euro auf dein Konto
    einzahlst. Machen kleinere H„ndler z.B. auch, das ganze Bargeld was sie tagsber einnehmen, zahlen sie abends auf ihr Gesch„nftskonto ein. Hab
    ich mal mit einer Eisdiele bei uns im Shopping Center erlebt, da stand
    der Chef und steckte bndelweise Bargeld in den Geldautomaten. Ab und an bekam er einen Beleg ber das eingezahlte Bargeld.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Fri Apr 29 06:28:34 2022
    Am 27 Apr 22 19:42:04 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Gesetzlich anerkannt sind (d.h. eine Annahmepflicht haben) Scheine
    und Muenzen -und die schickst Du per Ueberweisung eben nicht.
    Warum nicht, kann man ueberwiesenes Geld nicht mehr in Bargeld umtauschen?

    Frag doch mal einen Griechen oder einen Russen, wie das ist, wenn man nur eine begrenzte Menge Bargeld abheben kann.

    Deswegen ist niemand verpflichtet, Zahlungen per Ueberweisung zu
    akzeptieren.
    Da haben wir fuer bargeldlosen Zahlungsverkehr aber noch einen weiten rechtlichen Weg vor uns.

    ... den wir besser gar nichts erst beschreiten. Ich weiss auch gar nicht, wie sie diese ganzen bargeldlos-Typen einen Doener kaufen. Aber per Ueberweisung sicher nicht.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Wed Apr 27 22:24:24 2022
    Tach auch Joerg!

    Am 26 Apr 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    "Das FA kann Steuerzahler, die ihre Steuern unbedingt bar
    zahlen moechten, an ein von ihm ermaechtigtes Kreditinstitut
    verweisen, bei dem das Amt auch ein Bankkonto unterhaelt." (FG
    Hessen 17.4.18, 11 K 1497/16)

    Damit wird einer der beiden Fakten in jedem Fall falsch. Entweder
    Bargeld ist unbeschränktes Zahlungmittel, dann muss das Finanzamt
    auch Bargeld annehmen - oder eine SEPA Überweisung in Euro wird
    von Finanzamt wie ein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel
    gewertet, dann erfüllt es für mich den Status gesetzlich
    anerkanntes Zahlungsmittel.

    Du hast da glaub ich was mißverstanden. Es wird nichts überwiesen. Du gehst zu der Bank wo das FA ein Konto hat, und zahlst dort das Bargeld
    auf das Konto des FA ein.

    Jetzt wo Du es schreibst, ja, stimmt tatsächlich.

    Komisch nur, dass ich das noch nie so gemacht habe. Bei mir hat das FA eine normale SEPA Überweisung bzw. Lastschrift anerkannt. Daraus schliesse ich, dass das FA davon ausgeht über diesen Weg letztendlich ein gesetzlich anerkanntes Zahlungmittel erhalten zu haben.

    Tschuess

    Kai

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    * Origin: YT-1300 Transport for sale. Used but good condition. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Sat Apr 30 15:46:06 2022
    Tach Gerhard!

    Am 29 Apr 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    Gesetzlich anerkannt sind (d.h. eine Annahmepflicht haben)
    Scheine und Muenzen -und die schickst Du per Ueberweisung eben
    nicht.
    Warum nicht, kann man ueberwiesenes Geld nicht mehr in Bargeld
    umtauschen?

    Frag doch mal einen Griechen oder einen Russen, wie das ist, wenn man
    nur eine begrenzte Menge Bargeld abheben kann.

    Bitte nicht mit der Ausnahmen Kollaps des Zahlungsmittels gegen ein Zahlungssystem argumentieren. Das gesetzlich anerkannte Bargeld ist dem Fall genauso wertlos wie der Zählerstand von Giralgeld.

    Deswegen ist niemand verpflichtet, Zahlungen per Ueberweisung zu
    akzeptieren.
    Da haben wir fuer bargeldlosen Zahlungsverkehr aber noch einen
    weiten rechtlichen Weg vor uns.

    ... den wir besser gar nichts erst beschreiten. Ich weiss auch gar
    nicht, wie sie diese ganzen bargeldlos-Typen einen Doener kaufen. Aber
    per Ueberweisung sicher nicht.

    Doch, genau so. Der Betrag wird von einem Konto auf ein anderes Überwiesen.

    Man benötigt Zielkonto, Betrag und Sendekonto, mehr nicht. Es will mir nicht in den Kopf warum das mit SEPA Überweisung nicht gehen sollte. Warum bekommen das Firmen die mit Buchstaben in der Kontonummer arbeiten in Echtzeit hin und unsere Banken nicht?

    Tschuess

    Kai

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    * Origin: Ein Wort sagt mehr als 1000 Bilder: Shit! (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sat Apr 30 19:18:05 2022
    Hello Kai!

    30 Apr 22 15:46, Kai Richter wrote to Gerhard Strangar:


    Warum nicht, kann man ueberwiesenes Geld nicht mehr in Bargeld
    umtauschen?

    Frag doch mal einen Griechen oder einen Russen, wie das ist, wenn man
    nur eine begrenzte Menge Bargeld abheben kann.

    Bitte nicht mit der Ausnahmen Kollaps des Zahlungsmittels gegen ein Zahlungssystem argumentieren. Das gesetzlich anerkannte Bargeld ist
    dem Fall genauso wertlos wie der Zählerstand von Giralgeld.

    Anderes Beispiel: Der Empfänger ist in wirtschaftlichen Schwierigkeiten (überzogene Konten, Pfändung...). Wenn Geld auf dem Konto auftaucht, ist das sofort weg an die Gläubiger.


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:18PM up 39 days, 24 mins, 8 users, load averages: 0.51, 0.43, 0.37

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  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerhard Strangar on Fri Apr 29 23:45:00 2022
    Gerhard Strangar schrub...


    Hallo Gerhard,
    Am 27 Apr 22 19:42:04 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum
    Thema <SEPA am Ende>

    [...]
    Deswegen ist niemand verpflichtet, Zahlungen per Ueberweisung zu
    akzeptieren.
    Da haben wir fuer bargeldlosen Zahlungsverkehr aber noch einen
    weiten rechtlichen Weg vor uns.

    ... den wir besser gar nichts erst beschreiten. Ich weiss auch gar
    nicht, wie sie diese ganzen bargeldlos-Typen einen Doener kaufen.
    Aber per Ueberweisung sicher nicht.

    N”,
    Gib mich D”ner mit alles
    Ok hier
    Zahle mit Karte
    Leg Karte auf Terminal das macht kurz Pieps und schon ists bezahlt.
    Ganz einfach, und seit Corona serh verbreitet. Keiner guckt dich mehr
    bl”d an, weil du zehn Br”tchen mit Karte zahlen willst. V”llig normal geworden.



    Freundliche Gráe

    J”rg

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  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Sun May 1 07:12:29 2022
    Am 30 Apr 22 15:46:06 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Warum nicht, kann man ueberwiesenes Geld nicht mehr in Bargeld
    umtauschen?
    Frag doch mal einen Griechen oder einen Russen, wie das ist, wenn
    man nur eine begrenzte Menge Bargeld abheben kann.
    Bitte nicht mit der Ausnahmen Kollaps des Zahlungsmittels gegen ein Zahlungssystem argumentieren. Das gesetzlich anerkannte Bargeld ist dem Fall genauso wertlos wie der Zaehlerstand von Giralgeld.

    Im Fall von Griechenland war der Euro keineswegs wertlos. Genau das war ja deren Problem. Mit Bargeld konntest Du problemlos einkaufen, nur Bargeld abheben war limitiert. Und wenn von einem Tag auf den anderen alle Buerger der Eurozone ihr komplettes Guthaben abheben wollten, gaebe es nicht genug Scheine dafuer.

    ... den wir besser gar nichts erst beschreiten. Ich weiss auch gar
    nicht, wie sie diese ganzen bargeldlos-Typen einen Doener kaufen.
    Aber per Ueberweisung sicher nicht.
    Doch, genau so. Der Betrag wird von einem Konto auf ein anderes Ueberwiesen.
    Man benoetigt Zielkonto, Betrag und Sendekonto, mehr nicht. Es will mir nicht in den Kopf warum das mit SEPA Ueberweisung nicht gehen sollte.

    Natuerlich geht das prinzipiell, aber warum sollte man das wollen? Die Doenerbude koennte natuerlich einen QR-Code haben, mit dem man die Ueberweisungsdaten bekommt und dann koennte der Kunde mit dem fremdkontrollierten und App-verseuchten Handy sich bei der Bank einloggen und da etwas beauftragen - sofern der Akku geladen ist, dort Netzempfang vorliegt, das Online-Banking gerade funktioniert, usw.
    Einen Geldschein zu ueberreichen ist deutlich einfacher und geht ohne Strom, ohne Netz, ohne dass der Doenermann weiss, wie ich heisse und bei welcher Bank ich bin, ohne dass die Bank weiss, dass und wo ich Doener kaufe, ohne dass die Doenerbudenbank weiss, wieviele Kunden er hat, usw. Warum sollte man es also moeglichst kompliziert machen wollen?

    Warum bekommen das Firmen die mit Buchstaben in der Kontonummer arbeiten in Echtzeit hin und unsere Banken nicht?

    Bekommen sie sehr wohl hin, kostet aber so 5-20 EUR extra und heisst wahlweise Eilueberweisung, Blitzueberweisung, Schnellueberweisung oder Sofortueberweisung. In einer IBAN sind uebrigens auch zwei Buchstaben drin. :-)




    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
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  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Sun May 1 07:17:22 2022
    Am 27 Apr 22 22:24:24 schrob Kai Richter an Joerg Tewes zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Komisch nur, dass ich das noch nie so gemacht habe. Bei mir hat das FA eine normale SEPA Ueberweisung bzw. Lastschrift anerkannt. Daraus schliesse ich, dass das FA davon ausgeht ueber diesen Weg letztendlich
    ein gesetzlich anerkanntes Zahlungmittel erhalten zu haben.

    Der Schluss ist falsch. Du hast Dich mit dem Finanzamt darauf geeinigt, ein gesetzlich nicht anerkanntes Zahlungsmittel zu verwenden. Und das Finanzamt hat sich mit der Bank ebenfalls auf dieses Zahlungsmittel geeignigt, weil Gueterzuege voller Geldscheine sehr unpraktisch sind.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Sun May 1 15:45:34 2022
    Hello Joerg!

    29 Apr 22 23:45, Joerg Tewes wrote to Gerhard Strangar:

    Ganz einfach, und seit Corona serh verbreitet. Keiner guckt dich mehr blöd an, weil du zehn Brötchen mit Karte zahlen willst. Völlig normal geworden.

    Vielleicht in Deiner Stadt. Ich habe das hier in der Gegend noch nie gesehen.


    Regards,
    Gerrit

    ... 3:45PM up 39 days, 20:51, 8 users, load averages: 0.52, 0.40, 0.35

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    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Sun May 1 15:22:06 2022
    Servus Gerrit!

    Am 30 Apr 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Warum nicht, kann man ueberwiesenes Geld nicht mehr in Bargeld
    umtauschen?

    Frag doch mal einen Griechen oder einen Russen, wie das ist,
    wenn man nur eine begrenzte Menge Bargeld abheben kann.

    Bitte nicht mit der Ausnahmen Kollaps des Zahlungsmittels gegen
    ein Zahlungssystem argumentieren. Das gesetzlich anerkannte
    Bargeld ist dem Fall genauso wertlos wie der Zählerstand von
    Giralgeld.

    Anderes Beispiel: Der Empfänger ist in wirtschaftlichen
    Schwierigkeiten (überzogene Konten, Pfändung...). Wenn Geld auf dem
    Konto auftaucht, ist das sofort weg an die Gläubiger.

    Was letztlich bedeutet das auch die Gläubiger diese Form des Zahlungsmittels als gültige Zahlungsmethode akzeptieren.

    Tschuess

    Kai

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    * Origin: Man glaubt nur zu wissen. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Sun May 1 19:12:10 2022
    Hallo Gerhard!

    Am 01 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    Komisch nur, dass ich das noch nie so gemacht habe. Bei mir hat
    das FA eine normale SEPA Ueberweisung bzw. Lastschrift anerkannt.
    Daraus schliesse ich, dass das FA davon ausgeht ueber diesen Weg
    letztendlich ein gesetzlich anerkanntes Zahlungmittel erhalten zu
    haben.

    Der Schluss ist falsch. Du hast Dich mit dem Finanzamt darauf
    geeinigt, ein gesetzlich nicht anerkanntes Zahlungsmittel zu
    verwenden.

    Soweit kann ich mich noch auf Dein Argument einlassen. Ich hebe jedoch nochmal mein "letztlich" hervor, am Ende der Kette vertraut jemand darauf wieder Bargeld zu erhalten.

    Und das Finanzamt hat sich mit der Bank ebenfalls auf dieses Zahlungsmittel geeignigt, weil Gueterzuege voller Geldscheine sehr unpraktisch sind.

    Eben. Und wenn sich alle beteiligten einig sind und auf Giralgeld einlassen, dann ist das eine Aussage welche Wertigkeit diese dem System beimessen. Wenn daran auch noch eine staatliche Behörde beteiligt ist, dann hängt das die Wertigkeit nochmal eine Stufe höher.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Stirb jung! Fuer mich ist es schon zu spaet. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Sun May 1 19:37:24 2022
    Grüß Dich, Gerhard!

    Am 01 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    Im Fall von Griechenland war der Euro keineswegs wertlos. Genau das
    war ja deren Problem. Mit Bargeld konntest Du problemlos einkaufen,
    nur Bargeld abheben war limitiert.

    Und Überweisungen von Giralgeld war nicht mehr möglich?

    Und wenn von einem Tag auf den anderen alle Buerger der Eurozone ihr komplettes Guthaben abheben wollten, gaebe es nicht genug Scheine
    dafuer.

    Das zeigt doch nur den Systemfehler auf, vergleichbar mit leeren Klopapier Regalen im Supermarkt. Ein Gerücht es gebe bald einen Engpass, alle rennen los und wollen sicherheitshalber ihre Bestände auffüllen und schon sorgt die explodierte Nachfrage tatsächlich für leere Regale.

    ... den wir besser gar nichts erst beschreiten. Ich weiss auch
    gar nicht, wie sie diese ganzen bargeldlos-Typen einen Doener
    kaufen. Aber per Ueberweisung sicher nicht.

    Natuerlich geht das prinzipiell, aber warum sollte man das wollen?

    Will ich auch nicht. Aber den Döner hätte ich gerne heiss und direkt vor Ort, da ist Bargeld möglich. Mein Thema steht im Kontext Versandhandel.

    Die Doenerbude koennte natuerlich einen QR-Code haben, mit dem man
    die Ueberweisungsdaten bekommt und dann koennte der Kunde mit dem fremdkontrollierten und App-verseuchten Handy sich bei der Bank
    einloggen und da etwas beauftragen - sofern der Akku geladen ist,
    dort Netzempfang vorliegt, das Online-Banking gerade funktioniert,
    usw.

    Da brauchst Du Dir keine Gedanken machen, wo Dönerbuden stehen sind diese Randbedingungen alle gegeben, da achtet die junge Generation schon drauf.

    Warum bekommen das Firmen die mit Buchstaben in der Kontonummer
    arbeiten in Echtzeit hin und unsere Banken nicht?

    Bekommen sie sehr wohl hin, kostet aber so 5-20 EUR extra

    Also soll es angeblich am Finanzierungsmodell scheitern? Sorry, ich sehe da keinen Unterschied in der Leistung, ob die IT die Buchung sofort ausführt oder um Mitternacht.

    In Zukunft wird es übrigens umgedreht werden, Überweisungen nur tagsüber, denn Nachts decken die Solarpanels nicht mehr den Strombedarf der gesammelten Überweisungen des Tages. ;-)

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Ruhe bitte. Dummkoepfe! Es leben nur noch die Idioten. (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sun May 1 20:48:55 2022
    Hello Kai!

    01 May 22 15:22, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Was letztlich bedeutet das auch die Gläubiger diese Form des Zahlungsmittels als gültige Zahlungsmethode akzeptieren.

    Ne, nicht die Gläubiger, eher der Gerichtsvollzieher. ;)


    Regards,
    Gerrit

    ... 8:48PM up 40 days, 1:54, 8 users, load averages: 0.51, 0.40, 0.39

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    * Origin: All carefully conceived (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Sun May 1 20:26:54 2022
    Grüß Dich, Gerhard!

    Am 01 May 22, Kai Richter schrieb an Gerhard Strangar:

    Warum bekommen das Firmen die mit Buchstaben in der Kontonummer
    arbeiten in Echtzeit hin und unsere Banken nicht?

    Bekommen sie sehr wohl hin, kostet aber so 5-20 EUR extra

    Ich lese gerade im Preis/Leistungverzeichnis einer Bank:

    "Entgelt für vom Kunden autorisierte beleglose Einreichung einer (SEPA-)Überweisung, jeweils pro Einzelfall (d.h. pro Überweisung), auch SEPA Echtzeit-Überweisungen: 0,00 Euro"

    "SEPA Echtzeit-Überweisungen können bis zu einem Maximalbetrag von 100.000 Euro pro Transaktion ausgeführt werden."

    "Beleglose Echtzeit-Überweisungen: Innerhalb von 10 bis 20 Sekunden."

    Dafür kostet die Einreichung eines Reiseschecks 40 Euro...

    Tschuess

    Kai

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    * Origin: Stirb jung! Fuer mich ist es schon zu spaet. (2:240/77)
  • From Joachim Probst@2:240/6309 to Gerhard Strangar on Mon May 2 14:31:34 2022
    Moin Gerhard!

    01 May 22 07:12, you wrote to Kai Richter:

    Natuerlich geht das prinzipiell, aber warum sollte man das wollen? Die

    Warum man das wollen würde?

    Ich muss mein Auto nicht anwerfen, um in die Stadt an den Bankautomaten zu fahren, um Bargeld abzuholen, oder beim Einkaufen dran denken, Bargeld mit zu nehmen.

    Ich brauche mich nicht mehr mit Wechselgeld herum schlagen.

    Mein Geld ist nicht weg, nur weil ich den Geldbeutel verliere oder er mir gestohlen wird.

    Ich kann - ohne an extra Dinge denken zu müssen - in D, Norwegen, Dänemark und nahezu weltweit bezahlen, ohne erst irgendwo Geld tauschen zu müssen. (Und ja Dänemark ist hier oben im Norden ohne weiteres etwas, wo man mal schnell rüber fährt).

    Ja, dazu braucht es keine Echtzeitüberweisungen, aber Bargeld hat nicht nur Vorteile, sondern auch jede Menge Nachteile.

    Zu dem Beispiel mit den Brötchen per Karte zahlen:

    Hier in Lübeck gab (leider ist die Besitzerin aus familiären Gründen umgezogen und damit auch ihre Bäckerei) sogar eine Bäckerei, die NUR Kartenzahlung akzeptiert hat. Die haben sich damit die komplette Handhabung von Bargeld gespart und das muss sich für sie wohl gelohnt haben, sonst hätte das nicht so lange funktioniert.
    Inzwischen läßt sich hier überall mit Karte zahlen, auch nur ein Brötchen. Selbst meine Stammkneipe nimmt inzwischen Karte, auch wenn sie es nicht groß bekannt machen und den Kartenleser etwas versteckt unter dem Thresen haben.

    Tschoe mit Oe
    Gerhard

    LG, Joachim


    --- GoldED+/LNX 1.1.5--b20170303
    * Origin: ----> FidoPI (2:240/6309)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Mon May 2 07:18:19 2022
    Am 01 May 22 19:37:24 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Im Fall von Griechenland war der Euro keineswegs wertlos. Genau das
    war ja deren Problem. Mit Bargeld konntest Du problemlos einkaufen,
    nur Bargeld abheben war limitiert.
    Und Ueberweisungen von Giralgeld war nicht mehr moeglich?

    Hier ein Artikel aus 2015: https://www.sueddeutsche.de/digital/kapitalverkehrskontrollen-gefangen-in-griechenland-1.2553196
    "Seit vergangenem Montag sind die griechischen Boersen und Banken geschlossen, Geldautomaten spucken pro Person nur noch 60 Euro pro Tag aus, und alle Geldtransfers ins Ausland sind verboten - auch Online-Ueberweisungen. Deshalb kann Elizabeth Tsirigoti keine Texte bei Foreign Policy mehr lesen, deshalb duerfen sich Griechen im iTunes Store keine Songs fuer 99 Cent mehr kaufen, deshalb bitten sie Apple auf Twitter, ihre Kreditkartenzahlungen zu akzeptieren."

    In Zukunft wird es uebrigens umgedreht werden, Ueberweisungen nur tagsueber, denn Nachts decken die Solarpanels nicht mehr den Strombedarf der gesammelten Ueberweisungen des Tages. ;-)

    Ueberweisungen werden und wurden auch schon imemr tagsueber ausgefuehrt. Naemlich zu den sogenannten Oeffnungezeiten der Banken. Wenn Du moechtest, dass auch nachts die Boersen und Banken arbeiten, musst Du mit den Gewerkschaften reden.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joachim Probst on Mon May 2 21:03:36 2022
    Hey Joachim!

    Am 02 May 22, Joachim Probst schrieb an Gerhard Strangar:

    Mein Geld ist nicht weg, nur weil ich den Geldbeutel verliere oder er
    mir gestohlen wird.

