• samba nach reboot

    From Kai Richter@2:240/77 to Alle on Sun Dec 7 19:14:00 2025
    Hallo!

    So, heute war grosse Bastelstunde, upgrade auf 14.3p6 mit allen Folgen. In der uptime von 150+ Tagen ist das Problem mangels Neustart nicht aufgefallen.

    Die Samba Shares werden von einem Win10 Rechner genutzt und nach dem reboot von FreeBSD nicht gefunden. Für das upgrade hatte ich alle mounts getrennt, der remount erfolgt über eine Batch welche die entsprechenden "net use..." Befehle absetzt. FreeBSD sagt mir, dass beide Samba Dienste, nmbd und smbd, laufen. Trotzdem schlägt der mount fehl.

    Beende ich Samba mit "service samba_server stop" und starte damit hinterher auch wieder neu, werden die mounts sofort gefunden und funktionieren einwandfrei.

    Hat jemand eine Idee, was der Boot-Startup anders macht als der service start? Oder wie man dieses Problem auflösen könnte?

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Augen zu und rein ins Fettnaepfchen. (2:240/77)
  • From Andreas Nitschke@2:240/2188.28 to Kai Richter on Tue Dec 9 12:40:00 2025
    Hallo,

    ich vermute, dass der Boot-Startup Samba bereits startet, wenn die Netzwerkfreigaben noch nicht bereit sind.
    Du solltest die Samba Dienste irgendwie verzoegert starten, eventuell ueber ein Skript.

    Gruesse aus Freiberg /Sachsen von

    Andreas


    (Kai Richter@2:240/77) meinte am 07.12.25 zum Thema "samba nach reboot":

    Die Samba Shares werden von einem Win10 Rechner genutzt und nach dem
    reboot von FreeBSD nicht gefunden. Fr das upgrade hatte ich alle
    mounts getrennt, der remount erfolgt ber eine Batch welche die entsprechenden "net use..." Befehle absetzt. FreeBSD sagt mir, dass
    beide Samba Dienste, nmbd und smbd, laufen. Trotzdem schl„gt der
    mount fehl.

    Beende ich Samba mit "service samba_server stop" und starte damit
    hinterher auch wieder neu, werden die mounts sofort gefunden und funktionieren einwandfrei.

    Hat jemand eine Idee, was der Boot-Startup anders macht als der
    service start? Oder wie man dieses Problem aufl”sen k”nnte?


    --- OpenXP 5.0.64
    * Origin: (2:240/2188.28)
  • From Joerg Walther@2:240/2188.13 to Andreas Nitschke on Tue Dec 9 17:41:00 2025
    <Andreas Nitschke@2:240/2188.28> schrieb am 09.12.25:

    ich vermute, dass der Boot-Startup Samba bereits startet, wenn die Netzwerkfreigaben noch nicht bereit sind.
    Du solltest die Samba Dienste irgendwie verzoegert starten, eventuell ueber ein Skript.

    Einen „hnlichen Effekt habe ich hier auf meinem Ubuntu-Notebook, da h„nge
    ich eigentlich die Netzwerk-Shares von meinem NAS per fstab ein. Das ging mehrere Jahre lang problemlos, bis es irgendwann ein Update gab. Es reicht ja, dass der Netzwerk-Stack 1/10 Sekunde zu sp„t bereit ist. Jetzt wird
    das halt nach dem Booten wieder h„ndisch eingeh„ngt. Auf einen „lteren und damit natrlich auch langsameren Notbook ging es nie via fstab, also ist klar, dass es daran liegen muss.

    - jw -

    --- OpenXP 5.0.64
    * Origin: (2:240/2188.13)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Tue Dec 9 20:50:32 2025
    * Originally by: Andreas Nitschke (2:240/2188.28), 09 Dec 25 12:40.

    Hello Kai!

    09 Dec 25 12:40, Andreas Nitschke wrote to Kai Richter:

    ich vermute, dass der Boot-Startup Samba bereits startet, wenn die Netzwerkfreigaben noch nicht bereit sind.

    Sollte eigentlich nicht das Problem sein, samba hat ein require auf resolv, das wiederum FILESYSTEMS erfordert.
    Hast Du statische IPs auf dem Server, oder holst Du die via DHCP? Falls letzteres, dann mal kontrollieren, ob da auch SYNCDHCP oder DHCP angefordert wird (ersteres stellt sicher, daß Du auch schon eine IP hast, wenn samba startet).


    Regards,
    Gerrit

    ... 8:50PM up 368 days, 3:57, 9 users, load averages: 1.21, 1.01, 0.91

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Joerg Walther on Wed Dec 10 06:30:50 2025
    Hello Joerg!

    09 Dec 25 17:41, Joerg Walther wrote to Andreas Nitschke:

    das halt nach dem Booten wieder händisch eingehängt. Auf einen
    älteren und
    damit natürlich auch langsameren Notbook ging es nie via fstab, also
    ist
    klar, dass es daran liegen muss.

    Unter Linux hat systemd die Abhängigkeiten für nfs ziemlich kaputtgemacht. Es gibt ein paar Kniffe, um das halbwegs wiederherzustellen, die ich mir irgendwo weggespeichert habe. Wenn es Dich interessiert, suche ich mal danach.


    Regards,
    Gerrit

    ... 6:30AM up 368 days, 13:37, 9 users, load averages: 0.80, 0.91, 0.89

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: So come and try to tell me (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Andreas Nitschke on Wed Dec 10 01:22:34 2025
    Hallo Andreas!

    Am 09 Dec 25, Andreas Nitschke schrieb an Kai Richter:

    ich vermute, dass der Boot-Startup Samba bereits startet, wenn die Netzwerkfreigaben noch nicht bereit sind.
    Du solltest die Samba Dienste irgendwie verzoegert starten, eventuell ueber ein Skript.

    Das Script sollte eigentlich auf alles wesentliche warten:

    # PROVIDE: samba_server
    # REQUIRE: NETWORKING SERVERS DAEMON ldconfig resolv ntpd avahi_daemon
    # BEFORE: LOGIN
    # KEYWORD: shutdown

    Oder was genau meinst Du mit Netzwerkfreigaben? Denn eigentlich ist samba ja genau dafür zuständig, die Netzwerkfreigaben einzurichten und bereit zu stellen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: YT-1300 Transport for sale. Used but good condition. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Wed Dec 10 15:08:56 2025
    Servus Gerrit!

    Am 09 Dec 25, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Sollte eigentlich nicht das Problem sein, samba hat ein require auf resolv, das wiederum FILESYSTEMS erfordert. Hast Du statische IPs auf
    dem Server, oder holst Du die via DHCP?

    Statisch. Serviert alles weitere, es läuft auch ein dhcp Server drauf.

    Ich bin jetzt soweit, dass ich testparms nicht mehr vertraue. Es zeigt mir immer log level = 1 an, egal was ich in der .conf einstelle.

    Als nächstes habe ich alles auf ein logfile gelegt. Wenn ich den Samba Server mit service samba_server start hochfahre, dann steht in den ersten Zeilen immer was von debug level 10 bei allen class typen. Auch wenn ich den log level auf 1 stelle.

    Desweiteren finde ich auch Doku Beispiele, in den neben "log level" auch was von "debug level" vorkommt. Die Syntax wird von testparm nicht als Fehler oder unbekannt angemeckert, zeigt aber auch keine Wirkung.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Windows 10: Pay for new hardware (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Andreas Nitschke on Thu Dec 11 19:58:40 2025
    Grüß Dich, Andreas!

    Am 09 Dec 25, Andreas Nitschke schrieb an Kai Richter:

    ich vermute, dass der Boot-Startup Samba bereits startet, wenn die

    Du hast ins schwarze getroffen, es gibt 6 Versuche, alle auf .255:

    Packet send failed to 192.168.0.255(137) ERRNO=Network is down

    Du solltest die Samba Dienste irgendwie verzoegert starten, eventuell ueber ein Skript.