    U.U. nicht ganz richtig. Es gibt Verfahren die bis 30 Euro? keine PIN abfragen, wenn Du den Verlust nicht bemerkst und die Karte sperrst, dann kann man mit manchen Karten Kleinbeträge bezahlen und ich glaube nicht, dass man da sein Geld so einfach wiedersieht.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Dein Unsinn ist meine Vernunft. (2:240/77)
  • From Joachim Probst@2:240/6309 to Kai Richter on Mon May 2 21:59:34 2022
    Moin Kai!

    02 May 22 21:03, you wrote to me:

    Mein Geld ist nicht weg, nur weil ich den Geldbeutel verliere
    oder er mir gestohlen wird.

    U.U. nicht ganz richtig. Es gibt Verfahren die bis 30 Euro? keine PIN abfragen, wenn Du den Verlust nicht bemerkst und die Karte sperrst,
    dann kann man mit manchen Karten Kleinbeträge bezahlen und ich glaube nicht, dass man da sein Geld so einfach wiedersieht.

    Ja, das mit den Kleinbeträgen nennt sich kontaktloses Zahlen.

    Und ja, das glaube, (unfreiwillig) getestet, ohne Probleme. Hat mich nach der Anzeige mit der Polizei genau einen Anruf gekostet, bzw. zwei, weil zwei Banken. Selbst bei der profanen EC Karte, wo ich echt Bedenken hatte. Bei der Kreditkarte ist es eh kein Problem.

    Klar muss ich es bemerken und auch so schnell wie es mir eben möglich ist, die Karten sperren lassen, alles andere wäre fahrlässig und das ist natürlich nicht abgesichert.

    Mit dem NFC Handy statt der Karte hätte man das Problem noch nicht mal, da der Dieb dann auch erstmal noch das Handy entsperren müsste, was bei den aktuellen Geräten scheinbar wirklich nicht mehr so einfach ist, jedenfalls für den gewöhnlichen Dieb, der nicht einen Staatsaparat hinter sich hat. Hier hat man aber natürlich wieder das Problem, das das Handy auch Strom haben muss ...

    Tschuess
    Kai

    LG, Joachim


    --- GoldED+/LNX 1.1.5--b20170303
    * Origin: ----> FidoPI (2:240/6309)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joachim Probst on Tue May 3 06:49:40 2022
    Hello Joachim!

    02 May 22 21:59, Joachim Probst wrote to Kai Richter:


    Bei der Kreditkarte ist es eh kein Problem.

    Naja, geht so. Die Reaktion nach dem letzten Verlust (nach ca. 30min aufgefallen) hat nicht ausgereicht, um zu verhindern, daß mit der Kreditkarte an Stellen, wo keine PINs o.ä. benötigt werden, Geld ausgegeben wurde. Ja, das Geld gab es am Ende zurück, aber dazwischen waren verschiedene Formulare, Anzeigen, Polizeibesuche usw. Außerdem hat es mehrere Anläufe gebraucht, um eine neue Karte zu bekommen, weil der 1. Versuch auch gleich in gesperrt ankam (die ausgebende Stelle konnte leider meine eigene Sperrung sowie die, die wenig später über die Polizei ausgelöst wurde, nicht unterscheiden). Insgesamt eher nervig und zeitaufwendig.
    Seitdem trage ich die Kreditkarte nicht mehr mit mir herum, die brauche ich sowieso nur für's Internet und nie unterwegs.


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:49AM up 41 days, 11:55, 8 users, load averages: 0.32, 0.49, 0.48

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A true lie to believe (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joachim Probst on Mon May 2 18:03:44 2022
    Am 02 May 22 14:31:34 schrob Joachim Probst an Gerhard Strangar zum Thema <SEPA am Ende>

    Mein Geld ist nicht weg, nur weil ich den Geldbeutel verliere oder er
    mir gestohlen wird.

    Aber dann ist die Karte doch weg oder hast du die nicht da drin?

    Ich kann - ohne an extra Dinge denken zu muessen - in D, Norwegen, Daenemark und nahezu weltweit bezahlen, ohne erst irgendwo Geld tauschen zu muessen.

    Wenn Du Deinen Doener in Norwegen holst, kannst du auch noch kurz vorher Bergeld abheben. ;-)

    Hier in Luebeck gab (leider ist die Besitzerin aus familiaeren Gruenden umgezogen und damit auch ihre Baeckerei) sogar eine Baeckerei, die NUR Kartenzahlung akzeptiert hat.

    Und wie oft war jemand da, der sich ganz viel Zeug hat einpacken lassen und dann keine Karte dabei hatte?



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Tue May 3 21:56:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    29 Apr 22 23:45, Joerg Tewes wrote to Gerhard Strangar:

    Ganz einfach, und seit Corona serh verbreitet. Keiner guckt dich
    mehr bl”d an, weil du zehn Br”tchen mit Karte zahlen willst.
    V”llig normal geworden.

    Vielleicht in Deiner Stadt. Ich habe das hier in der Gegend noch
    nie gesehen.

    Bei Br”tchen ich auch noch nicht, aber eben kleine Betr„ge. Also z.B.
    beim B„cker oder am Kiosk. Und vielleicht liegts ja bei dir an der Gr”áe
    der Stadt/des Dorfs, wenn es da nur einen B„cker gibt und der nicht
    will, wirst du es nie sehen.

    Hier ist das selbst auf den D”rfern die zu meinem Wohnort geh”ren gang
    und g„be.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Wed May 4 06:14:36 2022
    Hello Joerg!

    03 May 22 21:56, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:


    Vielleicht in Deiner Stadt. Ich habe das hier in der Gegend noch
    nie gesehen.

    Bei Brötchen ich auch noch nicht, aber eben kleine Beträge. Also z.B. beim Bäcker oder am Kiosk.

    Was kauft man beim Bäcker, wenn nicht Brötchen?

    Und vielleicht liegts ja bei dir an der
    Größe
    der Stadt/des Dorfs, wenn es da nur einen Bäcker gibt und der nicht will, wirst du es nie sehen.
    Hier ist das selbst auf den Dörfern die zu meinem Wohnort gehören
    gang
    und gäbe.

    Das sind 4 Bäcker bzw. Filialen in 4 Dörfern, an denen ich mehr oder weniger regelmäßig vorbeikomme, trotzdem noch nie gesehen.


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:14AM up 42 days, 11:20, 8 users, load averages: 0.68, 0.67, 0.61

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: All carefully conceived (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Tue May 3 22:50:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,
    Hey Joachim!

    Am 02 May 22, Joachim Probst schrieb an Gerhard Strangar:

    Mein Geld ist nicht weg, nur weil ich den Geldbeutel verliere oder
    er mir gestohlen wird.

    U.U. nicht ganz richtig. Es gibt Verfahren die bis 30 Euro? keine
    PIN abfragen, wenn Du den Verlust nicht bemerkst und die Karte
    sperrst, dann kann man mit manchen Karten Kleinbetr„ge bezahlen und
    ich glaube nicht, dass man da sein Geld so einfach wiedersieht.

    <https://www.kartensicherheit.de/oeffentlich/newsletter/alle-artikel/ artikel-2019/kontaktlos-im-sicherheitscheck.html>

    [Zitat]
    Wenn ein Kunde seine Sorgfaltspflichten im Umgang mit Karte und PIN
    erfllt, ist er durch seine Bank geschtzt. Speziell bei einer missbr„uchlichen kontaktlosen Zahlung ohne PIN-Abfrage haftet der Kartenherausgeber, also die Bank oder Sparkasse, vollst„ndig.
    [Zitat]



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerhard Strangar on Tue May 3 22:52:00 2022
    Gerhard Strangar schrub...


    Hallo Gerhard,
    Ich kann - ohne an extra Dinge denken zu muessen - in D, Norwegen,
    Daenemark und nahezu weltweit bezahlen, ohne erst irgendwo Geld
    tauschen zu muessen.

    Wenn Du Deinen Doener in Norwegen holst, kannst du auch noch kurz
    vorher Bergeld abheben. ;-)

    Klar kann man. Aber man muá nicht.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Wed May 4 22:28:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    03 May 22 21:56, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Vielleicht in Deiner Stadt. Ich habe das hier in der Gegend noch
    nie gesehen.

    Bei Br”tchen ich auch noch nicht, aber eben kleine Betr„ge. Also
    z.B. beim B„cker oder am Kiosk.

    Was kauft man beim B„cker, wenn nicht Br”tchen?

    Brot, Kuchen, Kaffee (gekocht oder als Bohnen/gemahlen)

    Und vielleicht liegts ja bei dir an der GrӇe der Stadt/des Dorfs,
    wenn es da nur einen B„cker gibt und der nicht will, wirst du es
    nie sehen. Hier ist das selbst auf den D”rfern die zu meinem
    Wohnort geh”ren gang und g„be.

    Das sind 4 B„cker bzw. Filialen in 4 D”rfern, an denen ich mehr
    oder weniger regelm„áig vorbeikomme, trotzdem noch nie gesehen.

    Vielleicht Fillialen ein und desselben B„ckers der das nicht anbieten
    m”chte? Hierzustadt war Langrehr auch einer der letzten die
    Kartenzahlung angeboten haben.



    Freundliche Gráe

    J”rg

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  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Wed May 4 22:34:22 2022
    Moin Joerg!

    Am 04 May 22, Joerg Tewes schrieb an Gerrit Kuehn:

    Ich habe das hier in der Gegend noch nie gesehen.

    Das sind 4 Bäcker bzw. Filialen in 4 Dörfern, an denen ich mehr
    oder weniger regelmäßig vorbeikomme, trotzdem noch nie gesehen.

    Vielleicht Fillialen ein und desselben Bäckers der das nicht anbieten möchte? Hierzustadt war Langrehr auch einer der letzten die
    Kartenzahlung angeboten haben.

    Ich gehe mal eher davon aus, dass man als Barzahler nicht auf das Angebot der Kartenzahlungen achtet.

    In der Fernsehwerbung sieht man ab und zu dieses raspi-grosses kontaktlos Kartenzahlterminal, welches problemlos unter dem Ladentisch verstaut werden kann. Daher kann es also durchaus sein, dass man gar nicht mitbekommt das man jetzt auch beim Bäcker kontaktlos zahlen kann.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Ihr... Ihr... Boah, ihr Praktiker ey! (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Thu May 5 06:22:15 2022
    Hello Joerg!

    04 May 22 22:28, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:


    Bei Brötchen ich auch noch nicht, aber eben kleine Beträge. Also
    z.B. beim Bäcker oder am Kiosk.

    Was kauft man beim Bäcker, wenn nicht Brötchen?

    Brot, Kuchen, Kaffee (gekocht oder als Bohnen/gemahlen)

    Wenn ich da bin, werden von allen Kunden hauptsächlich Brötchen gekauft. Die Beträge, die da zusammenkommen, sind auch auch kaum andere.

    Das sind 4 Bäcker bzw. Filialen in 4 Dörfern, an denen ich mehr
    oder weniger regelmäßig vorbeikomme, trotzdem noch nie gesehen.

    Vielleicht Fillialen ein und desselben Bäckers der das nicht anbieten möchte?

    Nein, 4 verschiedene natürlich (sonst hätte ich das nicht geschrieben).

    Hierzustadt war Langrehr auch einer der letzten die
    Kartenzahlung angeboten haben.

    Darf ich vermuten, daß diesem Satz eine Verneinung ("nicht" oder "keine") fehlt? Ansonsten paßt er nicht zu Deiner restlichen Argumentation...


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:22AM up 43 days, 11:28, 8 users, load averages: 0.87, 0.60, 0.52

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    * Origin: All carefully conceived (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Thu May 5 06:26:27 2022
    Hello Kai!

    04 May 22 22:34, Kai Richter wrote to Joerg Tewes:

    In der Fernsehwerbung sieht man ab und zu dieses raspi-grosses
    kontaktlos Kartenzahlterminal, welches problemlos unter dem
    Ladentisch verstaut werden kann. Daher kann es also durchaus sein,
    dass man gar nicht mitbekommt das man jetzt auch beim Bäcker
    kontaktlos zahlen kann.

    Die Bäcker haben alle hohe Theken, die Kassen stehen weit dahinter außerhalb der Reichweite von Kunden. Das würde also auf jeden Fall auffallen.


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:26AM up 43 days, 11:32, 8 users, load averages: 0.37, 0.54, 0.51

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    * Origin: Things I already know (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joerg Tewes on Thu May 5 06:24:22 2022
    Am 03 May 22 22:50:00 schrob Joerg Tewes an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    [Zitat]
    Wenn ein Kunde seine Sorgfaltspflichten im Umgang mit Karte und PIN erfuellt, ist er durch seine Bank geschuetzt.
    [Zitat]

    Dann sind die KArten noch viel zu billig und ich verstehe nicht, warum dieser kontaklos-Unsinn nicht abgeschafft wird:

    OLG Hamm, Beschluss vom 07.04.2020 - 4 RVs 12/20
    "verlor der Zeuge [...] seine Geldboerse, in der sich ca. 5,00 Euro Bargeld, [...] 2 ec-Karten ([...]) sowie eine Kreditkarte Mastercard ([...]) befanden.
    [...]
    Der Angeklagte [...] taetigte [...] einen Einkauf im Wert von 12,79 Euro, [...] einen weiteren Einkauf im Wert von 19,98 Euro [...] einen Einkauf im Wert von 24,95 Euro [...] Lebensmittel im Wert von 22,19 Euro."

    Der Zeuge hat also knapp 80 EUR mit seinen drei Karten verloren. Und mangels PIN-Abfrage ist es noch nicht einmal Betrug, mit der fremden Karte einzukaufen!




    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Thu May 5 18:01:11 2022
    Am 05 May 22 06:26:27 schrob Gerrit Kuehn an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    dass man gar nicht mitbekommt das man jetzt auch beim Baecker
    kontaktlos zahlen kann.
    Die Baecker haben alle hohe Theken, die Kassen stehen weit dahinter ausserhalb der Reichweite von Kunden. Das wuerde also auf jeden Fall auffallen.

    Und ich dachte schon, die machen die Theke so hoch, damit man nicht sieht, dass ihre NFC-Antennen einen riesigen Durchmesser haben und sie so bis zu drei Meter weit Geld abbuchen koennen, also Corona-freundlich ohne dass jemand den Laden betritt. ;-)
    Und ich frage mich, ob die Leute es merken wuerden, wenn man ihnen im Vorbeigehen 10 Cent abbucht.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Thu May 5 19:23:09 2022
    Hello Gerhard!

    05 May 22 18:01, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:

    Und ich frage mich, ob die Leute es merken wuerden, wenn man ihnen im Vorbeigehen 10 Cent abbucht.

    Ich habe Aluhüte... äh, -hüllen für meine Karten, das dürfte schwierig werden...


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:23PM up 44 days, 29 mins, 8 users, load averages: 0.53, 0.41, 0.41

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  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Thu May 5 19:33:14 2022
    Hello Gerhard!

    05 May 22 06:24, Gerhard Strangar wrote to Joerg Tewes:

    Der Zeuge hat also knapp 80 EUR mit seinen drei Karten verloren. Und mangels PIN-Abfrage ist es noch nicht einmal Betrug, mit der fremden Karte einzukaufen!

    Ich bin ja kein Jurist, aber ist das nicht mindestens Unterschlagung?


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:33PM up 44 days, 39 mins, 8 users, load averages: 0.48, 0.44, 0.42

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: And still they come and go (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Thu May 5 23:54:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 04 May 22, Joerg Tewes schrieb an Gerrit Kuehn:

    Ich habe das hier in der Gegend noch nie gesehen.

    Das sind 4 B„cker bzw. Filialen in 4 D”rfern, an denen ich mehr
    oder weniger regelm„áig vorbeikomme, trotzdem noch nie gesehen.

    Vielleicht Fillialen ein und desselben B„ckers der das nicht
    anbieten m”chte? Hierzustadt war Langrehr auch einer der letzten
    die Kartenzahlung angeboten haben.

    Ich gehe mal eher davon aus, dass man als Barzahler nicht auf das
    Angebot der Kartenzahlungen achtet.

    Also in der Corona Zeit haben die H„ndler geradezu Werbung fr
    Kartenzahlung gemacht.

    In der Fernsehwerbung sieht man ab und zu dieses raspi-grosses
    kontaktlos Kartenzahlterminal, welches problemlos unter dem
    Ladentisch verstaut werden kann. Daher kann es also durchaus sein,
    dass man gar nicht mitbekommt das man jetzt auch beim B„cker
    kontaktlos zahlen kann.

    Hierzustadt also Hannover und Region Hannover stehen die Dinger berall
    auf dem Bedientresen. Da muá man schon blind durch die Gegend laufen um
    das zu bersehen.



    Freundliche Gráe

    J”rg

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    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Thu May 5 23:58:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    04 May 22 22:28, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Bei Br”tchen ich auch noch nicht, aber eben kleine Betr„ge. Also
    z.B. beim B„cker oder am Kiosk.

    Was kauft man beim B„cker, wenn nicht Br”tchen?

    Brot, Kuchen, Kaffee (gekocht oder als Bohnen/gemahlen)

    Wenn ich da bin, werden von allen Kunden haupts„chlich Br”tchen
    gekauft. Die Betr„ge, die da zusammenkommen, sind auch auch kaum
    andere.

    Du gehst haupts„chlich frh morgens zum B„cker? Und wenn ich Familie
    h„tte und Br”tzchen zum Frhstck kaufen wrden dann k„men da locker
    5-10 Euro zusammen fr 10 Br”tchen. Je nachdem welche Br”tchen ich so
    kaufen wrde.

    Hierzustadt war Langrehr auch einer der letzten die
    Kartenzahlung angeboten haben.

    Darf ich vermuten, daá diesem Satz eine Verneinung ("nicht" oder
    "keine") fehlt? Ansonsten paát er nicht zu Deiner restlichen Argumentation...

    Nein da fehlt nix. Ich schrieb doch nicht dass es schon immer
    Kartenzahlung beim B„cker gab, sondern daá in der Coronazeit alle dazu bergegeangen sind es auch anzubieten.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
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  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Thu May 5 23:59:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    04 May 22 22:34, Kai Richter wrote to Joerg Tewes:

    In der Fernsehwerbung sieht man ab und zu dieses raspi-grosses
    kontaktlos Kartenzahlterminal, welches problemlos unter dem
    Ladentisch verstaut werden kann. Daher kann es also durchaus sein,
    dass man gar nicht mitbekommt das man jetzt auch beim B„cker
    kontaktlos zahlen kann.

    Die B„cker haben alle hohe Theken, die Kassen stehen weit dahinter auáerhalb der Reichweite von Kunden. Das wrde also auf jeden Fall auffallen.

    Hier stehen die Kartenzahlger„te auch alle auf dem Tresen, oder sogar in Hfth”he vor dem Tresen in speziellen Halterungen.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
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  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerhard Strangar on Fri May 6 00:09:00 2022
    Gerhard Strangar schrub...


    Hallo Gerhard,
    Am 03 May 22 22:50:00 schrob Joerg Tewes an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    [Zitat]
    Wenn ein Kunde seine Sorgfaltspflichten im Umgang mit Karte und
    PIN erfuellt, ist er durch seine Bank geschuetzt.
    [Zitat]

    Dann sind die KArten noch viel zu billig und ich verstehe nicht,
    warum dieser kontaklos-Unsinn nicht abgeschafft wird:

    Weil er bequem ist.



    Freundliche Gráe

    J”rg

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  • From Joachim Probst@2:240/6309 to Gerrit Kuehn on Sat May 7 09:48:54 2022
    Moin Gerrit!

    03 May 22 06:49, you wrote to me:

    Bei der Kreditkarte ist es eh kein Problem.

    Naja, geht so. Die Reaktion nach dem letzten Verlust (nach ca. 30min aufgefallen) hat nicht ausgereicht, um zu verhindern, daß mit der Kreditkarte an Stellen, wo keine PINs o.ä. benötigt werden, Geld ausgegeben wurde. Ja, das Geld gab es am Ende zurück, aber dazwischen waren verschiedene Formulare, Anzeigen, Polizeibesuche usw. Außerdem

    Klar, brauchen tut den Verlust eines Geldbeutels keiner, Arbeit macht er immer, aber es ging ja darum, das das elektronische Geld dann nicht weg ist.

    Regards,
    Gerrit

    LG, Joachim


    --- GoldED+/LNX 1.1.5--b20170303
    * Origin: ----> FidoPI (2:240/6309)
  • From Joachim Probst@2:240/6309 to Gerhard Strangar on Sat May 7 09:51:04 2022
    Moin Gerhard!

    02 May 22 18:03, you wrote to me:

    Mein Geld ist nicht weg, nur weil ich den Geldbeutel verliere oder
    er mir gestohlen wird.

    Aber dann ist die Karte doch weg oder hast du die nicht da drin?

    Klar, man hat den Ärger mit gestohlener Karte, sperren, neue zuschicken lassen, etc. Aber es ist halt erstmal kein Geld weg, das man nicht wieder bekommt (ausser einem kann grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden, aber das ist echt schwer, wenn man nicht grob Fahrlässig war).

    Ich kann - ohne an extra Dinge denken zu muessen - in D, Norwegen,
    Daenemark und nahezu weltweit bezahlen, ohne erst irgendwo Geld
    tauschen zu muessen.

    Wenn Du Deinen Doener in Norwegen holst, kannst du auch noch kurz
    vorher Bergeld abheben. ;-)

    Klar, KANN ich das, aber warum sollte ich mir erst die Arbeit machen einen Automaten zu finden, wenn ich auch einfach mit Karte zahlen kann?

    Hier in Luebeck gab (leider ist die Besitzerin aus familiaeren
    Gruenden umgezogen und damit auch ihre Baeckerei) sogar eine
    Baeckerei, die NUR Kartenzahlung akzeptiert hat.

    Und wie oft war jemand da, der sich ganz viel Zeug hat einpacken
    lassen und dann keine Karte dabei hatte?

    Da ich echt häufig da war (trauere dem Laden immer noch hinterher, muss den irgendwann am neuen Ort an der Nordsee mal besuchen): ich habe es nie mitbekommen, das es den Fall gab. Das stand groß und deutlich am Eingang. Immer mal wieder wurde nachgefragt, ob das wirklich so absolut gemeint ist, aber das war es auch.

    Tschoe mit Oe
    Gerhard

    LG, Joachim


    --- GoldED+/LNX 1.1.5--b20170303
    * Origin: ----> FidoPI (2:240/6309)
  • From Joachim Probst@2:240/6309 to Gerhard Strangar on Sat May 7 09:57:52 2022
    Moin Gerhard!

    05 May 22 06:24, you wrote to Joerg Tewes:

    [Zitat]
    Wenn ein Kunde seine Sorgfaltspflichten im Umgang mit Karte und
    PIN erfuellt, ist er durch seine Bank geschuetzt. [Zitat]

    Dann sind die KArten noch viel zu billig und ich verstehe nicht, warum

    Es gab vor vielen Jahren schon den Punkt mit der Sicherheit von Kreditkarten. Das war noch hauptsächlich der Bereich mit den Ratsch-Ratsch-Geräten und den erhabenen, gestanzten Zahlen auf der Karte.
    Die Situation war damals so und ist mit gewissen Zahlmethoden auch heute noch so:
    Ja, die sind gegen gewisse Angriffe unsicher und ja, das ist auch bekannt. Deswegen haften in den Fällen auch die Institute und nicht der Kunde. Es ist für die Kartenunternehmen aber deutlich günstiger, diese Schäden einfach zu übernehmen, anstatt die Karten sicherer, aber weniger bequem zu machen.

    Mit als Kunde kann ein anerkannt unsicheres Verfahren nur recht sein, so muss ich gar nicht erst den Versuch machen mich zu rechtfertigen, sondern einfach nur die missbräuchliche Nutzung anzeigen und das Kartenunternehmen muss mir das Gegenteil beweisen, wenn sie den Schaden nicht einfach kommentarlos übernehmen wollen (was bisher bei mir immer genau so kommentarlos abgelaufen ist).

    dieser kontaklos-Unsinn nicht abgeschafft wird:

    Mit dem kontaktlosen hatte ich am Anfang auch meine Bedenken. Ich muss aber zugeben, nach einem Islandurlaub hatte ich das dort dann doch recht viel genutzt und lieben gelernt, jetzt in der Corona Zeit sowieso, weil ich die ganzen Lesegeräte nicht mehr anfassen muss. Meine PIN Nummer kann auch keiner "mitschauen" und dann später mit der gestohlenen Karte nutzen.

    Das "klauen" mit Lesegeräten und Funkstrecken, wo du mit deiner Karte im Geldbeutel bezahlst und gar nicht im Laden bist, hat sich nicht so durchgesetzt, es gibt kaum entsprechende Fälle, die Gefahr scheint also deutlich kleiner zu sein, als befürchtet. Wahrscheinlich auch, weil as dann nicht mehr sauber funktioniert, wenn mehr als eine so eine kontaktlose Karte im Geldbeutel ist, die stören sich nämlich gegenseitig. Und seit dem "neuen" Perso, der ja auch diese Funktionalität (wenn auch nicht zum Bezahlen) hat, hat man eigentlich auch mind. 2 solcher Karten dann im Geldbeutel.

    Tschoe mit Oe
    Gerhard

    LG, Joachim

    --- GoldED+/LNX 1.1.5--b20170303
    * Origin: ----> FidoPI (2:240/6309)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Sat May 7 10:34:15 2022
    Hello Joerg!

    05 May 22 23:58, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Wenn ich da bin, werden von allen Kunden hauptsächlich Brötchen
    gekauft. Die Beträge, die da zusammenkommen, sind auch auch kaum
    andere.

    Du gehst hauptsächlich früh morgens zum Bäcker? Und wenn ich Familie hätte und Brötzchen zum Frühstück kaufen würden dann kämen da locker
    5-10 Euro zusammen für 10 Brötchen. Je nachdem welche Brötchen ich so kaufen würde.

    Genau das schrieb ich doch?

    Hierzustadt war Langrehr auch einer der letzten die
    Kartenzahlung angeboten haben.

    Darf ich vermuten, daß diesem Satz eine Verneinung ("nicht" oder
    "keine") fehlt? Ansonsten paßt er nicht zu Deiner restlichen
    Argumentation...

    Nein da fehlt nix. Ich schrieb doch nicht dass es schon immer Kartenzahlung beim Bäcker gab, sondern daß in der Coronazeit alle
    dazu
    übergegeangen sind es auch anzubieten.

    Dann ist Dein Satz hochgradig mißverständlich. Für Deine gewünschte Aussage (auch im Kontext) hätte ich "war einer der letzten, die *keine* Kartenzahlung angeboten haben" erwartet.


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:34AM up 45 days, 15:40, 8 users, load averages: 0.17, 0.37, 0.39

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A love pays love for lying (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Sat May 7 10:37:18 2022
    Hello Joerg!

    05 May 22 23:59, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Die Bäcker haben alle hohe Theken, die Kassen stehen weit dahinter
    außerhalb der Reichweite von Kunden. Das würde also auf jeden Fall
    auffallen.

    Hier stehen die Kartenzahlgeräte auch alle auf dem Tresen, oder sogar
    in
    Hüfthöhe vor dem Tresen in speziellen Halterungen.

    Habe ich hier noch nirgendwo gesehen. Gerade eben erst nochmal bei einem Laden direkt darauf geachtet, da ist nichts. Der Tresen ist auch weit über Hüfthöhe komplett verglast.


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:37AM up 45 days, 15:43, 8 users, load averages: 0.37, 0.45, 0.42

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: And still they come and go (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joachim Probst on Sat May 7 10:39:21 2022
    Hello Joachim!

    07 May 22 09:48, Joachim Probst wrote to Gerrit Kuehn:

    Klar, brauchen tut den Verlust eines Geldbeutels keiner, Arbeit macht
    er immer, aber es ging ja darum, das das elektronische Geld dann
    nicht weg ist.

    Das kommt denke ich auf die konkrete Version des "virtuellen" Geldes und die Kulanz bzw. AGBs der jeweiligen kartenausgebenden Stelle an. Bei mir war es die Kreditkarte, da gibt es wohl eher selten Probleme mit Beträgen in der Größenordnung, um die es da ging (wenige 100,-).


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:39AM up 45 days, 15:45, 8 users, load averages: 0.82, 0.56, 0.46

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A love pays love for lying (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Sat May 7 10:41:29 2022
    Hello Joerg!

    05 May 22 23:54, Joerg Tewes wrote to Kai Richter:


    Hierzustadt also Hannover und Region Hannover stehen die Dinger
    überall
    auf dem Bedientresen. Da muß man schon blind durch die Gegend laufen
    um
    das zu übersehen.

    Wie ich bereits eingangs versuchte zu erklären: Deine Stadt ist nicht überall.


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:41AM up 45 days, 15:47, 8 users, load averages: 0.73, 0.62, 0.50

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Sat May 7 10:42:24 2022
    Hello Joerg!

    06 May 22 00:09, Joerg Tewes wrote to Gerhard Strangar:


    Dann sind die KArten noch viel zu billig und ich verstehe nicht,
    warum dieser kontaklos-Unsinn nicht abgeschafft wird:

    Weil er bequem ist.

    Deine Meinung. Ich finde es super umständlich und benutze es deswegen fast nie.


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:42AM up 45 days, 15:48, 8 users, load averages: 0.56, 0.60, 0.50

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: All carefully conceived (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joachim Probst on Sat May 7 10:44:25 2022
    Hello Joachim!

    07 May 22 09:51, Joachim Probst wrote to Gerhard Strangar:


    Klar, man hat den Ärger mit gestohlener Karte, sperren, neue
    zuschicken lassen, etc. Aber es ist halt erstmal kein Geld weg, das
    man nicht wieder bekommt (ausser einem kann grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden, aber das ist echt schwer, wenn man nicht grob Fahrlässig war).

    Soll das eher "/keine/ grobe Fahrlässigkeit" heißen?
    Wie auch immer, ich habe keine reine Geldbörse, sondern etwas für alles (Geld, Karten, Ausweise, Fahrzeugpapiere...). Im Falle eines Verlustes ist das wenige Bargeld dabei echt meine kleinste Sorge. Karten und andere Papiere sind viel schlimmer.

    Da ich echt häufig da war (trauere dem Laden immer noch hinterher,
    muss den irgendwann am neuen Ort an der Nordsee mal besuchen): ich
    habe es nie mitbekommen, das es den Fall gab. Das stand groß und
    deutlich am Eingang. Immer mal wieder wurde nachgefragt, ob das
    wirklich so absolut gemeint ist, aber das war es auch.

    Der Fahrradverleih an unserem Urlaubsort an der Nordsee macht seit zwei Jahren oder so auch nur noch Karten. Ich habe mich mit dem Besitzer vorletztes Jahr länger darüber unterhalten. Das ursprüngliche Problem dort war wohl, daß die letzte lokale Bankfiliale dichtgemacht hat und das Finanzamt mehr oder weniger auf das tägliche Einzahlen der Einnahmen auf einem Konto besteht. Der Weg zur nächsten Bank mit Schalter liegt da nun aber bei über 20km (eine Strecke), was für tägliche Touren bei den eher kleinen Einnahmen wohl Overkill wäre.


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:44AM up 45 days, 15:50, 8 users, load averages: 0.90, 0.66, 0.53

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Dry thoughts for the tenant (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joachim Probst on Sat May 7 10:56:39 2022
    Hello Joachim!

    07 May 22 09:57, Joachim Probst wrote to Gerhard Strangar:

    Mit als Kunde kann ein anerkannt unsicheres Verfahren nur recht sein,
    so muss ich gar nicht erst den Versuch machen mich zu rechtfertigen, sondern einfach nur die missbräuchliche Nutzung anzeigen und das Kartenunternehmen muss mir das Gegenteil beweisen, wenn sie den
    Schaden nicht einfach kommentarlos übernehmen wollen (was bisher bei
    mir immer genau so kommentarlos abgelaufen ist).

    Ja, genau das meinte ich mit meinem Bericht von vor ein paar Jahren auch: Bei Kreditkarten ist das zumindest bisher recht streßfrei abgelaufen. Aber wird das so bleiben? Wo immer mehr 2FA und andere Dinge 'rausgerollt werden? Kreditkartenzahlungen ohne PIN o.ä. werden ja mittlerweile EU-weit auch nur noch für Kleinstbeträge toleriert. Sobald es einen rechtlich gangbaren Weg gibt, wird die Bank das Risiko und die Beweislast wieder beim Kunden abkippen, wenn Du mich fragst.

    Mit dem kontaktlosen hatte ich am Anfang auch meine Bedenken. Ich
    muss aber zugeben, nach einem Islandurlaub hatte ich das dort dann
    doch recht viel genutzt und lieben gelernt, jetzt in der Corona Zeit sowieso, weil ich die ganzen Lesegeräte nicht mehr anfassen muss.
    Meine PIN Nummer kann auch keiner "mitschauen" und dann später mit
    der gestohlenen Karte nutzen.

    Es gibt bis heute soweit ich weiß in ganz D keinen außerhalb des Gesundheitswesens nachgewiesenen Fall einer Corona-Übertragung durch Schmierinfektionen. Aber das nur am Rande.

    Kontaktlos "ohne alles" funktioniert doch auch nur eingechränkt für Kleinbeträge möglich, oder habe ich da was nicht mitbekommen? Danach wird dann doch auch 2FA fällig (PIN, APP, oder was macht man da heutzutage)?

    eine kontaktlose Karte im Geldbeutel ist, die stören sich nämlich gegenseitig. Und seit dem "neuen" Perso, der ja auch diese
    Funktionalität (wenn auch nicht zum Bezahlen) hat, hat man eigentlich auch mind. 2 solcher Karten dann im Geldbeutel.

    Ich weiß nicht, wie da der Stand der Technik ist. Ich kann mich aber noch gut an die Magnetkarten erinnern, die die Uni-Mensa früher benutzt hat. Selbst da hat es auchgereicht, die Börse mit allen Karten in die Nähe des Lesegerätes zu bringen (haben viele meiner Kommilitonen damals auch so gemacht). Ich habe die "funkfähigen" Karten daher alle einzeln in diesen folienkaschierten Kartenhüllen.


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:56AM up 45 days, 16:02, 8 users, load averages: 0.14, 0.30, 0.38

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Joachim Probst@2:240/6309 to Gerrit Kuehn on Sat May 7 15:53:48 2022
    Moin Gerrit!

    07 May 22 10:44, you wrote to me:

    Klar, man hat den Ärger mit gestohlener Karte, sperren, neue
    zuschicken lassen, etc. Aber es ist halt erstmal kein Geld weg,
    das man nicht wieder bekommt (ausser einem kann grobe
    Fahrlässigkeit nachgewiesen werden, aber das ist echt schwer,
    wenn man nicht grob Fahrlässig war).

    Soll das eher "/keine/ grobe Fahrlässigkeit" heißen?

    Also nach meinem Textverständnis ist der Satz eindeutig und richtig in der Aussage, so wie er da steht.

    Man verliert kein Geld bzw. bekommt es zurück erstattet, ausser der Ausgeber der Karte kann einem grobe Fahrlässigkeit nachweisen.

    Wie auch immer, ich habe keine reine Geldbörse, sondern etwas für
    alles (Geld, Karten, Ausweise, Fahrzeugpapiere...). Im Falle eines Verlustes ist das wenige Bargeld dabei echt meine kleinste Sorge.
    Karten und andere Papiere sind viel schlimmer.

    Wenn ich nur wenig Bargeld da drin habe, dann ja. Das würde aber vorrausetzen, das ich laufend an einem Bargeldautomaten vorbei komme. Ist bei mir aber mit einem extra Weg verbunden, warum soll ich den gehen?

    Der Fahrradverleih an unserem Urlaubsort an der Nordsee macht seit
    zwei Jahren oder so auch nur noch Karten. Ich habe mich mit dem
    Besitzer vorletztes Jahr länger darüber unterhalten. Das ursprüngliche Problem dort war wohl, daß die letzte lokale Bankfiliale dichtgemacht
    hat und das Finanzamt mehr oder weniger auf das tägliche Einzahlen der Einnahmen auf einem Konto besteht. Der Weg zur nächsten Bank mit
    Schalter liegt da nun aber bei über 20km (eine Strecke), was für
    tägliche Touren bei den eher kleinen Einnahmen wohl Overkill wäre.

    Ja, auch Bargeld ist nicht kostenlos im Handling ...

    Regards,
    Gerrit

    LG, Joachim


    --- GoldED+/LNX 1.1.5--b20170303
    * Origin: ----> FidoPI (2:240/6309)
  • From Joachim Probst@2:240/6309 to Gerrit Kuehn on Sat May 7 15:57:08 2022
    Moin Gerrit!

    07 May 22 10:56, you wrote to me:

    Mit als Kunde kann ein anerkannt unsicheres Verfahren nur recht
    sein, so muss ich gar nicht erst den Versuch machen mich zu
    [...]

    Aber wird das so bleiben? Wo immer mehr 2FA und andere
    Dinge 'rausgerollt werden?

    Also ich habe im Einzelhandel noch nie 2FA bei irgendeiner Kartenzahlung gesehen, noch nicht mal Planungen dazu in der Presse gehört. Macht auch nicht wirklich Sinn, man bräuchte dann ja immer noch was dazu. Klar, wir haben die PIN, aber die ist ja auch schon existent und bei kontaktbehafteten Verfahren im Grunde sogar Pflicht.

    Kreditkartenzahlungen ohne PIN o.ä. werden
    ja mittlerweile EU-weit auch nur noch für Kleinstbeträge toleriert.

    Ich weiss jetzt nicht, was bei dir Kleinstbeträge sind. Meine Einkäufe liegen meistens unter 50 Euro. Größere Beträge kommen bei mir entweder Online oder mal im Möbelladen oder so zustande. Ok, inzwischen dürfte Tanken dazu kommen ...

    Sobald es einen rechtlich gangbaren Weg gibt, wird die Bank das Risiko
    und die Beweislast wieder beim Kunden abkippen, wenn Du mich fragst.

    Natürlich ist die aktuelle Situation nicht in Stein gemeisselt. Da aber alle aktuell denkbaren Versionen, die Karten sicherer zu machen massiv an Komfort oder Einsetzbarkeit kratzen, wird sich das zumindest nicht direkt morgen ändern.

    Muss man die Augen in der Welt offen halten und sein Verhalten anpassen? Klar, die Welt ist nicht statisch.

    Es gibt bis heute soweit ich weiß in ganz D keinen außerhalb des Gesundheitswesens nachgewiesenen Fall einer Corona-Übertragung durch Schmierinfektionen. Aber das nur am Rande.

    Stimmt. Es gibt keinen explizit nachgewiesenen Fall. Es gab viele Fälle, wo man nicht genau herausfinden konnte, wo genau die Infektion stattfand. Also mehr als genug Unsicherheit, um das zumindestens als Vorteil betrachten zu können.

    Kontaktlos "ohne alles" funktioniert doch auch nur eingechränkt für Kleinbeträge möglich, oder habe ich da was nicht mitbekommen? Danach
    wird dann doch auch 2FA fällig (PIN, APP, oder was macht man da heutzutage)?

    Soweit ich weiss ist der Betrag in D bei 50 Euro.

    eine kontaktlose Karte im Geldbeutel ist, die stören sich nämlich
    gegenseitig. Und seit dem "neuen" Perso, der ja auch diese
    Funktionalität (wenn auch nicht zum Bezahlen) hat, hat man
    eigentlich auch mind. 2 solcher Karten dann im Geldbeutel.

    Ich weiß nicht, wie da der Stand der Technik ist.

    Ich habe es nicht selbst ausprobiert. Aber da diverese Quellen aus den Ecken, die Banken gerne ans Bein pinkeln wollen, da auch keine reale Gefahr sehen, kann ich die Info für mich ohne weiteres als glaubwürdig ansehen.

    Ich kann mich aber
    noch gut an die Magnetkarten erinnern, die die Uni-Mensa früher
    benutzt hat. Selbst da hat es auchgereicht, die Börse mit allen Karten
    in die Nähe des Lesegerätes zu bringen (haben viele meiner
    Kommilitonen damals auch so gemacht). Ich habe die "funkfähigen"
    Karten daher alle einzeln in diesen folienkaschierten Kartenhüllen.

    Mit solchen Karten haben wir auch Dinge gemacht, die ich hier nicht unbedingt aufzählen muss. Ich weiss nicht, wie lange das bei dir her ist. Bei mir sind das so knappe 30 Jahre, inzwischen sind das echte Chipkarten und keine "Eigenlösungen" mit Pappkarte und Magnetstreifen.

    Regards,
    Gerrit

    LG, Joachim


    --- GoldED+/LNX 1.1.5--b20170303
    * Origin: ----> FidoPI (2:240/6309)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joachim Probst on Sat May 7 19:53:50 2022
    Hello Joachim!

    07 May 22 15:53, Joachim Probst wrote to Gerrit Kuehn:


    Soll das eher "/keine/ grobe Fahrlässigkeit" heißen?

    Also nach meinem Textverständnis ist der Satz eindeutig und richtig
    in der Aussage, so wie er da steht.

    Ah, ich habe eine Verneinung überlesen... "/kein/ Geld /weg/... /nicht/ wieder ... /außer/ ... wenn /nicht/..."

    Man verliert kein Geld bzw. bekommt es zurück erstattet, ausser der Ausgeber der Karte kann einem grobe Fahrlässigkeit nachweisen.

    Ja, paßt alles, ich habe nicht aufgepaßt.

    Wie auch immer, ich habe keine reine Geldbörse, sondern etwas für
    alles (Geld, Karten, Ausweise, Fahrzeugpapiere...). Im Falle eines
    Verlustes ist das wenige Bargeld dabei echt meine kleinste Sorge.
    Karten und andere Papiere sind viel schlimmer.

    Wenn ich nur wenig Bargeld da drin habe, dann ja. Das würde aber vorrausetzen, das ich laufend an einem Bargeldautomaten vorbei komme.
    Ist bei mir aber mit einem extra Weg verbunden, warum soll ich den
    gehen?

    Mache ich anders. Ich gehe vielleicht einmal im Monat an den Automaten und nehme dann soviel von zu Hause mit wie ich brauche. Das ist aber auch nicht wirklich viel, Tanken ist mittlerweile wohl das Teuerste.

    Ja, auch Bargeld ist nicht kostenlos im Handling ...

    Kommen eben immer auf die Umgebungsparameter an.


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:53PM up 46 days, 59 mins, 8 users, load averages: 0.63, 0.56, 0.46

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: So come and try to tell me (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joachim Probst on Sat May 7 20:02:24 2022
    Hello Joachim!

    07 May 22 15:57, Joachim Probst wrote to Gerrit Kuehn:

    Kreditkartenzahlungen ohne PIN o.ä. werden
    ja mittlerweile EU-weit auch nur noch für Kleinstbeträge toleriert.

    Ich weiss jetzt nicht, was bei dir Kleinstbeträge sind.

    VISA macht 50,-, Mastercard nur 25,- (soweit ich weiß).