    Das rc.d script sollte das berücksichtigen, tut es aber wohl nicht richtig.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Augen zu und rein ins Fettnaepfchen. (2:240/77)
  • From Andreas Nitschke@2:240/2188.28 to Kai Richter on Fri Dec 12 20:06:00 2025
    Hallo,

    (Kai Richter@2:240/77) meinte am 10.12.25 zum Thema "samba nach reboot":

    Oder was genau meinst Du mit Netzwerkfreigaben? Denn eigentlich ist
    samba ja genau dafr zust„ndig, die Netzwerkfreigaben einzurichten
    und bereit zu stellen.


    Ich hatte deine Aussage, dass der manuelle Start funktioniert, so interpretiert, dass spaeter etwas funktioniert, was beim Boot noch nicht fuer die die Samba-Freigabe bereit ist. Was das konkret sein soll, kann ich nicht sagen. Jetzt faellt es auf, dass ich FreeBSD selbst nur dem Namen nach kenne. Da Ideen gefragt waren, und es noch keine Antwort gab, schrieb ich meinen Gedanken.

    Gruesse aus Freiberg /Sachsen von

    Andreas


    --- OpenXP 5.0.64
    * Origin: (2:240/2188.28)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sat Dec 13 15:57:24 2025
    Hello Kai!

    11 Dec 25 19:58, Kai Richter wrote to Andreas Nitschke:


    ich vermute, dass der Boot-Startup Samba bereits startet, wenn die

    Du hast ins schwarze getroffen, es gibt 6 Versuche, alle auf .255:
    Packet send failed to 192.168.0.255(137) ERRNO=Network is down

    Dann hängt es nicht an den benötigten Filesystemen, sondern am Netzwerk (deswegen hatte ich auch nach DHCP gefragt).
    Am Ende lügt da dann aber jemand. Im Samba-Startup steht ganz klar REQUIRE:NETWORKING 'drin. Kannst Du mal den Setup dazu aus rc.conf posten? Was für ein Netzwerkinterface (Chipsatz) ist das (bitte kein realtek)? Ist eine Firewall an? Läuft das irgendwie virtualisiert? Hast Du im dmesg irgendwas verdächtiges wie link-flapping nach dem ersten Start des Interface?


    Regards,
    Gerrit

    ... 3:57PM up 371 days, 23:04, 9 users, load averages: 0.96, 0.95, 0.86

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We are the second generation (2:240/12)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Kai Richter on Sat Dec 13 08:45:28 2025
    Am 07 Dec 25 19:14:00 schrob Kai Richter an Alle zum Thema
    <samba nach reboot>

    Oder wie man dieses Problem aufloesen koennte?

    Nicht per fstab mounten, sondern per automounter.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Sun Dec 14 22:14:18 2025
    Hello Gerhard!

    13 Dec 25 08:45, Gerhard Strangar wrote to Kai Richter:


    Oder wie man dieses Problem aufloesen koennte?

    Nicht per fstab mounten, sondern per automounter.

    Falsche Richtung: sein Server bekommt samba nicht gestartet. Was soll das mit fstab oder automount zu tun haben?


    Regards,
    Gerrit

    ... 10:14PM up 373 days, 5:21, 9 users, load averages: 0.70, 0.86, 0.93

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: We're telling tales of communication (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Mon Dec 15 07:21:26 2025
    Servus Gerrit!

    Am 13 Dec 25, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    gibt 6 Versuche, alle auf .255:
    Packet send failed to 192.168.0.255(137) ERRNO=Network is down

    Am Ende lügt da dann aber jemand. Im Samba-Startup steht ganz klar REQUIRE:NETWORKING 'drin. Kannst Du mal den Setup dazu aus rc.conf
    posten?