    Meine
    Einkäufe liegen meistens unter 50 Euro. Größere Beträge kommen bei
    mir entweder Online oder mal im Möbelladen oder so zustande. Ok, inzwischen dürfte Tanken dazu kommen ...

    Tanken auf jeden Fall, auch Lebensmitteleinkäufe liegen bei mir meistens darüber (Familie halt).

    Mit solchen Karten haben wir auch Dinge gemacht, die ich hier nicht unbedingt aufzählen muss.

    ;-)

    Ich weiss nicht, wie lange das bei dir her
    ist. Bei mir sind das so knappe 30 Jahre,

    Bei mir auch. Anfang/Mitte der 1990'er.

    inzwischen sind das echte
    Chipkarten und keine "Eigenlösungen" mit Pappkarte und
    Magnetstreifen.

    Ich weiß, ich darf da immer noch essen gehen (auch wenn ich das nur noch sehr selten tue und im Moment keine eigene Karte mehr habe).


    Regards,
    Gerrit

    ... 8:02PM up 46 days, 1:08, 8 users, load averages: 0.25, 0.41, 0.42

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Tall orders to fulfil (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Sun May 8 13:02:00 2022
    Am 05 May 22 19:33:14 schrob Gerrit Kuehn an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Der Zeuge hat also knapp 80 EUR mit seinen drei Karten verloren.
    Und mangels PIN-Abfrage ist es noch nicht einmal Betrug, mit der
    fremden Karte einzukaufen!
    Ich bin ja kein Jurist, aber ist das nicht mindestens Unterschlagung?

    Das schon. Aber mangels Schutz im Bezahlsystem halt kein Betrug.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joachim Probst on Sun May 8 13:11:51 2022
    Am 07 May 22 09:51:04 schrob Joachim Probst an Gerhard Strangar zum Thema <SEPA am Ende>

    Mein Geld ist nicht weg, nur weil ich den Geldbeutel verliere oder
    er mir gestohlen wird.
    Aber dann ist die Karte doch weg oder hast du die nicht da drin?
    Klar, man hat den Aerger mit gestohlener Karte, sperren, neue zuschicken lassen, etc. Aber es ist halt erstmal kein Geld weg,

    Vielleicht haben wir unterschiedliche Vorstellungen von "Geld weg". Wenn du alles mit Karte zahlst und dir jemand diese Karte klaut, dann ist fuer mich erst einmal dein gesamtes Geld weg. Dass der Kartendieb es evtl. nicht ausgeben kann, aendern nichts daran, dass du ebenfalls keines mehr ausgeben kannst - bis die neue Karte da ist.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joachim Probst on Sun May 8 13:30:24 2022
    Am 07 May 22 09:57:52 schrob Joachim Probst an Gerhard Strangar zum Thema <SEPA am Ende>

    Das "klauen" mit Lesegeraeten und Funkstrecken, wo du mit deiner Karte im Geldbeutel bezahlst und gar nicht im Laden bist, hat sich nicht so durchgesetzt, es gibt kaum entsprechende Faelle, die Gefahr scheint also deutlich kleiner zu sein, als befuerchtet.

    Das dauert nur etwas. Keyless Go bietet Mercedes seit 1999 an. Aber solange das nur in einer von 100 S-Klassen verbaut wurde, lohte es sich nicht, diese zu suchen. Wurden Wertgegenstaende aus einem Keyless-Fahrzeug entwendet, muss die Versicherung nicht zahlen, weil die unbefugte Oeffnung per Funk kein Aufbrechen ist. Amtsgericht Muenchen (Urteil vom 12.03.2020 - 274 C 7752/19)





    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joachim Probst on Sun May 8 13:49:31 2022
    Am 07 May 22 15:57:08 schrob Joachim Probst an Gerrit Kuehn zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Also ich habe im Einzelhandel noch nie 2FA bei irgendeiner Kartenzahlung gesehen, noch nicht mal Planungen dazu in der Presse gehoert. Macht auch nicht wirklich Sinn, man braeuchte dann ja immer noch was dazu.

    Du hast
    1. die Karte
    2. die PIN
    Das sind zwei Faktoren, naemlich Besitz und Wissen.

    Es gibt bis heute soweit ich weiss in ganz D keinen ausserhalb des
    Gesundheitswesens nachgewiesenen Fall einer Corona-Uebertragung durch
    Schmierinfektionen. Aber das nur am Rande.
    Stimmt. Es gibt keinen explizit nachgewiesenen Fall. Es gab viele Faelle, wo man nicht genau herausfinden konnte, wo genau die Infektion
    stattfand.

    Es spielt auch keine Rolle, _wo_ die Infektion stattfand. Man weiss aber seit mindestens zwei Jahren, _wie_ die Infektion stattfindet.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Sat May 7 02:45:24 2022
    Grüß Dich, Joerg!

    Am 05 May 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Ich gehe mal eher davon aus, dass man als Barzahler nicht auf das
    Angebot der Kartenzahlungen achtet.

    In der Fernsehwerbung sieht man ab und zu dieses raspi-grosses
    kontaktlos Kartenzahlterminal, welches problemlos unter dem
    Ladentisch verstaut werden kann. Daher kann es also durchaus sein,
    dass man gar nicht mitbekommt das man jetzt auch beim Bäcker
    kontaktlos zahlen kann.

    Hierzustadt also Hannover und Region Hannover stehen die Dinger
    überall auf dem Bedientresen. Da muß man schon blind durch die Gegend laufen um das zu übersehen.

    Ich sehe zwar die üblichen KK Terminals, aber ich habe noch nie drauf geachtet ob man damit auch kontaktlos kann oder nicht. Im Supermarkt ist das Ding so scheisse platziert, dass es beim greifen der Ware zum einpacken behindert.

    Hätte man Drucker und Terminal getauscht verbaut, könnte man über den flachen Drucker hinweggreifen.

    Und obwohl ich das bei jedem Einkauf störend vor der Nase habe, wie gesagt, ich habs mir noch nie genauer angekuckt.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: YT-1300 Transport for sale. Used but good condition. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Sun May 8 15:23:52 2022
    Tag Gerhard!

    Am 05 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Joerg Tewes:

    OLG Hamm, Beschluss vom 07.04.2020 - 4 RVs 12/20
    Der Angeklagte [...] taetigte [...] einen
    Einkauf im Wert von 12,79 Euro,

    Moment, das hab ich nicht gleich verschaltet bekommen, da wurde also jemand angeklagt weil er eine Karte benutzt hat, also vermutlich nicht die eigene.

    Der Zeuge hat also knapp 80 EUR mit seinen drei Karten verloren.

    Ist der Zeuge hier auch Kläger gewesen?

    Und mangels PIN-Abfrage ist es noch nicht einmal Betrug, mit der
    fremden Karte einzukaufen!

    Soll das heissen der geht straffrei aus? Oder "nur" eine Nummer kleiner?

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Target locked (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Sun May 8 14:04:24 2022
    Hello Gerhard!

    08 May 22 13:02, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:


    Der Zeuge hat also knapp 80 EUR mit seinen drei Karten verloren.
    Und mangels PIN-Abfrage ist es noch nicht einmal Betrug, mit der
    fremden Karte einzukaufen!
    Ich bin ja kein Jurist, aber ist das nicht mindestens Unterschlagung?

    Das schon. Aber mangels Schutz im Bezahlsystem halt kein Betrug.

    Wo siehst Du da den qualitativen Unterschied? Mit Blick auf die Strafandrohungen im StGB und die zur Debatte stehenden Beträge sehe ich da nicht viel...


    Regards,
    Gerrit

    ... 2:04PM up 46 days, 19:10, 8 users, load averages: 0.72, 0.51, 0.44

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We're telling tales of communication (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Sun May 8 23:40:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    05 May 22 23:58, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Hierzustadt war Langrehr auch einer der letzten die
    Kartenzahlung angeboten haben.

    Darf ich vermuten, daá diesem Satz eine Verneinung ("nicht" oder
    "keine") fehlt? Ansonsten paát er nicht zu Deiner restlichen
    Argumentation...

    Nein da fehlt nix. Ich schrieb doch nicht dass es schon immer
    Kartenzahlung beim B„cker gab, sondern daá in der Coronazeit alle
    dazu bergegeangen sind es auch anzubieten.

    Dann ist Dein Satz hochgradig miáverst„ndlich. Fr Deine gewnschte
    Aussage (auch im Kontext) h„tte ich "war einer der letzten, die
    *keine* Kartenzahlung angeboten haben" erwartet.

    Warum? Mal anders geschrieben, Alle B„cker boten seit Beginn der
    Coronazeit (oder auch schon vorher) Kartenzahlung an, nur obiger B„cker (Langrehr) bot es erst seit 2 Monaten an.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Sun May 8 23:41:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    05 May 22 23:59, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Die B„cker haben alle hohe Theken, die Kassen stehen weit
    dahinter auáerhalb der Reichweite von Kunden. Das wrde also auf
    jeden Fall auffallen.

    Hier stehen die Kartenzahlger„te auch alle auf dem Tresen, oder
    sogar in
    Hfth”he vor dem Tresen in speziellen Halterungen.

    Habe ich hier noch nirgendwo gesehen. Gerade eben erst nochmal bei
    einem Laden direkt darauf geachtet, da ist nichts. Der Tresen ist
    auch weit ber Hfth”he komplett verglast.

    Letzteres ist hier auch der Fall, eher sogar bis Brusth”he.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Sun May 8 23:45:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    05 May 22 23:54, Joerg Tewes wrote to Kai Richter:

    Hierzustadt also Hannover und Region Hannover stehen die Dinger
    berall auf dem Bedientresen. Da muá man schon blind durch die
    Gegend laufen um das zu bersehen.

    Wie ich bereits eingangs versuchte zu erkl„ren: Deine Stadt ist
    nicht berall.

    "Meine Stadt" besteht aus immerhin 21 Gemeinden auf einer Fl„che von gut
    2300 Kmý und ber einer Mio. Einwohner. Und ich schrieb auch nich das es berall auf der Welt oder gar berall in Niedersachsen der Fall ist,
    sondern berall in Hannover und Region. Wobei "berall"
    umgangssprachlich zu verstehen ist, aber ich denke das sollte klar sein.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
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  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Sun May 8 23:47:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    06 May 22 00:09, Joerg Tewes wrote to Gerhard Strangar:

    Dann sind die KArten noch viel zu billig und ich verstehe nicht,
    warum dieser kontaklos-Unsinn nicht abgeschafft wird:

    Weil er bequem ist.

    Deine Meinung. Ich finde es super umst„ndlich und benutze es
    deswegen fast nie.

    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Ger„t legen und gehen, umst„ndlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen und auf das Wechselgeld warten/passendes Geld raus suchen? Kann man so sehen. Ist
    aber sicher ein Einzelfall.



    Freundliche Gráe

    J”rg

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  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Sun May 8 23:52:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    07 May 22 09:57, Joachim Probst wrote to Gerhard Strangar:

    Mit dem kontaktlosen hatte ich am Anfang auch meine Bedenken. Ich
    muss aber zugeben, nach einem Islandurlaub hatte ich das dort dann
    doch recht viel genutzt und lieben gelernt, jetzt in der Corona
    Zeit sowieso, weil ich die ganzen Leseger„te nicht mehr anfassen
    muss. Meine PIN Nummer kann auch keiner "mitschauen" und dann
    sp„ter mit der gestohlenen Karte nutzen.

    [...]
    Kontaktlos "ohne alles" funktioniert doch auch nur eingechr„nkt fr Kleinbetr„ge m”glich, oder habe ich da was nicht mitbekommen?

    Kommt drauf an wie du Kleinbetr„ge definierst. Bis 25/30 Euro ist
    normal, bei einigen/etlichen Banken sinds 50 Euro.

    Danach wird dann doch auch 2FA f„llig (PIN, APP, oder was macht man
    da heutzutage)?

    PIN wird notwendig.

    eine kontaktlose Karte im Geldbeutel ist, die st”ren sich n„mlich
    gegenseitig. Und seit dem "neuen" Perso, der ja auch diese
    Funktionalit„t (wenn auch nicht zum Bezahlen) hat, hat man
    eigentlich auch mind. 2 solcher Karten dann im Geldbeutel.

    Ich weiá nicht, wie da der Stand der Technik ist. Ich kann mich
    aber noch gut an die Magnetkarten erinnern, die die Uni-Mensa
    frher benutzt hat. Selbst da hat es auchgereicht, die B”rse mit
    allen Karten in die N„he des Leseger„tes zu bringen (haben viele
    meiner Kommilitonen damals auch so gemacht). Ich habe die
    "funkf„higen" Karten daher alle einzeln in diesen folienkaschierten Kartenhllen.

    Magnetkarten lassen sich nicht Kontaktlos lesen. Da muá man immer durchziehen. Ansonsten ist da noch eine weitere Kontaktm”glichkeit
    vorhanden. Meine Firmentankkarte hat nur einen Magnetstreifen, da geht
    nix ohne durchziehen.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Mon May 9 17:15:54 2022
    Hallo Gerrit!

    Am 07 May 22, Gerrit Kuehn schrieb an Joerg Tewes:

    Dann sind die KArten noch viel zu billig und ich verstehe nicht,
    warum dieser kontaklos-Unsinn nicht abgeschafft wird:

    Weil er bequem ist.

    Deine Meinung. Ich finde es super umständlich und benutze es deswegen
    fast nie.

    Kann halt nicht jeder bei ein paar Brötchen den Fuffi auf den Tresen knallen und "stimmt so" rufen. ;)

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Hotshot, climb to FL3000... (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Mon May 9 17:44:51 2022
    Hello Joerg!

    08 May 22 23:40, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:


    Hierzustadt war Langrehr auch einer der letzten die
    Kartenzahlung angeboten haben.

    Darf ich vermuten, daß diesem Satz eine Verneinung ("nicht" oder
    "keine") fehlt? Ansonsten paßt er nicht zu Deiner restlichen
    Argumentation...

    Nein da fehlt nix. Ich schrieb doch nicht dass es schon immer
    Kartenzahlung beim Bäcker gab, sondern daß in der Coronazeit alle
    dazu übergegeangen sind es auch anzubieten.

    Dann ist Dein Satz hochgradig mißverständlich. Für Deine gewünschte
    Aussage (auch im Kontext) hätte ich "war einer der letzten, die
    *keine* Kartenzahlung angeboten haben" erwartet.

    Warum? Mal anders geschrieben, Alle Bäcker boten seit Beginn der Coronazeit (oder auch schon vorher) Kartenzahlung an, nur obiger
    Bäcker
    (Langrehr) bot es erst seit 2 Monaten an.

    Ja, das verstehe ich (jetzt) ja. Aber anders gelesen steht da, daß der besagte Bäcker einer der letzten war, der Kartenzahlung angeboten hat (und es jetzt wie alle anderen nicht mehr tut).


    Regards,
    Gerrit

    ... 5:44PM up 47 days, 22:50, 8 users, load averages: 0.18, 0.31, 0.36

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are a nation (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Mon May 9 17:47:21 2022
    Hello Joerg!

    08 May 22 23:45, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:


    "Meine Stadt" besteht aus immerhin 21 Gemeinden auf einer Fläche von
    gut
    2300 Km² und über einer Mio. Einwohner. Und ich schrieb auch nich das
    es
    überall auf der Welt oder gar überall in Niedersachsen der Fall ist, sondern überall in Hannover und Region. Wobei "überall" umgangssprachlich zu verstehen ist, aber ich denke das sollte klar
    sein.

    Deswegen habe Deinem anekdotischen Bericht, bei dem "überall" nicht "überall" heißen soll, meine persönlichen, ebenfalls anekdotischen Erfahrungen entgegengestellt. Ich kenne übrigens auch Bäcker in der Region Hannover (und auch in der Stadt), die keine Kartenterminals haben.


    Regards,
    Gerrit

    ... 5:47PM up 47 days, 22:53, 8 users, load averages: 0.17, 0.29, 0.34

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: America asleep, since Mulberry's too long (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Mon May 9 17:50:52 2022
    Hello Joerg!

    08 May 22 23:47, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:


    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Gerät legen und gehen, umständlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen und auf das Wechselgeld warten/passendes Geld raus suchen? Kann man so sehen. Ist aber sicher ein Einzelfall.

    https://de.statista.com/infografik/23939/anteil-verschiedener-zahlungsmittel-a n-allen-transaktionen/

    Dann haben die 60% der Kunden, die Bargeld benutzen, wohl entweder keine dieser segensreichen Karten oder wissen schlicht ebenso wie ich nicht, was Du daran weniger umständlich findest.

    Nachdem Du "überall" schon so schön umgangssprachlich umdefiniert hast, möchtest Du nun bestimmt auch über "60% Einzelfälle" reden...? ;-)


    Regards,
    Gerrit

    ... 5:50PM up 47 days, 22:56, 8 users, load averages: 0.25, 0.26, 0.32

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Things I already know (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Mon May 9 17:56:18 2022
    Hello Joerg!

    08 May 22 23:52, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:


    Kontaktlos "ohne alles" funktioniert doch auch nur eingechränkt für
    Kleinbeträge möglich, oder habe ich da was nicht mitbekommen?

    Kommt drauf an wie du Kleinbeträge definierst. Bis 25/30 Euro ist normal, bei einigen/etlichen Banken sinds 50 Euro.

    Wie ich sagte: /Kleinbeträge/.

    Danach wird dann doch auch 2FA fällig (PIN, APP, oder was macht man
    da heutzutage)?

    PIN wird notwendig.

    Das ist der 2. Faktor ("Wissen"). Den 1. Faktor ("Besitz") stellt die Karte dar.

    Magnetkarten lassen sich nicht Kontaktlos lesen. Da muß man immer durchziehen. Ansonsten ist da noch eine weitere Kontaktmöglichkeit vorhanden. Meine Firmentankkarte hat nur einen Magnetstreifen, da
    geht
    nix ohne durchziehen.

    Quark, das kommt sicher auf die Bauweise des Lesegerätes an. Du kannst auch den Lesekopf bewegen und die Karte ruhen lasen. Die Karten in unserer Mensa früher wurden immer auf das Terminal aufgelegt, da war nichts mit durchziehen.


    Regards,
    Gerrit

    ... 5:56PM up 47 days, 23:02, 8 users, load averages: 0.25, 0.33, 0.33

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Shock to the System (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Mon May 9 07:53:51 2022
    Am 08 May 22 15:23:52 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    OLG Hamm, Beschluss vom 07.04.2020 - 4 RVs 12/20
    Der Angeklagte [...] taetigte [...] einen
    Einkauf im Wert von 12,79 Euro,
    Moment, das hab ich nicht gleich verschaltet bekommen, da wurde also jemand angeklagt weil er eine Karte benutzt hat, also vermutlich nicht
    die eigene.

    Genau. Und das Urteil des Landgerichts lautete auf Betrug, in zweiter Instanz wurde klargestellt, dass kein Betrug und auch kein Computerbetrug vorliegt. Die Strafhoehe wurde allerdings aufgrund von Urkundenunterdrueckung beibehalten.

    Der Zeuge hat also knapp 80 EUR mit seinen drei Karten verloren.
    Ist der Zeuge hier auch Klaeger gewesen?

    Das war ein Strafverfahren, Klaeger war also der Staat.

    Und mangels PIN-Abfrage ist es noch nicht einmal Betrug, mit der
    fremden Karte einzukaufen!
    Soll das heissen der geht straffrei aus? Oder "nur" eine Nummer kleiner?

    Siehe oben. Das moegliche Strafmass fuer Urkundenunterdrueckung ist das gleiche wie bei Betrug.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Mon May 9 08:01:08 2022
    Am 08 May 22 14:04:24 schrob Gerrit Kuehn an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Das schon. Aber mangels Schutz im Bezahlsystem halt kein Betrug.
    Wo siehst Du da den qualitativen Unterschied? Mit Blick auf die Strafandrohungen im StGB und die zur Debatte stehenden Betraege sehe ich da nicht viel...

    Der "Witz" an der Sache ist das hier:
    "Ein solches Verhalten kann aber als Urkundenunterdrueckung gemaess õ 274 Abs. 1 Nr. 2 StGB sowie nachrangig als Datenveraenderung gemaess õ 303a Abs. 1 StGB strafbar sein. Insbesondere fuer die Verwirklichung des õ 274 Abs. 1 Nr. 2 StGB ist allerdings in subjektiver Hinsicht zumindest eine laienhafte Vorstellung von den technischen Ablaeufen einer kontaktlosen Zahlung im POS-Verfahren erforderlich."

    Das mit dem 303a ist ziemlich wackelig. Haette man dem Finder der Karte nicht unterstellen koennen, dass er wisse, wie das System funktioniert, waere er vielleicht straffrei davongekommen. Er hat allerdings laut eigener Aussage die Karte benutzt, um zu zeigen, wie unsicher das Verfahren ist.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joerg Tewes on Mon May 9 08:08:26 2022
    Am 08 May 22 23:47:00 schrob Joerg Tewes an Gerrit Kuehn zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Geraet legen und gehen, umstaendlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen und auf das Wechselgeld warten/passendes Geld raus suchen? Kann man so sehen. Ist aber sicher ein Einzelfall.

    Kommt auf den Einkauf an. Ich hab's auch schon gesehen, dass jemand etwas fuer einen Euro kauft und das dann mit Karte zahlen will und dann aber die Karte nicht gelesen werden kann waehrend sie in der Geldboerse drin ist, dann nimmt er sie heraus und laesst sie fallen, bekommt sie nicht gleich aufgehoben, dann geht sie imemr noch nicht und er holt die zweite Karte raus. Er haette natuerlich schon in der Warteschlange die Karten herausholen koennen, dann waere er auch nicht langsamer gewesen als jemand mit einer Muenze ...