    ###################
    # network related #
    ###################
    ifconfig_ix0="inet 192.168.0.2 netmask 255.255.255.0" defaultrouter="192.168.0.1"

    samba_server_enable="YES"

    Was für ein Netzwerkinterface (Chipsatz) ist das (bitte kein
    realtek)? Ist eine Firewall an? Läuft das irgendwie virtualisiert?

    Intel X553. Treiber müsste ixgbe sein. Keine Firewall. Nein.

    Es gibt noch jails die ein lo1 interface haben, aber sowohl jail_ als auch ezjail_ und bastille_ stehen auf enable=no und sollten daher nicht dazwischen funken.

    Der Treiber heisst inzwischen nur noch ix. Allerdings habe ich vier davon und nutze nur den ersten. Mir ist aufgefallen, dass samba keine interface bindings und IP in der config hat. Da die Fehlermeldung jedoch vom richtigen interface stammt, sollte das eigentlich keinen Einfluss haben.

    Hast Du im dmesg irgendwas verdächtiges wie link-flapping nach dem
    ersten Start des Interface?

    grep -i down /var/log/*
    zeigt nichts verdächtiges, samba hat die einzigen down Meldungen neben ein paar Zeilen zum shutdown.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Kommt darauf an. (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Mon Dec 15 17:48:50 2025
    * Reply to message originally in area carbonArea

    Hello Kai!

    15 Dec 25 07:21, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Hast Du im dmesg irgendwas verdächtiges wie link-flapping nach dem
    ersten Start des Interface?

    grep -i down /var/log/*
    zeigt nichts verdächtiges, samba hat die einzigen down Meldungen
    neben ein paar Zeilen zum shutdown.

    dmesg | grep -i ix0


    Regards,
    Gerrit

    ... 5:48PM up 374 days, 55 mins, 9 users, load averages: 0.76, 0.85, 0.87

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Tall orders to fulfil (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Mon Dec 15 11:09:34 2025
    Tach Gerrit!

    Am 15 Dec 25, Kai Richter schrieb an Gerrit Kuehn:

    Der Treiber heisst inzwischen nur noch ix. Allerdings habe ich vier
    davon und nutze nur den ersten. Mir ist aufgefallen, dass samba keine interface bindings und IP in der config hat. Da die Fehlermeldung
    jedoch vom richtigen interface stammt, sollte das eigentlich keinen Einfluss haben.

    Ich habe die samba config mal auf die betroffene "nic" begrenzt, keine Änderung. Im weiteren Schritt brachte ein cron eine Minute nach reboot mit einem samba reload auch nicht die erwünschte Wirkung. Das liess sich auch Minuten später weiter reproduzieren, "service samba_server reload" holt zwar die Konfig neu rein, hat aber keine Auswirkung auf die Sichtbarkeit der shares im Netz, die sind weiterhin nicht verfügbar.

    Der Workaround sieht jetzt so aus, dass "service samba_server restart" eine Minute nach reboot den samba richtig zum laufen bringt.

    Hast Du im dmesg irgendwas verdächtiges wie link-flapping nach
    dem ersten Start des Interface?

    Musste erst nachlesen was das ist. Nein, auch keine sich wiederholenden up/down Meldungen in den Logs.

    Im Moment gibt es drei verschiedene Samba Versionen als Package. Wenn ich mir die Bug Reports so anschaue, dann warte ich lieber noch ein wenig auf neuere Versionen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Monobox migrating to Linux, done. (2:240/77)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Tue Dec 16 01:48:34 2025
    Grüß Dich, Gerrit!