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Mon May 9 19:58:16 2022
    Hello Kai!

    09 May 22 17:15, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:


    Deine Meinung. Ich finde es super umständlich und benutze es deswegen
    fast nie.

    Kann halt nicht jeder bei ein paar Brötchen den Fuffi auf den Tresen knallen und "stimmt so" rufen. ;)

    Für 50¢ bekommt man heute kaum noch /ein/ anständiges Brötchen... :)


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:58PM up 48 days, 1:04, 8 users, load averages: 0.63, 0.56, 0.53

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: And still they come and go (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Tue May 10 22:22:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    08 May 22 23:45, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    "Meine Stadt" besteht aus immerhin 21 Gemeinden auf einer Fl„che
    von gut 2300 Kmý und ber einer Mio. Einwohner. Und ich schrieb
    auch nich das es berall auf der Welt oder gar berall in
    Niedersachsen der Fall ist, sondern berall in Hannover und Region.
    Wobei "berall" umgangssprachlich zu verstehen ist, aber ich denke
    das sollte klar sein.

    Deswegen habe Deinem anekdotischen Bericht, bei dem "berall" nicht "berall" heiáen soll,

    Welches Ausdrucksweise h„ttest du denn gew„hlt?

    "Alle B„cker der Region auáer denen bei denen ich nicht war, wobei das
    nur wenige sind weil ich ziemlich rum komme"?

    Bisschen umst„ndlich oder? šblicherweise verstehen die meisten Menschen
    wenn man umgangssprachlich berall sagt, das es auch eine kleine Menge
    an Ausnahmen gibt.

    meine pers”nlichen, ebenfalls anekdotischen Erfahrungen
    entgegengestellt. Ich kenne brigens auch B„cker in der Region
    Hannover (und auch in der Stadt), die keine Kartenterminals haben.

    Das muá dann ein kleiner B„cker sein der nur ein oder zwei Fillialen
    hat.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Tue May 10 22:28:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,
    Hello Joerg!

    08 May 22 23:47, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Ger„t legen und gehen,
    umst„ndlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen und auf
    das Wechselgeld warten/passendes Geld raus suchen? Kann man so
    sehen. Ist aber sicher ein Einzelfall.

    <GK> <https://de.statista.com/infografik/23939/anteil-verschiedener-zahlungsmittel-a n-allen-transaktionen/>

    Dann haben die 60% der Kunden, die Bargeld benutzen, wohl entweder
    keine dieser segensreichen Karten oder wissen schlicht ebenso wie
    ich nicht, was Du daran weniger umst„ndlich findest.

    Ich habe auch eine Statistik.

    <https://de.statista.com/infografik/25256/umfrage-zu-genutzten- zahlungsmitteln-am-point-of-sale/>

    Bargeld verliert an Bedeutung. Von deutlich ber 80% in 2020 auf 72% in
    2022. Mit anderen Worten traue keiner Statistik die du nicht selbst
    gef„lscht hast. ;-)



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Tue May 10 22:30:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    08 May 22 23:52, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Kontaktlos "ohne alles" funktioniert doch auch nur eingechr„nkt
    fr Kleinbetr„ge m”glich, oder habe ich da was nicht mitbekommen?

    Kommt drauf an wie du Kleinbetr„ge definierst. Bis 25/30 Euro ist
    normal, bei einigen/etlichen Banken sinds 50 Euro.

    Wie ich sagte: /Kleinbetr„ge/.

    Gut also braucht man dafr keine Pin.

    Danach wird dann doch auch 2FA f„llig (PIN, APP, oder was macht
    man da heutzutage)?

    PIN wird notwendig.

    Das ist der 2. Faktor ("Wissen"). Den 1. Faktor ("Besitz") stellt
    die Karte dar.

    Ich weiá, ich wollte nur mitteilen "Was *man* heutzutage da macht".

    Magnetkarten lassen sich nicht Kontaktlos lesen. Da muá man immer
    durchziehen. Ansonsten ist da noch eine weitere Kontaktm”glichkeit
    vorhanden. Meine Firmentankkarte hat nur einen Magnetstreifen, da
    geht nix ohne durchziehen.

    Quark, das kommt sicher auf die Bauweise des Leseger„tes an. Du
    kannst auch den Lesekopf bewegen und die Karte ruhen lasen. Die
    Karten in unserer Mensa frher wurden immer auf das Terminal
    aufgelegt, da war nichts mit durchziehen.

    So oder so, muá ein Kontakt bestehen. Kontaktlos geht nicht bei
    Magnetkarten.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerhard Strangar on Tue May 10 22:33:00 2022
    Gerhard Strangar schrub...


    Hallo Gerhard,
    Am 08 May 22 23:47:00 schrob Joerg Tewes an Gerrit Kuehn zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Geraet legen und gehen,
    umstaendlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen und auf
    das Wechselgeld warten/passendes Geld raus suchen? Kann man so
    sehen. Ist aber sicher ein Einzelfall.

    Kommt auf den Einkauf an. Ich hab's auch schon gesehen, dass jemand
    etwas fuer einen Euro kauft und das dann mit Karte zahlen will und
    dann aber die Karte nicht gelesen werden kann waehrend sie in der Geldboerse drin ist, dann nimmt er sie heraus und laesst sie
    fallen, bekommt sie nicht gleich aufgehoben, dann geht sie imemr
    noch nicht und er holt die zweite Karte raus. Er haette natuerlich
    schon in der Warteschlange die Karten herausholen koennen, dann
    waere er auch nicht langsamer gewesen als jemand mit einer Muenze
    ...

    Und ich habs schon gesehen das jemand unbedingt passend zahlen wollte,
    und zum suchen mehrere Minuten gebraucht hat, um dann festzustellen das
    er es nicht passend hat.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Tue May 10 22:34:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    09 May 22 17:15, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Deine Meinung. Ich finde es super umst„ndlich und benutze es
    deswegen fast nie.

    Kann halt nicht jeder bei ein paar Br”tchen den Fuffi auf den
    Tresen knallen und "stimmt so" rufen. ;)

    Fr 50› bekommt man heute kaum noch /ein/ anst„ndiges Br”tchen...
    :)

    Es war sicherlich ein 50 Euro Schein gemeint. ;-)
    Und wow, ich war schon berrascht als ich fr ein normales
    Weizenbr”tchen ber 40 Cent zahlen sollte.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Wed May 11 05:23:42 2022
    Tach auch Joerg!

    Am 08 May 22, Joerg Tewes schrieb an Gerrit Kuehn:

    Weil er bequem ist.

    Deine Meinung. Ich finde es super umständlich und benutze es
    deswegen fast nie.

    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Gerät legen und gehen, umständlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen und auf das Wechselgeld warten/passendes Geld raus suchen? Kann man so sehen. Ist
    aber sicher ein Einzelfall.

    Eher Gewohnheitsblindheit. Du vergisst nämlich, dass es damit allein nicht getan ist. Ich habe gerade 8 Tage gebraucht um ein neues Bankkonto freizuschalten, dafür sind an drei Tagen in Summe etwa 5 bis 8 Stunden drauf gegangen. Auch im Alltag verwaltet sich eine solche Karte nicht alleine, entweder rennt man in die Bank für Kontoauszüge, oder man benötigt Hardware für Internet-Banking. Da ist es in Summe einfacher sich das Taschengeld in Bargeld von seinen Mitlebenden geben zu lassen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Origin not found. Added by originforcer v0.911 (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Wed May 11 06:47:46 2022
    Hello Joerg!

    10 May 22 22:22, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Welches Ausdrucksweise hättest du denn gewählt?

    "Alle Bäcker der Region außer denen bei denen ich nicht war, wobei
    das
    nur wenige sind weil ich ziemlich rum komme"?

    Einfacher wäre vielleicht "die n Filialen, die ich regelmäßig besuche und bei denen ich mich tatsächlich erinnere". Was ist daran so schwierig, statt irgendwelche offensichtlich falschen Absolutismen zu behaupten?

    Bisschen umständlich oder? Üblicherweise verstehen die meisten
    Menschen
    wenn man umgangssprachlich überall sagt, das es auch eine kleine
    Menge
    an Ausnahmen gibt.

    Du kennst also alle Bäckereien der Region Hannover bis auf eine "kleine" Menge von Ausnahmen? Ich bitte um eine Definition von "klein". Weniger als 5%? Ich würde Dir noch nicht einmal weniger als 50% glauben, und das ist nicht "klein", auch nicht umgangssprachlich.

    meine persönlichen, ebenfalls anekdotischen Erfahrungen
    entgegengestellt. Ich kenne übrigens auch Bäcker in der Region
    Hannover (und auch in der Stadt), die keine Kartenterminals haben.

    Das muß dann ein kleiner Bäcker sein der nur ein oder zwei Fillialen hat.

    Du kennst also alle Bäckereien der Region Hannover, die mindestens drei Filialen haben und kannst Dich erinnern, daß sie Kartenterminals haben? Ich glaub's immer noch nicht...


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:47AM up 49 days, 11:53, 8 users, load averages: 0.46, 0.41, 0.41

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A true lie to believe (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Wed May 11 06:51:54 2022
    Hello Joerg!

    10 May 22 22:28, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    sehen. Ist aber sicher ein Einzelfall.

    Ich habe auch eine Statistik.

    <https://de.statista.com/infografik/25256/umfrage-zu-genutzten- zahlungsmitteln-am-point-of-sale/>

    Die hatte ich auch gesehen.

    Bargeld verliert an Bedeutung. Von deutlich über 80% in 2020 auf 72%
    in
    2022. Mit anderen Worten traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. ;-)

    Das hat nichts mit Fälschen zu tun, sondern damit, daß weder 80% noch 72% oder 60% "sicher Einzelfälle" sind. Man nennt Werte über 50% nämlich allgemeinhin "die Mehrheit". Außer in Deiner persönlichen Umgangssprache vielleicht. Und auch mit 49% würde man nicht spontan zu "Einzelfällen" übergehen.


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:51AM up 49 days, 11:57, 8 users, load averages: 0.64, 0.49, 0.44

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Wed May 11 06:59:34 2022
    Hello Joerg!

    10 May 22 22:30, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:


    Karten in unserer Mensa früher wurden immer auf das Terminal
    aufgelegt, da war nichts mit durchziehen.

    So oder so, muß ein Kontakt bestehen. Kontaktlos geht nicht bei Magnetkarten.

    Magnetfelder überwinden auch "airgap", das sind ja keine leitenden, elektrischen Verbindungen.

    Wie ich bereits schrieb, das funktionierte auch, wenn die Karten sich im Portemonnaie befanden und man dieses auf das Terminal gelegt hat. Dafür war also kein direkter, physischer Kontakt notwendig, es mußte nur dicht genug 'dran sein. Oder es gab neben dem sichtbaren Magnetstreifen noch einen unsichtbaren Datenträger in den Karten, was ich aber für unwahrscheinlich halte (es war ca. 1995 und - wozu?).


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:59AM up 49 days, 12:05, 8 users, load averages: 0.42, 0.39, 0.40

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Thu May 12 21:37:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 08 May 22, Joerg Tewes schrieb an Gerrit Kuehn:

    Weil er bequem ist.

    Deine Meinung. Ich finde es super umst„ndlich und benutze es
    deswegen fast nie.

    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Ger„t legen und gehen,
    umst„ndlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen und auf
    das Wechselgeld warten/passendes Geld raus suchen? Kann man so
    sehen. Ist aber sicher ein Einzelfall.

    Eher Gewohnheitsblindheit. Du vergisst n„mlich, dass es damit
    allein nicht getan ist. Ich habe gerade 8 Tage gebraucht um ein
    neues Bankkonto freizuschalten, dafr sind an drei Tagen in Summe
    etwa 5 bis 8 Stunden drauf gegangen.

    Wow, was ist das denn fr eine Beh”rdenbank?

    Meine letzte Kontoer”ffnung hat gerade mal 2 Stunden gedauert, und das
    auch nur weil mein Person abgelaufen war, und ich auf die andere
    Straáenseite muáte um mir einen vorl„ufiogen zu holen.

    Auch im Alltag verwaltet sich eine solche Karte nicht alleine,
    entweder rennt man in die Bank fr Kontoauszge, oder man ben”tigt
    Hardware fr Internet-Banking. Da ist es in Summe einfacher sich das Taschengeld in Bargeld von seinen Mitlebenden geben zu lassen.

    JA klar, sofern man Mitlebende hat. Und dann schiebt man die
    Verantwortung halt auf jemand anderen. ICh mache das lieber selbst.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.51
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Thu May 12 21:41:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    10 May 22 22:22, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Welches Ausdrucksweise h„ttest du denn gew„hlt?

    "Alle B„cker der Region auáer denen bei denen ich nicht war, wobei
    das nur wenige sind weil ich ziemlich rum komme"?

    Einfacher w„re vielleicht "die n Filialen, die ich regelm„áig
    besuche und bei denen ich mich tats„chlich erinnere". Was ist daran
    so schwierig, statt irgendwelche offensichtlich falschen
    Absolutismen zu behaupten?

    Es ist umst„ndlich. Kaum jemand wrde so eine Aussage machen.

    Bisschen umst„ndlich oder? šblicherweise verstehen die meisten
    Menschen wenn man umgangssprachlich berall sagt, das es auch eine
    kleine Menge an Ausnahmen gibt.

    Du kennst also alle B„ckereien der Region Hannover bis auf eine
    "kleine" Menge von Ausnahmen? Ich bitte um eine Definition von
    "klein". Weniger als 5%? Ich wrde Dir noch nicht einmal weniger
    als 50% glauben, und das ist nicht "klein", auch nicht
    umgangssprachlich.

    Glauben kannst du in der Kirche. ;-) Aber ja ich kenne eine Menge
    B„cker, weil ich mich haupts„chlich bei denen mit Kaffee versorge. Und
    ich fahre so um die 5k Kilometer im Monat. Komme also ziemlich viel rum.
    Wenn ich jetzt noch annehme das die meisten B„cker eben keine
    Einzelb„cker sind, sondern mehrere Fillialen haben, dann bleiben halt
    nur wenige einzelne B„cker brig in denen ich noch nicht war.

    meine pers”nlichen, ebenfalls anekdotischen Erfahrungen
    entgegengestellt. Ich kenne brigens auch B„cker in der Region
    Hannover (und auch in der Stadt), die keine Kartenterminals
    haben.

    Das muá dann ein kleiner B„cker sein der nur ein oder zwei
    Fillialen hat.

    Du kennst also alle B„ckereien der Region Hannover, die mindestens
    drei Filialen haben und kannst Dich erinnern, daá sie
    Kartenterminals haben? Ich glaub's immer noch nicht...

    Was *du* glaubst ist unerheblich.



    Freundliche Gráe

    J”rg

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    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Thu May 12 21:44:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    10 May 22 22:28, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    sehen. Ist aber sicher ein Einzelfall.

    Ich habe auch eine Statistik.

    <https://de.statista.com/infografik/25256/umfrage-zu-genutzten-
    zahlungsmitteln-am-point-of-sale/>

    Die hatte ich auch gesehen.

    Bargeld verliert an Bedeutung. Von deutlich ber 80% in 2020 auf
    72% in 2022. Mit anderen Worten traue keiner Statistik die du nicht
    selbst gef„lscht hast. ;-)

    Das hat nichts mit F„lschen zu tun, sondern damit, daá weder 80%
    noch 72% oder 60% "sicher Einzelf„lle" sind.

    HAt auch niemand behauptet.

    Man nennt Werte ber 50% n„mlich allgemeinhin "die Mehrheit". Auáer
    in Deiner pers”nlichen Umgangssprache vielleicht. Und auch mit 49%
    wrde man nicht spontan zu "Einzelf„llen" bergehen.

    Wrde ich auch nicht. Aber es ist halt von deutlich ber 80% auf 72% gesunken. Wenn man sich anguckt wie das in den Jahren davor war ist das
    ein dramatischer "Verlust" frs Bargeld.



    Freundliche Gráe

    J”rg

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  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Fri May 13 00:08:08 2022
    Tach Joerg!

    Am 12 May 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Gerät legen und gehen,
    umständlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen

    Eher Gewohnheitsblindheit. Du vergisst nämlich, dass es damit
    allein nicht getan ist. Ich habe gerade 8 Tage gebraucht um ein
    neues Bankkonto freizuschalten, dafür sind an drei Tagen in Summe
    etwa 5 bis 8 Stunden drauf gegangen.

    Wow, was ist das denn für eine Behördenbank?

    Santander.

    Und egal was Dir die Webseite verspricht, man braucht erst PostIdent, dann schicken die ersten Login Daten per Post, mit denen kannst Du zwar Deine Tel. Nr. angeben, aber um die App zu aktivieren benötigt man die iTAN Liste, und die kommt erst wenn man das erste Login gemacht hat. Da liegt im Ablauf dann eigentlich immer ein Wochenende dazwischen.

    Meine letzte Kontoeröffnung hat gerade mal 2 Stunden gedauert, und
    das auch nur weil mein Person abgelaufen war, und ich auf die andere Straßenseite mußte um mir einen vorläufiogen zu holen.

    Dann hat Deine schnelle Kartenzahlung im Supermarkt also zwei Stunden Aufwand gekostet. Sorry, da hab ich mit Bargeld meinen Einkauf schon längst verfressen.

    Auch im Alltag verwaltet sich eine solche Karte nicht alleine,

    ICh mache das lieber selbst.

    Dann musst Du diesen Aufwand auf die Umständlichkeit der kontaktlos Zahlung aber fairerweise dazu rechnen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Chamber's empty, time to reload. (2:240/77)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Thu May 12 06:17:58 2022
    Am 11 May 22 06:59:34 schrob Gerrit Kuehn an Joerg Tewes zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Magnetfelder ueberwinden auch "airgap", das sind ja keine leitenden, elektrischen Verbindungen.

    Wenn aber Magnetfeld und Leiterschleife sich relativ zum anderen nicht bewegen, werden keine Spannungswechsel induziert. Jetzt kann man natuerlich auf die Idee kommen, das Lesegeraet bewegen zu wollen (oder einen Lesekopf im Geraet). Aber dann muss man das in der richtigen Richtung tun, also entlang des Magnetstreifens und an der richtigen Position. Mit beweglichen Teilen wird das Ding aber teuer und fehleranfaellig.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Fri May 13 07:08:13 2022
    Hello Joerg!

    12 May 22 21:41, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Wenn ich jetzt noch annehme das die meisten Bäcker eben keine Einzelbäcker sind, sondern mehrere Fillialen haben, dann bleiben halt
    nur wenige einzelne Bäcker übrig in denen ich noch nicht war.

    Du kennst also alle Bäckereien der Region Hannover, die mindestens
    drei Filialen haben und kannst Dich erinnern, daß sie
    Kartenterminals haben? Ich glaub's immer noch nicht...

    Was *du* glaubst ist unerheblich.

    Was Du annimmst, ebenfalls. Da Du Dich in der Situation befindest, eine außergewöhnliche Behauptung getätigt zu haben (oder kennst Du sonst noch jemanden, der so etwas von sich behauptet?), liegt die Beweislast bei Dir.


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:08AM up 51 days, 12:14, 8 users, load averages: 0.41, 0.44, 0.43

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Dry thoughts for the tenant (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Fri May 13 07:10:12 2022
    Hello Joerg!

    12 May 22 21:44, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Das hat nichts mit Fälschen zu tun, sondern damit, daß weder 80%
    noch 72% oder 60% "sicher Einzelfälle" sind.

    HAt auch niemand behauptet.

    Nun, dann darfst Du jetzt weitere Wortklaubereien auffahren und erklären, wie Du das anders gemeint hast.

    Man nennt Werte über 50% nämlich allgemeinhin "die Mehrheit". Außer
    in Deiner persönlichen Umgangssprache vielleicht. Und auch mit 49%
    würde man nicht spontan zu "Einzelfällen" übergehen.

    Würde ich auch nicht. Aber es ist halt von deutlich über 80% auf 72% gesunken. Wenn man sich anguckt wie das in den Jahren davor war ist
    das
    ein dramatischer "Verlust" fürs Bargeld.

    Das war nicht das Thema und nicht Deine Behauptung.


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:10AM up 51 days, 12:16, 8 users, load averages: 0.35, 0.41, 0.41

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: America, America the western dream is gone (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Fri May 13 07:13:48 2022
    Hello Gerhard!

    12 May 22 06:17, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:


    Magnetfelder ueberwinden auch "airgap", das sind ja keine leitenden,
    elektrischen Verbindungen.

    Wenn aber Magnetfeld und Leiterschleife sich relativ zum anderen
    nicht bewegen, werden keine Spannungswechsel induziert. Jetzt kann
    man natuerlich auf die Idee kommen, das Lesegeraet bewegen zu wollen (oder einen Lesekopf im Geraet). Aber dann muss man das in der
    richtigen Richtung tun, also entlang des Magnetstreifens und an der richtigen Position. Mit beweglichen Teilen wird das Ding aber teuer
    und fehleranfaellig.