    Am 15 Dec 25, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    dmesg | grep -i ix0

    ix0: <Intel(R) X553 (1GbE)> mem 0xddc00000-0xdddfffff,0xdde04000-0xdde07fff at device 0.0 on pci6
    ix0: Using 2048 TX descriptors and 2048 RX descriptors
    ix0: Using 8 RX queues 8 TX queues
    ix0: Using MSI-X interrupts with 9 vectors
    ix0: allocated for 8 queues
    ix0: allocated for 8 rx queues
    ix0: Ethernet address: ac:1f:6b:48:37:a0
    ix0: nvm 0.58.0 eTrack 0x80000877
    ix0: netmap queues/slots: TX 8/2048, RX 8/2048
    ix0: link state changed to UP

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Ich weiss wo mein Handtuch ist. (2:240/77)
  • From Gerhard Strangar@2:240/2188.575 to Gerrit Kuehn on Tue Dec 16 06:06:30 2025
    Am 14 Dec 25 22:14:18 schrob Gerrit Kuehn an Gerhard Strangar zum Thema <samba nach reboot>

    Falsche Richtung: sein Server bekommt samba nicht gestartet.

    Dann habe ich es falsch verstanden, aber das ist ja einfach: Loglevel auf maximal und noch einmal rebooten.



    Tschoe mit Oe
    Gerhard
    ---
    * Origin: (2:240/2188.575)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Tue Dec 16 20:56:31 2025
    Hello Kai!

    15 Dec 25 11:09, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:


    Ich habe die samba config mal auf die betroffene "nic" begrenzt,
    keine Änderung. Im weiteren Schritt brachte ein cron eine Minute nach reboot mit einem samba reload auch nicht die erwünschte Wirkung. Das liess sich auch Minuten später weiter reproduzieren, "service samba_server reload" holt zwar die Konfig neu rein, hat aber keine Auswirkung auf die Sichtbarkeit der shares im Netz, die sind
    weiterhin nicht verfügbar.

    Das ist völlig logisch. Ein reload ist dafür da, die Config neu zu laden. Das ist für Dich keine Abhilfe, weil Dein samba sich beim Start gar nicht erst auf das als "down" bemeckerte Interface gebunden hat. Du müßtest "restart" machen, nicht "reload".

    Der Workaround sieht jetzt so aus, dass "service samba_server
    restart" eine Minute nach reboot den samba richtig zum laufen bringt.

    Genau,

    Musste erst nachlesen was das ist. Nein, auch keine sich
    wiederholenden up/down Meldungen in den Logs.

    I want you DMESG. Your verbose DMESG.


    Regards,
    Gerrit

    ... 8:56PM up 375 days, 4:03, 9 users, load averages: 0.76, 0.81, 0.85

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Dry thoughts for the tenant (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Tue Dec 16 21:00:08 2025
    Hello Kai!

    16 Dec 25 01:48, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    ix0: link state changed to UP

    Und keine Firewall?
    Kannst Du nochmal im dmesg-Ablauf gucken, ob das "UP" irgendwie ungewöhnlich spät kommt?
    Wie sieht Deine Samba Config aus, insb. "hosts allow" und sowas?
    Wie sieht die Ausgabe von "ifconfig ix0" aus? Evtl. einmal als debug in das samba-Startscript oben 'reinbauen und die Ausgabe in eine Datei umleiten.

    Regards,
    Gerrit

    ... 9:00PM up 375 days, 4:07, 9 users, load averages: 1.06, 0.87, 0.85

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: Dry thoughts for the tenant (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Wed Dec 17 23:17:58 2025
    Servus Gerrit!

    Am 16 Dec 25, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Kannst Du nochmal im dmesg-Ablauf gucken, ob das "UP" irgendwie ungewöhnlich spät kommt?

    In dmesg.today und .yesterday ist es jeweils der letzte Eintrag. Ist das ungewöhnlich? Trotzdem guter Hinweis, ich habe in var/log/messages alles zusammen und mit Zeitstempeln gefunden.

    Zwar fehlen die mikrosekunden, aber es reicht zum sehen, dass bei Sekunde

    :21 ix0 wird gelistet.
    :21 zfs startet und lo0 geht auf UP
    :22 nmbd von samba startet und sieht network DOWN
    :23 dovecot startet auch nicht, dass müsste aber alten certs liegen
    :23 ix0 geht auf UP

    Wie sieht Deine Samba Config aus, insb. "hosts allow" und sowas? Wie
    sieht die Ausgabe von "ifconfig ix0" aus?