    Ich weiß (und das mit dem beweglichen Lesekopf schrieb ich auch schon). Ich weiß auch nicht genau, wie diese Karten damals funktioniert haben. Man konnte sie auf ein Terminal an eine Kante anlegen, die Position war also recht fix. Für ein völlig kontaktloses Verfahren (RFID o.ä.) wie wir es heute kennen, hätte man das auch nicht gebraucht, da wäre "Hinhalten" ja ausreichend gewesen. Ich meine, man hat beim Lesen auch ein leises Geräusch gehört, was zu einem beweglichen Lesekopf im Gerät passen würde.
    Teuer und fehleranfällig ist relativ... immerhin hat man auch keinen Schlitz und keine Durchzugs-Mechanik mehr, die Ärger machen können. Alle Technik sitzt in einer gekapselten Konsole, so unattraktiv finde ich das Design gar nicht.
    Alternativ wären es Karten gewesen, die sowohl einen (ungenutzten?) Magnetstreifen als auch noch ein anderes Medium hatten. Klingt auch nicht wirklich wie eine einfache Lösung.


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:13AM up 51 days, 12:19, 8 users, load averages: 0.45, 0.43, 0.42

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A love pays love for lying (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Sat May 14 22:58:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 12 May 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Ger„t legen und
    gehen, umst„ndlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen

    [...]
    Meine letzte Kontoer”ffnung hat gerade mal 2 Stunden gedauert, und
    das auch nur weil mein Person abgelaufen war, und ich auf die
    andere Straáenseite muáte um mir einen vorl„ufiogen zu holen.

    Dann hat Deine schnelle Kartenzahlung im Supermarkt also zwei
    Stunden Aufwand gekostet. Sorry, da hab ich mit Bargeld meinen
    Einkauf schon l„ngst verfressen.

    Ich habe das Konto eher nicht er”ffnet um schnelle Kartenzahlung im SUpermarkt zu nutzen. Sondern deine heilige SEPA šberweisung. Oder um
    Geld vom Chef zu bekommen. ODer zahlt dein Arbeitgeber noch per
    Lohntte? Wrde mich nach deinen Erfarungen mit der Bank nicht wundern.

    Auch im Alltag verwaltet sich eine solche Karte nicht alleine,

    Ich mache das lieber selbst.

    Dann musst Du diesen Aufwand auf die Umst„ndlichkeit der kontaktlos
    Zahlung aber fairerweise dazu rechnen.

    Kontaktlos zahlen ist nicht umst„ndlich. Und welchen Aufwand meinst du.
    Aufs Konto muá man sowieso ab und an gucken, ob nicht jemand unbefugt
    was abgebucht hat. Ich mache das einmal im Monat, und das dauert
    vielleicht 10 Minuten. Ich weiá ja nicht wieviel Posten du hast, oder
    wie gut du im Rechnen bist. Aber mehr als ne Hlabe Stunde pro Monat
    sollte das nicht kosten. Dafr spar ich die Zeit an der Supermarktkasse
    ein. Ich kaufe halt meistens t„glich frisch.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.56
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Sat May 14 23:00:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    12 May 22 21:41, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Wenn ich jetzt noch annehme das die meisten B„cker eben keine
    Einzelb„cker sind, sondern mehrere Fillialen haben, dann bleiben
    halt nur wenige einzelne B„cker brig in denen ich noch nicht war.

    Du kennst also alle B„ckereien der Region Hannover, die
    mindestens drei Filialen haben und kannst Dich erinnern, daá sie
    Kartenterminals haben? Ich glaub's immer noch nicht...

    Was *du* glaubst ist unerheblich.

    Was Du annimmst, ebenfalls. Da Du Dich in der Situation befindest,
    eine auáergew”hnliche Behauptung get„tigt zu haben (oder kennst Du
    sonst noch jemanden, der so etwas von sich behauptet?), liegt die Beweislast bei Dir.

    Die Aussage Kartenzahlung auch fr Kleinbetr„ge ist seit Corona kein
    Problem mehr ist fr dich auáergew”hnlich?



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.56
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Sun May 15 12:15:12 2022
    Grüß Dich, Joerg!

    Am 14 May 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Auch im Alltag verwaltet sich eine solche Karte nicht alleine,

    Ich mache das lieber selbst.

    Dann musst Du diesen Aufwand auf die Umständlichkeit der
    kontaktlos Zahlung aber fairerweise dazu rechnen.

    Kontaktlos zahlen ist nicht umständlich. Und welchen Aufwand meinst
    du.

    Damit bin ich wieder bei der Gewohnheitsblindheit. Du siehst den Aufwand nicht, weil er bereits hinter Dir liegt. Das ist schon bei Deiner ersten Feststellung zu erkennen:

    Aufs Konto muß man sowieso ab und an gucken, ob nicht jemand unbefugt
    was abgebucht hat.

    Muss man das? Wieso kann denn jemand unbefugt von Deinem Konto abbuchen? Und woher weisst Du, dass man das kann und dass man das muss? Da sind als erste Quelle wahrscheinlich die Vertragsbedingungen der Bank zu nennen, aka AGB, Preisverzeichnisse und evtl. etc, die man alle mal gelesen haben sollte um keine bösen Überraschungen zu erleben. Einen Teil dieses Aufwandes hat wohl so gut wie jeder Erwachsene bereits hinter sich, trotzdem zählt der Erwerb des Wissens um die kontaklosen Zahlungsbedingungen und die Schutzmaßnahmen gegen Missbrauch als Aufwand für kontaktlose Zahlung dazu.

    Ich mache das einmal im Monat, und das dauert vielleicht 10 Minuten.

    Ab und an kucken ob jemand was abgebucht hat ist also einmal im Monat? Ich dachte Lastschriften lassen sich nur 14 Tage zurück buchen, hat sich da was geändert?

    Übrigens ein schönes Beispiel für unbemerkten Aufwand, man muss sich ständig auf dem aktuellen Stand halten.

    Ich weiß ja nicht wieviel Posten du hast, oder wie gut du im Rechnen bist. Aber mehr als ne Hlabe Stunde pro Monat sollte das nicht
    kosten. Dafür spar ich die Zeit an der Supermarktkasse ein.

    Hier Zeit aufwenden, da Zeit sparen, wie war das mit gut rechnen?

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: YT-1300 Transport for sale. Used but good condition. (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Sun May 15 09:25:22 2022
    Hello Joerg!

    14 May 22 23:00, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Was Du annimmst, ebenfalls. Da Du Dich in der Situation befindest,
    eine außergewöhnliche Behauptung getätigt zu haben (oder kennst Du
    sonst noch jemanden, der so etwas von sich behauptet?), liegt die
    Beweislast bei Dir.

    Die Aussage Kartenzahlung auch für Kleinbeträge ist seit Corona kein Problem mehr ist für dich außergewöhnlich?

    Nein, guck' nochmal den Thread an (wenn Du es nicht mehr weißt). Es geht um diese Aussage von Dir:

    Du findest Portmonaie rausholen Karte aufs Gerät legen und gehen, umständlicher als, Portmonaie raus holen Geld raus nehmen und auf das Wechselgeld warten/passendes Geld raus suchen? Kann man so sehen. Ist aber sicher ein Einzelfall.

    Die Mehrheit zahlt aber gar nicht mit Karte, sondern mit Bargeld, wie wir nun mittlerweile festgestellt haben. Was schließt Du daraus? Diese Leute haben alle keine Karte? Diese Leute machen alle regelmäßig Dinge, die für sie total umständlich sind? Alles "bedauerliche Einzelfälle"?
    Ich neige da eher zu dem Schluß, daß Du Deine eigene Lebenswirklichkeit unzulässig auf den Rest der Welt (oder auch nur der Region Hannover) verallgemeinerst.

    Ich möchte aber auch nicht verschweigen, daß ich gestern spontan den Bäcker wechseln mußte ("Geschlossen wegen Krankheit") und dann im Backshop eines Edekas gelandet bin. Dort habe ich tatsächlich ein NFC-Bezahlterminal auf dem Tresen gesehen. Benutzt haben die ca. 5 Leute vor mir das aber nicht. Ein Kunde hat eine Karte hinter den Tresen gegeben, die dann dort (optisch?) gescannt wurde. Keine Ahnung, was das war - vermutlich eine Art Kundenkarte.


    Regards,
    Gerrit

    ... 9:25AM up 53 days, 14:31, 8 users, load averages: 0.55, 0.48, 0.44

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Dry thoughts for the tenant (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joerg Tewes on Sun May 15 16:34:56 2022
    Am 14 May 22 22:58:00 schrob Joerg Tewes an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Kontaktlos zahlen ist nicht umstaendlich. Und welchen Aufwand meinst du. Aufs Konto muss man sowieso ab und an gucken, ob nicht jemand unbefugt was abgebucht hat.

    Nein, musst Du nicht. Ich habe einen Kollegen, der auch alles per Karte zahlt und auf die Frage, wie er eigentlich die ganzen Abbuchungen prueft, kam nur ein "gar nicht". Das ist in der Tat wenig umstaendlich, aber auf Dauer vielleicht ein wenig teuer.

    Ich mache das einmal im Monat, und das dauert
    vielleicht 10 Minuten. Ich weiss ja nicht wieviel Posten du hast, oder wie gut du im Rechnen bist.

    Wieso rechnen? Es gibt eine Abbuchung und einen Beleg. Da muss man nur die Zahlen vergleichen.

    Aber mehr als ne Hlabe Stunde pro Monat
    sollte das nicht kosten. Dafuer spar ich die Zeit an der Supermarktkasse ein.

    Ein Supermarkt hat etwa 25 Tage im Monat geoeffnet. Wenn Du wirklich jeden Tag einkaufst, waere die halbe Stunde im Monat noch eine Minute und 12 Sekunden, die die Kartenzahlung mehr in Anspruch nimmt. Wo sparst Du dann? Und selbst wenn wir jetzt auf die zehn Minuten heruntergehen, 24 Sekunden mehr pro Bezahlvorgang mit Karte ist schon heftig.

    Ich kaufe halt meistens taeglich frisch.

    Dann habe ich einen Tip, wie Du ganz viel Zeit sparen kannst: Geh nur einmal die Woche einkaufen! Was kaufst Du denn frisches, ein abgehangenes Steak, mit dem Schiff gekommenes Obst? Die im Herbst geernteten Aepfel, Rueben und Kartoffeln? Einen Parmesan? Die in Plastik eingeschweisste Gurke?
    Hast Du Dir mal ueberlegt, wie es geht, dass der am Freitag gelieferte Werbeprospekt schon weiss, welches Obst und Gemuese naechste Woche zu welchem Preis verfuegbar sein wird?



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Mon May 16 11:23:48 2022
    Hallo Gerhard!

    Am 15 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Joerg Tewes:

    Die in Plastik eingeschweisste Gurke?

    Die habe ich hier glücklicherweise schon lange nicht mehr gesehen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Rede lieber fuer Dich allein, dann hast Du immer recht. (2:240/77)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Mon May 16 17:48:48 2022
    Am 16 May 22 11:23:48 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Die in Plastik eingeschweisste Gurke?
    Die habe ich hier gluecklicherweise schon lange nicht mehr gesehen.

    Sind die bei euch beklebt oder gelasert?



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Mon May 16 17:59:19 2022
    Hello Gerhard!

    16 May 22 17:48, Gerhard Strangar wrote to Kai Richter:

    Die in Plastik eingeschweisste Gurke?

    Die habe ich hier gluecklicherweise schon lange nicht mehr gesehen.

    Sind die bei euch beklebt oder gelasert?

    Ich bin zwar nicht Kai oder Jörg, die Gurken hier sind aber auch weder noch.


    Regards,
    Gerrit

    ... 5:59PM up 54 days, 23:05, 8 users, load averages: 0.28, 0.35, 0.39

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: All carefully conceived (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Tue May 17 05:50:23 2022
    Am 16 May 22 17:59:19 schrob Gerrit Kuehn an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Die in Plastik eingeschweisste Gurke?
    Die habe ich hier gluecklicherweise schon lange nicht mehr gesehen.
    Sind die bei euch beklebt oder gelasert?
    Ich bin zwar nicht Kai oder Joerg, die Gurken hier sind aber auch weder noch.

    Wie unterscheidet dann die Kassenkraft die 1-Euro-Gurke von der 3-Euro-Gurke?



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Tue May 17 18:09:12 2022
    Hello Gerhard!

    17 May 22 05:50, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:


    Ich bin zwar nicht Kai oder Joerg, die Gurken hier sind aber auch
    weder noch.

    Wie unterscheidet dann die Kassenkraft die 1-Euro-Gurke von der 3-Euro-Gurke?

    Es gibt in dem Laden max. 2 verschiedene Sorten. Wenn sie die nicht vom Aussehen her unterscheiden kann, fragt sie mich, aus welcher Kiste ich die genommen habe.


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:09PM up 55 days, 23:15, 8 users, load averages: 0.35, 0.44, 0.40

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: So come and try to tell me (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Tue May 17 21:51:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 14 May 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Auch im Alltag verwaltet sich eine solche Karte nicht alleine,

    Ich mache das lieber selbst.

    Dann musst Du diesen Aufwand auf die Umst„ndlichkeit der
    kontaktlos Zahlung aber fairerweise dazu rechnen.

    Kontaktlos zahlen ist nicht umst„ndlich. Und welchen Aufwand
    meinst du.

    Damit bin ich wieder bei der Gewohnheitsblindheit. Du siehst den
    Aufwand nicht, weil er bereits hinter Dir liegt. Das ist schon bei
    Deiner ersten Feststellung zu erkennen:

    Du erkennst ja ”fter Dinge die gar nicht vorhanden sind.

    Aufs Konto muá man sowieso ab und an gucken, ob nicht jemand
    unbefugt was abgebucht hat.

    Muss man das? Wieso kann denn jemand unbefugt von Deinem Konto
    abbuchen?

    Huch du l„át dein Konto v”llig unbeaufsichtig das Jahr ber? Mir w„re
    das zu gef„hrlich. Wenn da jemand nen Fehler macht und mein Konto
    lehrbucht, dann habe ich den Žrger weil die restlichen Abbuchungen nicht
    mehr abgebucht werden.

    Und woher weisst Du, dass man das kann und dass man das
    muss?

    Ich weiá nicht ob man das muá, ich mache das um Problemen zu entgehen.
    Und dabei ist's unerheblich ob ich schuld bin oder wer anders.

    Einen Teil dieses Aufwandes hat wohl so gut wie jeder Erwachsene
    bereits hinter sich, trotzdem z„hlt der Erwerb des Wissens um die kontaklosen Zahlungsbedingungen und die Schutzmaánahmen gegen
    Missbrauch als Aufwand fr kontaktlose Zahlung dazu.

    Es gibt keine Schutzmaánahmen speziell fr kontaktlose Zahlungen. Wer
    sich darauf verl„át das anderer keine Fehler machen, hat halt im
    Zweifelsfall Pech gehabt.

    Ich mache das einmal im Monat, und das dauert vielleicht 10
    Minuten.

    Ab und an kucken ob jemand was abgebucht hat ist also einmal im
    Monat? Ich dachte Lastschriften lassen sich nur 14 Tage zurck
    buchen, hat sich da was ge„ndert?

    Das ist von mehreren Bedingungen abh„ngig. HAst du ein Sepa-Mandat
    erteilt hast du 8 Wochen Zeit, hast du nicht 13 Monate. Eine Bank kann
    dir imho sogar l„ngere Zeitr„ume einr„umen.

    šbrigens ein sch”nes Beispiel fr unbemerkten Aufwand, man muss
    sich st„ndig auf dem aktuellen Stand halten.

    Ich weiá ja nicht wieviel Posten du hast, oder wie gut du im
    Rechnen bist. Aber mehr als ne Hlabe Stunde pro Monat sollte das
    nicht kosten. Dafr spar ich die Zeit an der Supermarktkasse ein.

    Hier Zeit aufwenden, da Zeit sparen, wie war das mit gut rechnen?

    Bei mir dauert das 10 Minuten im Monat. Und 2-3 Minuten pro Zahlvorgang Minimum also nach sp„testen 5 ZAhlvorg„ngen pro Monat bin ich im Plus.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.56
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerhard Strangar on Tue May 17 21:57:00 2022
    Gerhard Strangar schrub...


    Hallo Gerhard,
    Am 14 May 22 22:58:00 schrob Joerg Tewes an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Ich mache das einmal im Monat, und das dauert
    vielleicht 10 Minuten. Ich weiss ja nicht wieviel Posten du hast,
    oder wie gut du im Rechnen bist.

    Wieso rechnen? Es gibt eine Abbuchung und einen Beleg. Da muss man
    nur die Zahlen vergleichen.

    Aber mehr als ne halbe Stunde pro Monat sollte das nicht kosten.
    Dafuer spar ich die Zeit an der Supermarktkasse ein.

    Ein Supermarkt hat etwa 25 Tage im Monat geoeffnet. Wenn Du
    wirklich jeden Tag einkaufst, waere die halbe Stunde im Monat noch
    eine Minute und 12 Sekunden, die die Kartenzahlung mehr in Anspruch
    nimmt.

    Ne halbe Stunde fr Menschen die langsam sind. Ich brauche dafr max. 10 Minuten wie ich oben schrieb. DIe habe ich mehrfach raus.

    Wo sparst Du dann? Und selbst wenn wir jetzt auf die zehn
    Minuten heruntergehen, 24 Sekunden mehr pro Bezahlvorgang mit Karte
    ist schon heftig.

    Wie kommst du auf 24 Sekunden mehr fr den kontaktlosen Zahlvorgang?



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.56
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joerg Tewes on Wed May 18 06:04:26 2022
    Am 17 May 22 21:57:00 schrob Joerg Tewes an Gerhard Strangar zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Ein Supermarkt hat etwa 25 Tage im Monat geoeffnet. Wenn Du
    wirklich jeden Tag einkaufst, waere die halbe Stunde im Monat noch
    eine Minute und 12 Sekunden, die die Kartenzahlung mehr in Anspruch
    nimmt.
    Ne halbe Stunde fuer Menschen die langsam sind. Ich brauche dafuer max. 10
    Minuten wie ich oben schrieb. DIe habe ich mehrfach raus.
    Wo sparst Du dann? Und selbst wenn wir jetzt auf die zehn
    Minuten heruntergehen, 24 Sekunden mehr pro Bezahlvorgang mit Karte
    ist schon heftig.
    Wie kommst du auf 24 Sekunden mehr fuer den kontaktlosen Zahlvorgang?

    Mit dem Satz von Drei. :-)
    30 Minuten / (1 Minute + 12 Sekunden) = 10 Minuten / 24 Sekunden



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joerg Tewes on Wed May 18 06:37:17 2022
    Am 17 May 22 21:51:00 schrob Joerg Tewes an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Bei mir dauert das 10 Minuten im Monat. Und 2-3 Minuten pro Zahlvorgang Minimum also nach spaetesten 5 ZAhlvorgaengen pro Monat bin ich im Plus.

    Was sind die "2-3 Minuten Minimum", doch wohl nicht die Eingesparte Zeit an der Kasse. Es dauert zwar etwa 2-3 Minuten, den durchschnittlichen Kunden abzufertigen, aber da ist das Wiegen und Einscannen der Ware mit drin. Wenn Du jetzt taeglich eine Banane kaufst statt woechtenlich sechs, wird sechsmal so oft gewogen. Wenn Du taeglich eine Tuete Milch kaufst statt zweiwoechentlich einen 12er-Pack, dann werden die einzeln gescannt, statt dass der Kassierer vor dem Scannen eine 12 eintippt und nur eine scannt. Da hast Du schon alleine dadurch Zeitlichen Mehr- statt Minderbedarf. (der Weg zum Suparmarkt mal aussen vor)

    Jetzt zurueck zum eigentlichen Thema, dem Bezahlvorgang: https://bankenverband.de/blog/bezahlen-mit-bargeld-geht-schneller-als-mit-der-karte/
    "Die durchschnittliche Dauer einer Barzahlung liegt bei 22,3 Sekunden, so die aktuelle Studie der Deutschen Bundesbank und des Handelsinstitutes EHI zu den Kosten der Barzahlung im Einzelhandel. Bezahlt man mit Karte und PIN braucht man durchschnittlich schon 29,4 Sekunden. Wird anstelle der PIN eine Unterschrift geleistet, erhoeht sich der Zeitaufwand sogar auf 38,6 Sekunden. [...] Entfaellt das Eingeben der PIN, beschleunigt sich der Vorgang betraechtlich. Die Bundesbank nimmt in ihrer Simulation an, dass sich der Bezahlvorgang dann auf zehn bis 15 Sekunden verkuerzt."

    Jetzt ist das zwar nur eine Annahme, waehrend das andere Messwerte sind, aber nehmen wir man sogar die zehn Sekunden an. Dann sparst Du also taeglich 12,3 Sekunden gegenueber der Barzahlung an der Kasse, also bei 25 Einkaeufen im Monat sogar etwas mehr als fuenf Minuten. Im Gegenzug benoetigst Du aber zehn Minuten fuer den Abgleich von Belegen und Kontobewegungen. Damit benoetigst Du im Idealfall fuenf Minuten mehr, nicht weniger.




    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Wed May 18 14:55:02 2022
    Servus Gerhard!

    Am 16 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    Die in Plastik eingeschweisste Gurke?
    Die habe ich hier gluecklicherweise schon lange nicht mehr
    gesehen.

    Sind die bei euch beklebt oder gelasert?

    Nö, liegen lose und Preisschild am Regal. Blätter...

    Habe noch nie gezielt drauf geachtet, imho gibt es im Penny nur eine Sorte lose Gurken. Da der zur Rewe Gruppe gehört, kann ich mir vorstellen, dass die Qualitätsstufen auf die Supermärkte verteilt sind.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Stirb jung! Am Besten vor der Pupertaet. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Wed May 18 14:59:28 2022
    Tag Gerhard!

    Am 17 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Gerrit Kuehn:

    Die in Plastik eingeschweisste Gurke?
    Sind die bei euch beklebt oder gelasert?

    Wie unterscheidet dann die Kassenkraft die 1-Euro-Gurke von der 3-Euro-Gurke?

    Also ich habe diese länglichen grünen Salatgurken nur als wässerig im Geschmack in Erinnerung. Bei eingelegten Gurken zieht wohl auch eher der Sud den Geschmack hoch. Daher die Frage, welche Gurke ist den dreifachen Preis wert??

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Seven holy path to hell (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Thu May 19 03:37:18 2022
    Moin Joerg!

    Am 17 May 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Auch im Alltag verwaltet sich eine solche Karte nicht alleine,
    Ich mache das lieber selbst.

    Dann musst Du diesen Aufwand auf die Umständlichkeit der
    kontaktlos Zahlung aber fairerweise dazu rechnen.

    Kontaktlos zahlen ist nicht umständlich. Und welchen Aufwand
    meinst du.

    Damit bin ich wieder bei der Gewohnheitsblindheit. Du siehst den
    Aufwand nicht, weil er bereits hinter Dir liegt. Das ist schon bei
    Deiner ersten Feststellung zu erkennen:

    Du erkennst ja öfter Dinge die gar nicht vorhanden sind.

    Jaja, so wie dritte Bremslichter... Da bin ich ja froh, dass Du am Ende Deiner Mail doch noch bestätigt hast den Aufwand zu haben, so habe ich auch dieses Mal wohl wieder Glück gehabt. ;-)

    Aufs Konto muß man sowieso ab und an gucken, ob nicht jemand
    unbefugt was abgebucht hat.

    Muss man das? Wieso kann denn jemand unbefugt von Deinem Konto
    abbuchen?

    Huch du läßt dein Konto völlig unbeaufsichtig das Jahr über? Mir wäre
    das zu gefährlich. Wenn da jemand nen Fehler macht und mein Konto
    lehrbucht, dann habe ich den Ärger weil die restlichen Abbuchungen
    nicht mehr abgebucht werden.

    Und wieder ein Aufwand den man erst lernen muss, der bei Bargeld vielleicht mit der Erfahrung Geldbörse weg gleich Geld weg vergleichbar ist.

    Und woher weisst Du, dass man das kann und dass man das
    muss?

    Ich weiß nicht ob man das muß, ich mache das um Problemen zu entgehen.

    Auch dazu musst Du erstmal von den möglichen Problemen wissen. Schliesslich bekommt nicht jeder eine beispielhafte Lehrbuchung auf sein Konto. Da eine Vielzahl der Lastschriften eher von automatischen Buchungssystem belastet werden, sind Zahlendreher oder Komma-Vergesser meiner Meinung nach eher selten.

    Einen Teil dieses Aufwandes hat wohl so gut wie jeder Erwachsene
    bereits hinter sich, trotzdem zählt der Erwerb des Wissens um die
    kontaklosen Zahlungsbedingungen und die Schutzmaßnahmen gegen
    Missbrauch als Aufwand für kontaktlose Zahlung dazu.

    Es gibt keine Schutzmaßnahmen speziell für kontaktlose Zahlungen.

    Hat Gerrit nicht kürzlich was von einer Alu-Hülle gesagt? Was ist mit diesen RFID-Tresoren, kleine Metallgehäuse welche die Chips abschirmen? Normalerweise kann man eine kontaktlose Karte durch die Hosentasche auslesen. Mit diesen Schutzhüllen soll das nicht mehr gehen.

    Ich dachte Lastschriften lassen sich nur 14 Tage zurück buchen, hat
    sich da was geändert?

    Das ist von mehreren Bedingungen abhängig. HAst du ein Sepa-Mandat
    erteilt hast du 8 Wochen Zeit, hast du nicht 13 Monate.

    Danke, wieder was gelernt.

    Übrigens ein schönes Beispiel für unbemerkten Aufwand, man muss
    sich ständig auf dem aktuellen Stand halten.

    Ich weiß ja nicht wieviel Posten du hast, oder wie gut du im
    Rechnen bist. Aber mehr als ne Hlabe Stunde pro Monat sollte das
    nicht kosten. Dafür spar ich die Zeit an der Supermarktkasse
    ein.

    Hier Zeit aufwenden, da Zeit sparen, wie war das mit gut rechnen?

    Bei mir dauert das 10 Minuten im Monat. Und 2-3 Minuten pro
    Zahlvorgang Minimum also nach spätesten 5 ZAhlvorgängen pro Monat bin
    ich im Plus.

    Das schaffen aber nicht alle. Vielleicht fällt es mir nur auf weil wir das Thema gerade besprechen, aber kürzlich hat ein Dame zuerst mal ihre Payback Karte drangehalten. Dann hat sie angefangen nach der Bezahlkarte zu suchen. Die hat sie dann ans Lesegerät gehalten, was aber nicht funktioniert hat, dann hat sie sie neben das Lesegerät gehalten, dann reingesteckt und dann die PIN eingegeben. Fazit: Kontaktlos zahlen ist machbar, aber nicht einfach.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Solar HQ (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Fri May 20 07:40:44 2022
    Hello Kai!

    18 May 22 14:59, Kai Richter wrote to Gerhard Strangar:

    der Sud den Geschmack hoch. Daher die Frage, welche Gurke ist den dreifachen Preis wert??

    Eine, die nicht wäßrig schmeckt?
    Biologischer Landbau vs. konventionell?
    Import vs. Regional?

    Was Dir solche Unterschiede im Preis Wert sind, liegt am Ende natürlich individuell bei Dir als Käufer.


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:40AM up 58 days, 12:46, 8 users, load averages: 0.29, 0.52, 0.57

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerhard Strangar on Thu May 19 23:30:00 2022
    Gerhard Strangar schrub...


    Hallo Gerhard,
    Am 17 May 22 21:51:00 schrob Joerg Tewes an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Bei mir dauert das 10 Minuten im Monat. Und 2-3 Minuten pro
    Zahlvorgang Minimum also nach spaetesten 5 ZAhlvorgaengen pro
    Monat bin ich im Plus.

    Was sind die "2-3 Minuten Minimum", doch wohl nicht die Eingesparte
    Zeit an der Kasse. Es dauert zwar etwa 2-3 Minuten, den
    durchschnittlichen Kunden abzufertigen, aber da ist das Wiegen und Einscannen der Ware mit drin. Wenn Du jetzt taeglich eine Banane
    kaufst statt woechtenlich sechs, wird sechsmal so oft gewogen. Wenn
    Du taeglich eine Tuete Milch kaufst statt zweiwoechentlich einen
    12er-Pack, dann werden die einzeln gescannt, statt dass der
    Kassierer vor dem Scannen eine 12 eintippt und nur eine scannt. Da
    hast Du schon alleine dadurch Zeitlichen Mehr- statt Minderbedarf.
    (der Weg zum Suparmarkt mal aussen vor)

    Wir haben deutlich unterschiedliche Dinge die wir einkaufen. Ein 12er
    Pack Vollmilch k”nnte ich zwar kaufen, aber wrden davon 11 Tten erst deutlich nach Ablauf des MHD getrunken werden. So 2-3 Monate danach. Ich kaufe auch keine Bananen, und wenn dann garantiert keine 6 Stck, weil
    ich die matschigen 5 nach 4 Tagen nicht mehr mag. Ich kaufe wenn ich
    Bananen kaufe, nur grne solche. Ich kann also nicht, oder nur in
    seltenen F„llen auf Vorrat einkaufen, weil ich halt nicht sehr oft
    mehrfach dasgleiche esse. Und ich entscheide eigentlich spontan was ich
    z.B. zum Mittag esse.

    Jetzt ist das zwar nur eine Annahme, waehrend das andere Messwerte
    sind, aber nehmen wir man sogar die zehn Sekunden an. Dann sparst
    Du also taeglich 12,3 Sekunden gegenueber der Barzahlung an der
    Kasse, also bei 25 Einkaeufen im Monat sogar etwas mehr als fuenf
    Minuten.

    Ich spare t„glich deutlich mehr, weil ich mehrfach t„glich bezahle.
    Siehe oben ich kaufe eher nicht auf Vorrat.

    Im Gegenzug benoetigst Du aber zehn Minuten fuer den
    Abgleich von Belegen und Kontobewegungen. Damit benoetigst Du im
    Idealfall fuenf Minuten mehr, nicht weniger.

    N”.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.56
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Fri May 20 18:40:23 2022
    Am 18 May 22 14:59:28 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <Alles Gurke, oder?>

    Wie unterscheidet dann die Kassenkraft die 1-Euro-Gurke von der
    3-Euro-Gurke?
    Also ich habe diese laenglichen gruenen Salatgurken nur als waesserig im Geschmack in Erinnerung. Bei eingelegten Gurken zieht wohl auch eher der Sud den Geschmack hoch. Daher die Frage, welche Gurke ist den dreifachen Preis wert??

    Wenn es genug Leute gibt, die fuer das gleiche Produkt den dreifachen Preis bezahlen, warum sollte man sich das Geschaeft entgehen lassen?
    Wenn Du etwas mit Geschmack willst, solltest Du statt einer Salatgurke eine Bauerngurke nehmen, die wirst Du allerdings nicht im Supermarkt finden. Aber Du koenntest jetzt noch welche ansaehen.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Sat May 21 12:22:14 2022
    Servus Gerrit!

    Am 20 May 22, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    zieht der Sud den Geschmack hoch. Daher die Frage, welche Gurke ist
    den dreifachen Preis wert??

    Eine, die nicht wäßrig schmeckt?
    Biologischer Landbau vs. konventionell?

    Hab gestern drauf geachtet, normale 0,59, bio 0,96.

    Die normalen sind ohne Kennzeichnung, die Bio haben eine handbreite Manschette aus Pappe.

    Was Dir solche Unterschiede im Preis Wert sind, liegt am Ende
    natürlich individuell bei Dir als Käufer.

    Klar. Aber Drittel vs Dreifach ist schon krass.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Im Quadrat sind 3 + 4 doch 5? (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Sat May 21 12:35:32 2022
    Tag auch Gerhard!

    Am 20 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    Also ich habe diese laenglichen gruenen Salatgurken nur als
    waesserig im Geschmack in Erinnerung. Bei eingelegten Gurken zieht
    wohl auch eher der Sud den Geschmack hoch. Daher die Frage, welche
    Gurke ist den dreifachen Preis wert??

    Wenn es genug Leute gibt, die fuer das gleiche Produkt den dreifachen Preis bezahlen, warum sollte man sich das Geschaeft entgehen lassen?

    Ich war diesmal nicht auf der Händlerseite, meine Frage ging an die Kunden.

    Wenn Du etwas mit Geschmack willst, solltest Du statt einer
    Salatgurke eine Bauerngurke nehmen,

    Die meisten Menschen können nicht kaufen was sie wollen, sondern müssen mit dem vorlieb nehmen was sie beazahlen können. Bei einem Mehrpreis, der bei einem 10fachen über einem Preis den ich kenne liegt, darf man ja mal fragen warum es bezahlt wird. Da bleibt dann nur ein Kundenumfeld bei dem Geld keine Rolle spielt.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Sie kommen aus der Hoelle. Denn da gibt es viel zu viele. (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Sat May 21 09:52:26 2022
    Hello Gerhard!

    20 May 22 18:40, Gerhard Strangar wrote to Kai Richter:


    Wie unterscheidet dann die Kassenkraft die 1-Euro-Gurke von der
    3-Euro-Gurke?

    Wenn es genug Leute gibt, die fuer das gleiche Produkt den dreifachen Preis bezahlen, warum sollte man sich das Geschaeft entgehen lassen?

    Kannst Du näher erläutern, inwiefern es sich Deiner Meinung nach um "das gleiche" Produkt handelt?


    Regards,
    Gerrit

    ... 9:52AM up 59 days, 14:58, 8 users, load averages: 0.63, 0.57, 0.55

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Dry thoughts for the tenant (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sat May 21 09:55:34 2022
    Hello Kai!

    18 May 22 14:59, Kai Richter wrote to Gerhard Strangar:


    Also ich habe diese länglichen grünen Salatgurken nur als wässerig im Geschmack in Erinnerung. Bei eingelegten Gurken zieht wohl auch eher
    der Sud den Geschmack hoch.

    Tatsächlich sind gerade das (Saltgurke bzw. Einlegegurke) aber auch unterschiedliche Sorten, die unterschiedlich angebaut und behandelt werden:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gurke#Typen_und_Sorten


    Regards,
    Gerrit

    ... 9:55AM up 59 days, 15:01, 8 users, load averages: 0.38, 0.46, 0.50

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Ideas of lust and dying (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sat May 21 13:29:56 2022
    Hello Kai!

    21 May 22 12:22, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Biologischer Landbau vs. konventionell?

    Hab gestern drauf geachtet, normale 0,59, bio 0,96.

    Das ist eher günstig für eine Bio-Gurke.

    Die normalen sind ohne Kennzeichnung, die Bio haben eine handbreite Manschette aus Pappe.

    Es gab da glaube ich irgendwelche bekloppten Vorgaben der Marktwächter, daß Bio-Lebensmittel alle als solche gekennzeichnet sein müssen.


    Regards,
    Gerrit

    ... 1:29PM up 59 days, 18:35, 8 users, load averages: 0.45, 0.48, 0.41

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Dry thoughts for the tenant (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Sat May 21 18:30:57 2022
    Am 21 May 22 12:35:32 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <Alles Gurke, oder?>

    Wenn Du etwas mit Geschmack willst, solltest Du statt einer
    Salatgurke eine Bauerngurke nehmen,
    Die meisten Menschen koennen nicht kaufen was sie wollen, sondern muessen mit dem vorlieb nehmen was sie beazahlen koennen. Bei einem Mehrpreis,
    der bei einem 10fachen ueber einem Preis den ich kenne liegt, darf man ja mal fragen warum es bezahlt wird.

    Das zehnfache ueber dem Preis, den Du kennst? Ich hatte von 1- und 3-Euro-Gurken geschrieben. Fuer 27 Cent wirst Du keine Gurke bekommen, auch nicht beim Penny.
    Aber: Samen der Sorte Delikatess gibt's ab einem Euro fuer 10+ Pflanzen. Die selbst geernteten sind dann auch frisch - im Gegensatz zur Plastikgurke.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Sat May 21 19:14:23 2022
    Am 21 May 22 09:52:26 schrob Gerrit Kuehn an Gerhard Strangar zum Thema <Alles Gurke, oder?>

    Wie unterscheidet dann die Kassenkraft die 1-Euro-Gurke von der
    3-Euro-Gurke?
    Wenn es genug Leute gibt, die fuer das gleiche Produkt den
    dreifachen Preis bezahlen, warum sollte man sich das Geschaeft
    entgehen lassen?
    Kannst Du naeher erlaeutern, inwiefern es sich Deiner Meinung nach um "das gleiche" Produkt handelt?

    Es duerften beide eine Chinese Slangen mit 35 cm Laenge sein, nur die Kruemmung ist mittlerweile nicht mehr per EU-Recht genormt. Der Gehalt an Wasser, Naehrwerten, Vitaminen und Mineralien ist gleich.
    Wenn Du der Meinung warst, in der Bio-Landwirtschaft seien Pflanzenschutzmittel verboten, muss ich Dich leider enttaeuschen. Waehrend alle Angst vor Glyphosat haben, das sich im Boden abbaut, ist Kupferhydroxid nicht organisch. Das Kupfer kommt nur vom Acker herunter, wenn der Regen es in Gewaesser oder das Grundwasser auswaescht oder die Pflanzen es aufnehmen. Warum das besser sein soll, weiss ich nicht.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Sat May 21 19:37:58 2022
    Am 21 May 22 13:29:56 schrob Gerrit Kuehn an Kai Richter zum Thema
    <Alles Gurke, oder?>

    Es gab da glaube ich irgendwelche bekloppten Vorgaben der Marktwaechter, dass Bio-Lebensmittel alle als solche gekennzeichnet sein muessen.

    Wie soll es denn ohne Kennzeichnung funktionieren? Man kann einer Gurke nicht ansehen, ob sie Bio ist. Wuerde man stattdessen die normalen Gurken kennzeichnen, braeuchte man wesentlich mehr Aufkleber/Folien/etc. Ausserdem waere dann der Lifestyle-Aspekt nicht mehr so hervorgehoben.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Sun May 22 09:04:02 2022
    Hello Gerhard!

    21 May 22 19:14, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:

    Kannst Du naeher erlaeutern, inwiefern es sich Deiner Meinung nach um
    "das gleiche" Produkt handelt?

    Es duerften beide eine Chinese Slangen mit 35 cm Laenge sein,

    Nein, für meinen Laden definitiv falsch. Für Deinen kann ich natürlich nichts sagen (Du hast ja noch nicht einmal klar gesagt, ob Du ein reales Beispiel beschreibst, oder nur ein hypothetisches).

    Wenn Du der Meinung warst, in der Bio-Landwirtschaft seien Pflanzenschutzmittel verboten, muss ich Dich leider enttaeuschen.

    Wenn Du der Meinung warst, daß der Begriff "Bio Landwirtschaft" Produkte einheitlich und vergleichbar macht, hast Du Dich leider geirrt.

    Waehrend alle Angst vor Glyphosat haben, das sich im Boden abbaut,
    ist Kupferhydroxid nicht organisch. Das Kupfer kommt nur vom Acker herunter, wenn der Regen es in Gewaesser oder das Grundwasser
    auswaescht oder die Pflanzen es aufnehmen. Warum das besser sein
    soll, weiss ich nicht.

    Was auch immer das (so nichtssagend allgemein und banal wie es ist) mit der konkreten Fragestellung zu tun haben mag.


    Regards,
    Gerrit

    ... 9:04AM up 60 days, 14:10, 8 users, load averages: 0.32, 0.46, 0.43

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Things I already know (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Sun May 22 09:08:51 2022
    Hello Gerhard!

    21 May 22 19:37, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:

    Es gab da glaube ich irgendwelche bekloppten Vorgaben der
    Marktwaechter, dass Bio-Lebensmittel alle als solche gekennzeichnet
    sein muessen.

    Wie soll es denn ohne Kennzeichnung funktionieren? Man kann einer
    Gurke nicht ansehen, ob sie Bio ist. Wuerde man stattdessen die
    normalen Gurken kennzeichnen, braeuchte man wesentlich mehr Aufkleber/Folien/etc. Ausserdem waere dann der Lifestyle-Aspekt nicht mehr so hervorgehoben.

    Ich meinte etwas anderes:
    Es reicht afaik nicht aus, an den Laden oder das Regal "hier nur Bio-Produkte" 'dranzuschreiben, sondern es müssen die einzelnen Produkte gekennzeichnet sein. Keine Ahnung, ob eine gekennzeichnete Kiste mit (selbst ungekennzeichneten) losen Produkten ausreichend wäre (würde mich aber nicht wundern, wenn das nicht der Fall wäre).


    Regards,
    Gerrit

    ... 9:08AM up 60 days, 14:14, 8 users, load averages: 0.23, 0.32, 0.37

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Is serving every man (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Kai Richter on Sat May 21 14:57:00 2022
    Kai Richter schrub...


    Hallo Kai,

    Am 17 May 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Und woher weisst Du, dass man das kann und dass man das
    muss?

    Ich weiá nicht ob man das muá, ich mache das um Problemen zu
    entgehen.

    Auch dazu musst Du erstmal von den m”glichen Problemen wissen.

    Du ich bin schon „lter, da hat man Lebenserfahrung. Man weiá halt von
    einigen Dinge die 25-J„hrige noch nicht wissen. Aber keine Angst das
    kommt bei dir auch noch. ;-)

    Einen Teil dieses Aufwandes hat wohl so gut wie jeder Erwachsene
    bereits hinter sich, trotzdem z„hlt der Erwerb des Wissens um die
    kontaklosen Zahlungsbedingungen und die Schutzmaánahmen gegen
    Missbrauch als Aufwand fr kontaktlose Zahlung dazu.

    Es gibt keine Schutzmaánahmen speziell fr kontaktlose Zahlungen.

    Hat Gerrit nicht krzlich was von einer Alu-Hlle gesagt? Was ist
    mit diesen RFID-Tresoren, kleine Metallgeh„use welche die Chips
    abschirmen? Normalerweise kann man eine kontaktlose Karte durch die Hosentasche auslesen. Mit diesen Schutzhllen soll das nicht mehr
    gehen.

    Ich habe keine kontaktlosen Karten in der Hosentasche. Und bezweifele
    auch das es so einfach geht. Meine Karten sind alle im SMartphone, und
    da kommt man nur ran wenn entsperrt.

    Bei mir dauert das 10 Minuten im Monat. Und 2-3 Minuten pro
    Zahlvorgang Minimum also nach sp„testen 5 ZAhlvorg„ngen pro Monat
    binich im Plus.

    Das schaffen aber nicht alle. Vielleicht f„llt es mir nur auf weil
    wir das Thema gerade besprechen, aber krzlich hat ein Dame zuerst
    mal ihre Payback Karte drangehalten. Dann hat sie angefangen nach
    der Bezahlkarte zu suchen. Die hat sie dann ans Leseger„t gehalten,
    was aber nicht funktioniert hat, dann hat sie sie neben das
    Leseger„t gehalten, dann reingesteckt und dann die PIN eingegeben.
    Fazit: Kontaktlos zahlen ist machbar, aber nicht einfach.

    Doch eigentlich schon, mir kommen da immer die Barzahler in den SInn die unbedingt passend zahlen wollen. DIe halten den Verkehr mehr auf also
    jeder Kontaktloszahler wo es nicht beim ersten Mal klappt.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.56
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Sun May 22 09:31:04 2022
    Hey Gerhard!