    Da der restart ja geht, denke ich erstmal da ist soweit alles ok.
    Ab da tut es Samba so wie es sein soll.

    Ich werde nachher mal probieren ob der Fehlstart von dovecot da Einfluss hat, im Moment laufen noch writes auf dem Samba...

    Und... Nein.

    Hm, also wenn das vorher schonmal gewesen wäre, dann wäre mir das bestimmt aufgefallen. Da war doch mal was mit solchen Sachen die man eigentlich nie braucht, jetzt hab ich es wieder, Backups. Hier ein 2021 logfile:

    Jul 23 19:12:17 <kern.info> sol kernel: ix0: link state changed to UP
    Jul 23 19:12:18 <daemon.err> sol nmbd[1310]: [2021/07/23 19:12:18.107649, 0] ../../lib/util/become_daemon.c:136(daemon_ready)
    Jul 23 19:12:18 <daemon.err> sol nmbd[1310]: daemon_ready: daemon 'nmbd' finished starting up and ready to serve connections

    Da lief der erste Samba start definitiv nach network UP.

    Ich habe im Forum unter "NFS not mounting on FreeBSD boot" noch den rc.conf netwait_enable gefunden. Im Moment habe ich die restart Verzögerung auf 3 Sekunden verkürzt, damit könnte ich eigentlich leben.

    Wäre trotzdem interessant welche Änderung in den letzten 170 Tagen zu der Änderung im Bootverhalten geführt hat. Im Samba rc script ist eigentlich nur etwas zu den jails dazu gekommen, da kann ich keinen Zusammenhang erkennen.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Eingehaengt? Jaaaaaaaaaaa... (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Gerhard Strangar on Wed Dec 17 20:32:15 2025
    Hello Gerhard!

    16 Dec 25 06:06, Gerhard Strangar wrote to Gerrit Kuehn:


    Falsche Richtung: sein Server bekommt samba nicht gestartet.

    Dann habe ich es falsch verstanden, aber das ist ja einfach: Loglevel
    auf maximal und noch einmal rebooten.

    Das sagst Du so einfach...
    Er hat ja die Fehlermeldung bereits mitgeliefert: network down. Nachdem wir nun halbwegs ausgeschlossen haben, daß es am Interface selbst liegt, kann man als nächstes IP, Netzmaske, Routing usw. abklopfen. Am Ende dann Device-Treiber, samba-bugs usw.
    Der Grund wird sich schon finden, aber "mal eben so" ist das dann doch nicht.


    Regards,
    Gerrit

    ... 8:32PM up 376 days, 3:39, 9 users, load averages: 1.29, 1.15, 1.01

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: America, America the western dream is gone (2:240/12)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Thu Dec 18 20:51:24 2025
    Hello Kai!

    17 Dec 25 23:17, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    :21 ix0 wird gelistet.
    :21 zfs startet und lo0 geht auf UP
    :22 nmbd von samba startet und sieht network DOWN
    :23 dovecot startet auch nicht, dass müsste aber alten certs liegen
    :23 ix0 geht auf UP

    Samba startet zu früh. Das müßte eigentlich warten, bis das Interface UP ist.

    Jul 23 19:12:17 <kern.info> sol kernel: ix0: link state changed to UP
    Jul 23 19:12:18 <daemon.err> sol nmbd[1310]: [2021/07/23
    19:12:18.107649, 0] ../../lib/util/become_daemon.c:136(daemon_ready)
    Jul 23 19:12:18 <daemon.err> sol nmbd[1310]: daemon_ready: daemon 'nmbd' finished starting up and ready to serve connections

    Da lief der erste Samba start definitiv nach network UP.

    So soll es ja auch sein.