    Am 21 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    einem Mehrpreis, der bei einem 10fachen ueber einem Preis den ich
    kenne liegt, darf man ja mal fragen warum es bezahlt wird.

    Das zehnfache ueber dem Preis, den Du kennst?

    Nein, der Mehrpreis, also die Differenz.

    Ich hatte von 1- und 3-Euro-Gurken geschrieben.

    Sorry, ich habe von 30 ct zu 3 Euro überschlagen, korrekt wäre 0,27 zu 2 Euro. Bleibt noch 7,4facher Mehrpreis.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: sehr genau schauen, was Sache ist, bevor man anfängt. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Joerg Tewes on Mon May 23 15:30:02 2022
    Hallo Joerg!

    Am 21 May 22, Joerg Tewes schrieb an Kai Richter:

    Und woher weisst Du, dass man das kann und dass man das
    muss?

    Ich weiß nicht ob man das muß, ich mache das um Problemen zu
    entgehen.

    Auch dazu musst Du erstmal von den möglichen Problemen wissen.

    Du ich bin schon älter, da hat man Lebenserfahrung. Man weiß halt von einigen Dinge die 25-Jährige noch nicht wissen.

    Deswegen weise ich Dich ja auf Gewohnheitsblindheit hin. Für Dich sind Dinge selbstverständlich und ganz einfach, weil Du sie, auf welches Weise auch immer, bereits erlernt hast.

    Aber keine Angst das kommt bei dir auch noch. ;-)

    Ich bin sogar schon einen Schritt weiter als Du, ich weiss, dass Routine die Bewertungsbasis massiv verschiebt.

    Es gibt keine Schutzmaßnahmen speziell für kontaktlose Zahlungen.

    Zum Beispiel meinst Du hier es gäbe keinen Schutz speziellen Schutz für kontaklose Zahlungen, aber im nächsten Absatz:

    Ich habe keine kontaktlosen Karten in der Hosentasche. Und bezweifele
    auch das es so einfach geht. Meine Karten sind alle im SMartphone, und
    da kommt man nur ran wenn entsperrt.

    Beschreibst Du ein spezielles Schutzverfahren für kontaktlos Zahlungen mit dem Handy, bei dem das NFC Signal permanent unterbrochen ist und gezielt eingeschaltet wird. Für Dich ist das bereits so selbstverständlicher Alltag, dass Du es offensichtlich nicht mehr als besondere Schutzmaßnahmen wahr nimmst.

    Übrigens musst Du in dem Fall, also Handy kontaktlos vs. Karte kontaktlos, auch noch das Handy als Aufwand dazu rechnen. Da kommt zu Deiner Argumentation dann also noch die Arbeitszeit für den Erwerb des anteiligen Kaufpreises der Hardware dazu.

    mit diesen RFID-Tresoren, kleine Metallgehäuse welche die Chips
    abschirmen? Normalerweise kann man eine kontaktlose Karte durch
    die Hosentasche auslesen.

    Und auf Deinen Zweifel ob das so einfach geht, der https://sumup.com/plus-card-reader/
    kann emv chips und nfc, hat einen Akku und ist etwas größer als eine Handfläche, womit der in kleine Handtaschen passt.

    Ob Du dann eine kontaklos Karte zum Leser, oder den Leser zur Karte bewegst, ist für die Zahlung egal. Falls das Teil rumpiepst, dne Lautsprecher wird man wohl einfach still machen können.

    Fazit: Kontaktlos zahlen ist machbar, aber nicht einfach.

    Doch eigentlich schon, mir kommen da immer die Barzahler in den SInn
    die unbedingt passend zahlen wollen. DIe halten den Verkehr mehr auf
    also jeder Kontaktloszahler wo es nicht beim ersten Mal klappt.

    Der Durchschnittswert einer Barzahlung, also mit diesen "passend Zahlern", liegt bei 22 Sekunden. Die Studie wurde mit 3000 Bezahlvorgängen aus 15 Geschäften erstellt. Das ausgerechnet wir beide dann jeweils die deppischen des anderen Zahlungssystemes vor sich haben, lässt keine Aussage auf das System an sich zu.

    Ich zahle passend, wenn ich zuviel Kleingeld habe. Früher habe ich am Monatsende das Kleingeld in den Münz-Einzahler meiner Bank geworfen, dieser hat dann automatisch gezählt und den Betrag auf mein Konto gebucht. Zuerst wurde der Münz-Einzahler abgeschafft, dann die Bank-Filiale. Nun muss das Kleingeld irgendwo bleiben. Es hilft Dir nicht weiter, wenn wir die paar Cent dann dem Bettler vor der Tür geben, der bezahlt dann seine zwei Euro mit Zweihundert ein Cent Münzen. Es kann übrigens sein, dass Dein "passend" Abzähler genau aus diesem Grund so lange gebraucht hat, er hatte sonst nichts anderes.

    Der geübte Bargeld Zahler legt übrigens Münzen drauf um das Rückgeld zu beschleunigen. In meinen Rechnungen liegen zum Beispiel 20,89, Bar 51,00, Rückgeld 30,11 oder 35,30, Bar 50,30, Rückgeld 15,00.

    Zugegeben, da bin ich dann Gewohnheitsblind. Dazu muss man rechnen und Verhältnisse bewerten können. Was geht schneller, wenn ich 30ct aussuche oder wenn die Kasse mir 14,70 zusammenstellen muss? Ich unterstelle mal ganz böse, dass die jungen mit dem Smartphone aufgewachsenen Generationen diese Fähigkeit nicht so oft benutzen wenn sie einfach nur das Handy ranhalten und es pieps macht.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Hast Du genug Blei dabei? Dann sage ich Dir Feuer frei. (2:240/77)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Sun May 22 15:46:17 2022
    Am 22 May 22 09:08:51 schrob Gerrit Kuehn an Gerhard Strangar zum Thema <Alles Gurke, oder?>

    Es reicht afaik nicht aus, an den Laden oder das Regal "hier nur Bio-Produkte" 'dranzuschreiben, sondern es muessen die einzelnen Produkte gekennzeichnet sein.

    https://www.kontrollgesellschaft.de/zertifizierungen/eu-oeko-verordnung/interessenten/oeko-kennzeichnung/
    "Niemand ist verpflichtet, seine Bio-Produkte als solche zu kennzeichnen."

    Du duerftest also Bio-Produkte ungekennzeichnet verkaufen, solange Du sie nicht als solche bezeichnest. :-)

    https://www.boelw.de/themen/eu-oeko-verordnung/kennzeichnung/
    "Die Kennzeichnung kann zum Beispiel an der Obst- oder Gemuesekiste oder am Verkaufsregal angebracht werden."


    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Tue May 24 08:40:34 2022
    Hello Gerhard!

    22 May 22 15:46, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:

    https://www.boelw.de/themen/eu-oeko-verordnung/kennzeichnung/
    "Die Kennzeichnung kann zum Beispiel an der Obst- oder Gemuesekiste
    oder am Verkaufsregal angebracht werden."

    Dann war es vermutlich die Ladenkennzeichnung, die nicht ausreicht. Ich lese das jedenfalls so, daß auch in einem Bio-Laden noch extra mindestens an jeder Kiste etc. 'dranstehen muß, daß es Bio-Ware ist.


    Regards,
    Gerrit

    ... 8:40AM up 62 days, 13:46, 8 users, load averages: 0.46, 0.48, 0.42

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Dry thoughts for the tenant (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joerg Tewes on Tue May 24 06:39:05 2022
    Am 21 May 22 14:57:00 schrob Joerg Tewes an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Ich habe keine kontaktlosen Karten in der Hosentasche. Und bezweifele auch das es so einfach geht. Meine Karten sind alle im SMartphone, und
    da kommt man nur ran wenn entsperrt.

    Du benutzt also das Bezahlverfahren ohne PIN, musst aber dafuer vor all den Leuten in der Kassenschlange eine PIN eingeben. :-)



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Tue May 24 18:06:09 2022
    Hello Gerhard!

    24 May 22 06:39, Gerhard Strangar wrote to Joerg Tewes:


    Du benutzt also das Bezahlverfahren ohne PIN, musst aber dafuer vor
    all den Leuten in der Kassenschlange eine PIN eingeben. :-)

    Ne, da nimmt er bestimmt Biometrie für.


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:06PM up 62 days, 23:12, 8 users, load averages: 0.61, 0.56, 0.51

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A true lie to believe (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Tue May 24 07:13:28 2022
    Moin Gerhard!

    Am 22 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Gerrit Kuehn:

    https://www.kontrollgesellschaft.de/zertifizierungen/eu-oeko-verordnun g/interessenten/oeko-kennzeichnung/ "Niemand ist verpflichtet, seine Bio-Produkte als solche zu kennzeichnen."

    Ist denn überhaupt "Bio" inzwischen klar definiert?

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: ISDN: Ich sauf Dich nieder (2:240/77)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerhard Strangar on Thu May 26 23:55:00 2022
    Gerhard Strangar schrub...


    Hallo Gerhard,
    Am 21 May 22 14:57:00 schrob Joerg Tewes an Kai Richter zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Ich habe keine kontaktlosen Karten in der Hosentasche. Und
    bezweifele auch das es so einfach geht. Meine Karten sind alle im
    SMartphone, und da kommt man nur ran wenn entsperrt.

    Du benutzt also das Bezahlverfahren ohne PIN, musst aber dafuer vor
    all den Leuten in der Kassenschlange eine PIN eingeben. :-)

    N” ich muá nur meinen Finger dran halten.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.56
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Fri May 27 15:39:16 2022
    Hello Kai!

    24 May 22 07:13, Kai Richter wrote to Gerhard Strangar:


    Ist denn überhaupt "Bio" inzwischen klar definiert?

    Ja, das ist aber nur ein EU-Minimalkompromiß, der umgangssprachlich oft nicht so verwendet wird:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bio-Siegel#Gesch%C3%BCtzter_Begriff_Bio


    Regards,
    Gerrit

    ... 3:39PM up 65 days, 20:45, 8 users, load averages: 0.67, 0.55, 0.47

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Shock to the System (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Fri May 27 19:33:41 2022
    Am 24 May 22 07:13:28 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <Alles Gurke, oder?>

    Ist denn ueberhaupt "Bio" inzwischen klar definiert?

    Zu jedem Siegel ist definiert, was es voraussetzt.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Sat May 28 11:13:02 2022
    Hello Joerg!

    26 May 22 23:55, Joerg Tewes wrote to Gerhard Strangar:


    Nö ich muß nur meinen Finger dran halten.

    Außer, Dein Handy ist "zur Erhöhung der Sicherheit" gerade mal wieder der Meinung, doch eine PIN sehen zu wollen. ;)

    Und weil's gerade so schön paßt: https://www.heise.de/news/Stoerungen-bei-Kartenzahlung-Zertifikatsfehler-erfor dert-manuellen-Eingriff-7123668.html

    Sicherheitshalber also lieber immer Bargeld dabeihaben, sonst wird das mit dem Bezahlen evtl. doch nichts.


    Regards,
    Gerrit

    ... 11:13AM up 66 days, 16:19, 8 users, load averages: 0.43, 0.48, 0.49

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Is serving every man (2:240/12)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Sun May 29 22:10:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    26 May 22 23:55, Joerg Tewes wrote to Gerhard Strangar:

    N” ich muá nur meinen Finger dran halten.

    Auáer, Dein Handy ist "zur Erh”hung der Sicherheit" gerade mal
    wieder der Meinung, doch eine PIN sehen zu wollen. ;)

    Ja stimmt, in einem von 10 F„llen kommt das mal vor. Da ich aber vorher
    schon mein Handy entsperre kommt das eher selten vor.

    Und weil's gerade so sch”n paát: https://www.heise.de/news/Stoerungen-bei-Kartenzahlung-Zertifikatsf ehler-erfor dert-manuellen-Eingriff-7123668.html

    Jaja, mir war schon kla dass der Fall kommt. Ich verstehe allerdings
    nicht warum Heise davon so einen Aufriss macht, diese Teile sind
    zumindest hier (Region Hannover), so gut wie nicht im Einsatz. Weiá
    nicht wie das bundesweit aussieht, aber dem Gefhl nach ist das nur viel heiáe Luft, und Heise brauchte mal wieder ne gute šberschrift.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.56
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Sun May 29 22:51:10 2022
    Hello Joerg!

    29 May 22 22:10, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Außer, Dein Handy ist "zur Erhöhung der Sicherheit" gerade mal
    wieder der Meinung, doch eine PIN sehen zu wollen. ;)

    Ja stimmt, in einem von 10 Fällen kommt das mal vor. Da ich aber
    vorher
    schon mein Handy entsperre kommt das eher selten vor.

    Und es dauert wieviel Sekunden, bis sich das automatisch wieder sperrt? Das funktioniert auch ganz analog mit Bargeld, indem man schonmal die Börse zur Hand nimmt und guckt, was denn so da ist und passen könnte. Bereit sein ist alles. Und Leute, die vor der Kasse unnötig rumbummeln gibt es so oder so. ;)

    Und weil's gerade so schön paßt:
    https://www.heise.de/news/Stoerungen-bei-Kartenzahlung-Zertifikatsf
    ehler-erfor dert-manuellen-Eingriff-7123668.html

    Jaja, mir war schon kla dass der Fall kommt. Ich verstehe allerdings nicht warum Heise davon so einen Aufriss macht, diese Teile sind zumindest hier (Region Hannover), so gut wie nicht im Einsatz. Weiß nicht wie das bundesweit aussieht, aber dem Gefühl nach ist das nur
    viel
    heiße Luft, und Heise brauchte mal wieder ne gute Überschrift.

    Nicht nur bei Heise, das kam sogar in der Tagesschau zur besten Sendezeit (und nicht nur einmal). Die Störung hält auch noch an (seit nun immerhin über 5 Tagen), und eine schnelle Lösung scheint auch nicht in Sicht zu sein.

    Dort war übrigens auch von ca. 100.000 betroffenen Geräten in Deutschland (ca. 10% des Gesamtbestandes) die Rede:
    https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-48073.html


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:51PM up 68 days, 3:57, 8 users, load averages: 0.57, 0.50, 0.45

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: A love pays love for lying (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerhard Strangar on Tue May 31 01:02:26 2022
    Tach auch Gerhard!

    Am 27 May 22, Gerhard Strangar schrieb an Kai Richter:

    Ist denn ueberhaupt "Bio" inzwischen klar definiert?

    Zu jedem Siegel ist definiert, was es voraussetzt.

    Der Kontext war "als Bio bezeichnen" also draufschreiben, von Siegel war keine Rede. Ich verstehe Bio immer als Abkürzung für biologisch - und das dürfte für ziemlich viel Nahrung zutreffen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Schriftverkehr kann man auch ohne Pille riskieren. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Tue May 31 01:09:58 2022
    Moin Gerrit!

    Am 29 May 22, Gerrit Kuehn schrieb an Joerg Tewes:

    Nicht nur bei Heise, das kam sogar in der Tagesschau zur besten
    Sendezeit (und nicht nur einmal). Die Störung hält auch noch an (seit
    nun immerhin über 5 Tagen), und eine schnelle Lösung scheint auch
    nicht in Sicht zu sein.

    Weil es keine Remote Lösung gibt, der Fix muss lokal aufgespielt werden.

    Dort war übrigens auch von ca. 100.000 betroffenen Geräten in

    Da werden wohl gerade Aussendienst Mitarbeiter gesucht. ;-)

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Brot is in the house. (2:240/77)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Tue May 31 05:59:14 2022
    Am 31 May 22 01:02:26 schrob Kai Richter an Gerhard Strangar zum Thema
    <Alles Gurke, oder?>

    Ist denn ueberhaupt "Bio" inzwischen klar definiert?
    Zu jedem Siegel ist definiert, was es voraussetzt.
    Der Kontext war "als Bio bezeichnen" also draufschreiben, von Siegel war keine Rede.

    Dann lautet die Antwort "EG 834/2007".



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Joerg Tewes@2:240/2188.96 to Gerrit Kuehn on Mon May 30 22:46:00 2022
    Gerrit Kuehn schrub...


    Hallo Gerrit,

    29 May 22 22:10, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:

    Und weil's gerade so sch”n paát:
    https://www.heise.de/news/Stoerungen-bei-Kartenzahlung-Zertifikat
    sf ehler-erfor dert-manuellen-Eingriff-7123668.html

    Jaja, mir war schon kla dass der Fall kommt. Ich verstehe
    allerdings nicht warum Heise davon so einen Aufriss macht, diese
    Teile sind zumindest hier (Region Hannover), so gut wie nicht im
    Einsatz. Weiá nicht wie das bundesweit aussieht, aber dem Gefhl
    nach ist das nur viel
    heiáe Luft, und Heise brauchte mal wieder ne gute šberschrift.

    Nicht nur bei Heise, das kam sogar in der Tagesschau zur besten
    Sendezeit (und nicht nur einmal). Die St”rung h„lt auch noch an
    (seit nun immerhin ber 5 Tagen), und eine schnelle L”sung scheint
    auch nicht in Sicht zu sein.

    Ne schnelle L”sung w„re die Ger„te austauschen. Auf Kosten desjenigen
    der das verbummelt hat mit den Zertifikaten.

    Dort war brigens auch von ca. 100.000 betroffenen Ger„ten in
    Deutschland (ca. 10% des Gesamtbestandes) die Rede: https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-480
    73.html

    Ja ich habe das auch mehrfach heute im Radio geh”rt. Ich weiá bloá
    wirklich nicht wo diese Ger„te stehen. Ich war heute in einem Edeka, im
    Real, im Aldi und nirgends gab's Probleme mit der Kartenzahlung.
    Vielleicht betriffts ja nur Gesch„fte die sogenannten Lifestyle
    verkaufen, wie Depot, oder Drogerien.



    Freundliche Gráe

    J”rg

    --- OpenXP 5.0.56
    * Origin: Trust no One (2:240/2188.96)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Tewes on Wed Jun 1 08:43:00 2022
    Hello Joerg!

    30 May 22 22:46, Joerg Tewes wrote to Gerrit Kuehn:


    Ja ich habe das auch mehrfach heute im Radio gehört. Ich weiß bloß wirklich nicht wo diese Geräte stehen. Ich war heute in einem Edeka,
    im
    Real, im Aldi und nirgends gab's Probleme mit der Kartenzahlung. Vielleicht betriffts ja nur Geschäfte die sogenannten Lifestyle verkaufen, wie Depot, oder Drogerien.

    Ich meine gelesen zu haben, daß es hauptsächlich Lebensmittel-Einzelhandel und Bekleidungsgeschäfte betrifft. Aber vielleicht ist das gerade bei Ketten auch eine regionale Geschichte.


    Regards,
    Gerrit

    ... 8:43AM up 70 days, 13:49, 8 users, load averages: 0.43, 0.49, 0.48

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: And still they come and go (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Wed Jun 1 09:02:24 2022
    Hello Kai!

    31 May 22 01:02, Kai Richter wrote to Gerhard Strangar:


    Der Kontext war "als Bio bezeichnen" also draufschreiben, von Siegel
    war keine Rede. Ich verstehe Bio immer als Abkürzung für biologisch -
    und das dürfte für ziemlich viel Nahrung zutreffen.

    Wenn Du den Wikipedia-Link, den ich neulich dazu gepostet hatte, gelesen hättest, wüßtest Du, daß das falsch ist:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bio-Siegel#Gesch%C3%BCtzter_Begriff_Bio

    Bereits die Begriffe "bio" und "öko" sind geschützt und alles, was so bezeichnet wird, muß (auch ohne Siegel) den entsprechenden Standards genügen.


    Regards,
    Gerrit

    ... 9:02AM up 70 days, 14:08, 8 users, load averages: 0.25, 0.43, 0.49

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Joerg Tewes on Wed Jun 1 17:45:07 2022
    Am 30 May 22 22:46:00 schrob Joerg Tewes an Gerrit Kuehn zum Thema
    <SEPA am Ende>

    Ja ich habe das auch mehrfach heute im Radio gehoert. Ich weiss bloss wirklich nicht wo diese Geraete stehen.

    Ich habe heute bei Esso billig getankt und kam sofort dran, weil keine grosse Schlage da war. Ich musste aber erst die Saeule freischalten lassen, weil anscheinend manche Leute nicht nur ohne Geld tanken wollen, sondern auch das grosse Schild "keine Kartenzahlung moeglich" nicht lesen.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Wed Jun 1 17:50:21 2022
    Am 01 Jun 22 09:02:24 schrob Gerrit Kuehn an Kai Richter zum Thema
    <Alles Gurke, oder?>

    Bereits die Begriffe "bio" und "oeko" sind geschuetzt und alles, was so bezeichnet wird, muss (auch ohne Siegel) den entsprechenden Standards genuegen.

    Aber da koennen wir unbesorgt sein, Russland wird nicht von Bio-Waffen reden, wenn die zum Einsatz kommen. ;-)



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Wed Jun 1 19:16:56 2022
    Hello Gerhard!

    01 Jun 22 17:50, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:

    Aber da koennen wir unbesorgt sein, Russland wird nicht von
    Bio-Waffen reden, wenn die zum Einsatz kommen. ;-)

    Es wird sich sicher um... "Spezial"waffen handeln... eingesetzt von einer "Gurken"truppe...


    Regards,
    Gerrit

    ... 7:16PM up 71 days, 22 mins, 8 users, load averages: 0.54, 0.54, 0.51

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: And the pastiche we've invented (2:240/12)