    Ich habe im Forum unter "NFS not mounting on FreeBSD boot" noch den rc.conf netwait_enable gefunden. Im Moment habe ich die restart Verzögerung auf 3 Sekunden verkürzt, damit könnte ich eigentlich
    leben.

    Das ist natürlich ein möglicher Workaround, aber netwait ist imho die sauberere Alternative. Versuch mal
    netwait_enable="YES"
    netwait_if="ix0"
    netwait_ip="192.168.0.2"

    Die eigene IP tut hier natürlich nichts sinnvolles. Wenn es bei Dir eine IP im Netz gibt, auf die man sinnvoll warten könnte (z.B. Dein Router?), wäre die ein sinnvoller Kandidat.


    Alternativ könntest Du auch nochmal versuchen, in Deinen ifconfig_ix0=... Setup am Ende ein explizites "up" aufzunehmen.

    Wäre trotzdem interessant welche Änderung in den letzten 170 Tagen zu
    der Änderung im Bootverhalten geführt hat. Im Samba rc script ist eigentlich nur etwas zu den jails dazu gekommen, da kann ich keinen Zusammenhang erkennen.

    Wenn ich raten müßte, würde ich ja auf seltsame Änderungen im ix-Treiber tippen. Das Du alternativ mal das Modul aus den Ports versucht?


    Regards,
    Gerrit

    ... 8:51PM up 377 days, 3:58, 9 users, load averages: 1.30, 1.03, 0.94

    --- msged/fbsd 6.3 2021-12-02
    * Origin: And the pastiche we've invented (2:240/12)
  • From Kai Richter@2:240/77 to Gerrit Kuehn on Sat Dec 20 11:24:32 2025
    Tag Gerrit!

    Am 18 Dec 25, Gerrit Kuehn schrieb an Kai Richter:

    Samba startet zu früh. Das müßte eigentlich warten, bis das Interface
    UP ist.

    Eine Fehlermeldung müsste an FreeBSD wegen der nicht-Beachtung von rc scripten gehen, oder?

    Das ist natürlich ein möglicher Workaround, aber netwait ist imho die sauberere Alternative. Versuch
    mal netwait_enable="YES" netwait_if="ix0" netwait_ip="192.168.0.2"

    Die letzte Uptime war 150 Tage, es dauert also etwas. ;-)

    Wenn ich raten müßte, würde ich ja auf seltsame Änderungen im
    ix-Treiber tippen. Das Du alternativ mal das Modul aus den Ports
    versucht?

    Nein. Bisher war ich bei package only. Ich denke ich warte mit der Umstellung auch bis ich auf 15-RELEASE umgestellt habe.

    Tschuess

    Kai

    --- GoldED+/LNX 1.1.4.7
    * Origin: Ruhe bitte. Dummkoepfe! Es leben nur noch die Idioten. (2:240/77)
  • From Gerrit Kuehn@2:240/12 to Kai Richter on Sat Dec 20 13:41:28 2025
    Hello Kai!

    20 Dec 25 11:24, Kai Richter wrote to Gerrit Kuehn:

    Samba startet zu früh. Das müßte eigentlich warten, bis das Interface
    UP ist.

    Eine Fehlermeldung müsste an FreeBSD wegen der nicht-Beachtung von rc scripten gehen, oder?

    Da bin ich mir nicht sicher. Die Scripte sind vermutlich korrekt. Ich denke eher, daß der Treiber zu früh "alles ok" signalisiert (s.u.). Deswegen auch die Idee, nochmal explizit ein "up" mit in die ifconfig-Zeile aufzunehmen.

    Wenn ich raten müßte, würde ich ja auf seltsame Änderungen im
    ix-Treiber tippen. Das Du alternativ mal das Modul aus den Ports
    versucht?

    Nein. Bisher war ich bei package only. Ich denke ich warte mit der Umstellung auch bis ich auf 15-RELEASE umgestellt habe.

    Gibt es auch als Packages, denke ich: intel-ix-kmod


    Regards,
    Gerrit

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